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FotografieKnowhow 4745

Anlässlich Mondfinsternis: So fotografierst du den Mond

Am Freitag, 27. Juli, findet die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts statt, und die Wetterprognosen sind gut. Willst du das fotografisch festhalten, musst du ein paar Dinge im Voraus wissen.

Die Mondfinsternis am 27. Juli ist der perfekte Anlass, um den Mond zu fotografieren. Der Himmel ist voraussichtlich klar, die Finsternis dauert lange und es ist Wochenende. Der Mars soll auch gleich daneben stehen und so hell zu sehen sein wie selten. Und das wichtigste: Bei einer Mondfinsternis bleibt der Mond gut sichtbar. Indirekt ist er weiterhin beleuchtet und bekommt eine rötliche Farbe. Beautiful. Oh yeah.

Los geht's gleich bei Mondaufgang kurz vor 21 Uhr. Wenn der Mond zuerst noch Häuser und Hügel übersteigen muss, ist er natürlich erst später sichtbar. Das Spektakel dauert mehrere Stunden. Du kannst aber natürlich auch an irgendeinem anderen Tag den Mond fotografieren. Die folgenden Tipps helfen dir in beiden Fällen.

Mond alleine: So viel Brennweite wie möglich

Um den Mond gross auf ein Bild zu bringen, brauchst du ein starkes Teleobjektiv. Ich meine ein wirklich starkes. Die üblichen 300 Millimeter reichen nicht, Smartphones kannst du sowieso vergessen. Am besten klappts mit einer Superzoomkamera. Einige von denen bringen eine Vergrösserung hin, die mehr 1000 mm Brennweite im Kleinbildformat entspricht. In diesem speziellen Fall ist das tatsächlich nützlich. Bei Objektiven für SLRs und spiegellose Systemkameras kannst du die vorhandene Brennweite mit einem Telekonverter verlängern.

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Superzoom-Kameras mit mehr als 1000 mm KB-Brennweite
Telekonverter

Das Bild unten habe ich mit einer APS-C-Kamera und einer Brennweite von 300 mm geschossen. Die Vergrösserung entspricht der Kleinbild-Brennweite von 450 mm. Wie du siehst, ist der Mond immer noch recht klein und ich konnte aus diesem Bild nicht allzuviele Details herauskitzeln.

Hier ein Beispiel mit einer Superzoomkamera, die 1000 mm schafft. Da ist dann schon einiges zu sehen. Die Aufnahme wurde mit 100 ISO und 1/250 Sekunde geschossen.

Grösse auf dem Bild bei 1000 mm KB-Brennweite
Das obige Foto beschnitten und bearbeitet

Tipps zur Aufnahme: Der Mond bewegt sich zwar nur langsam, aber wenn du so nahe heranzoomst, kann die Himmelsbewegung bereits zu Unschärfe führen. (Hallo Besserwisser: Ja, ich weiss, dass sich eigentlich die Erde dreht und nicht der Mond, respektive der Mond schon auch, aber so langsam, dass das dann echt keine Rolle spielt. Und jetzt bitte wieder zurück zum Thema, danke.) Belichte darum so kurz wie möglich. Vermutlich musst du sowieso komplett manuell belichten, denn die Automatik neigt dazu, zu lange zu belichten. Die Belichtungszeiten sind so kurz, dass du nicht unbedingt ein Stativ brauchst.

Mond als Teil eines Bildes

Du willst dir jetzt nicht extra was kaufen für diesen einen Moment oder die Zeit reicht gar nicht mehr? Dann versuch, das Beste aus deinem vorhandenen Equipment zu machen. Der Mond muss ja nicht unbedingt formatfüllend aufs Bild, sondern kann auch Teil einer Landschaftskomposition sein. Oder du erwischst einen Moment, wo etwas Interessantes am Himmel zu sehen ist (besondere Wolkenformation, Flugzeug, Heissluftballon, etc.).

In diesem Bild spielt der Mond nur eine Nebenrolle – er ist quasi das Tüpfelchen auf dem i. Darum ist es auch kein Problem, wenn er etwas überbelichtet ist. Wichtiger ist, dass die Belichtung der gesamten Szene stimmt. Foto: Flickr.com/Michael Levine-Clark, cc by-nc-nd. Aufnahmedaten: 1/50 Sek., 100 ISO, f/3.2, 43 mm (APS-C)

Pack den Moment des Mondaufgangs (am Tag der Mondfinsternis ist dieser um 20:58 Uhr), damit du den Mond zusammen mit dem Horizont abbilden kannst. Wenn es noch ein wenig hell ist, umso besser!

Tipps zur Aufnahme: Was ich oben schon geschrieben habe, gilt hier erst recht: Du musst manuell belichten. Je grösser der Anteil an schwarzem Nachthimmel, desto grösser die Gefahr, dass die Automatik den Mond selbst überbelichtet und dort keine Struktur mehr zu sehen ist. Das bringst du in der Nachbearbeitung auch nicht mehr weg, im Gegensatz zu den unterbelichteten Stellen. Falls du ein Stück Landschaft ins Foto einbaust, sollte es noch ein wenig hell sein, weil dann die Helligkeitsunterschiede geringer sind. Durch die Mondfinsternis werden diese abgemildert, aber vermutlich wird der Mond immer noch viel heller sein als der Rest. Fotografier auf jeden Fall in RAW. Auch mit normaler Tele-Brennweite solltest du wegen der Bewegung nicht mehrere Sekunden belichten. Ein Stativ kann hier aber unter Umständen nützlich sein.

Zeitraffervideo oder Collage

Eine weitere Idee, bei der du überhaupt kein Teleobjektiv brauchst. Fotografier den Mond auf seiner Wanderung über den Himmel hinweg. Du kannst die einzelnen Aufnahmen zu einem Zeitraffervideo oder zu einem einzelnen Bild mit vielen Monden zusammensetzen. Dafür brauchst du natürlich ein Stativ, denn der Bildausschnitt muss immer gleich sein.

Tipps zur Aufnahme: Viele Kameras haben eine Zeitrafferfunktion eingebaut. Sie nimmt in zuvor definierten Abständen ein Foto auf und setzt es automatisch zu einem Film zusammen. Manche Kameras haben auch nur einen programmierbaren Timer. Dann musst du die Fotos am Computer selbst zu einem Video zusammensetzen.

Falls sich die Kamera mit dem Mond mitbewegen soll, gibt es dafür spezielle Rotations-Stative.

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Auch für Mehrfachbelichtungen haben manche Kameras eine automatische Funktion. Hier eine Mehrfachbelichtung der Mondfinsternis vom Oktober 2004.

Foto: Wikipedia.org/Mactographer, cc by. Aufnahmedaten: 17 Sek., 400 ISO, f/11, 38 mm (APS-C)

Titelbild: Flickr.com/Maurits Verbiest. Aufnahmedaten: 5 Sek., 800 ISO, f/4, 80 mm (APS-C).

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Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

47 Kommentare

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User Anonymous

e

26.07.2018
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User Anonymous

Sorry meine Tastatur hat sich selbständig gemacht

26.07.2018
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User Oadri66

Ja toll, dann kannst du aufhören zu arbeiten... :)

27.07.2018
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User Fenni70

Danke für die Info. Bin selber (noch) nicht im Besitz eines Teleobjektiv. Werde deshalb den Mond versuchen in einem Panorama zu fotografieren. Schon ganz gespannt!

26.07.2018
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User Anonymous

Panorama? das ist in eine komplett andere Richtung.. wie will man ein Teleobjektiv ersetzen in dem man ein panorama macht? O.o Auf diese Antwort bin ich ja mal gespannt.

27.07.2018
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User Fenni70

Indem man gar nicht erst versucht ein Tele zu ersetzen (geht ja nicht!). Somit werde ich wie üblich mit Weitwinkel ein Panorama zu schiessen das den Blutmond beinhaltet. Am besten geht das noch vor der völligen Dunkelheit. So hat es auch noch Licht für Landschaft und Berge.

27.07.2018
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User Anonymous

Na wie wohl. Stativ, 300mm voll reinzoomen und dann 30% vom Bild überschneiden. Reihe für Reihe. Danach nur noch rund 2000 Fotos zusammenstitchen und fertig ist das Gigapanorama.

31.07.2018
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User Mediabert2

Beim Fotografieren mit Spiegelreflexkameras sollte die Spiegelvorauslösung aktiviert sein. Bei mehr als 300mm Brennweite würde ich ein Stativ verwenden. Dann aber unbedingt den Stabilisator ausschalten und immer mit Selbstauslöser (10sek) arbeiten. ISO so tief wie möglich halten.

27.07.2018
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User David Lee

Ja, es kann sein, dass man mit einem Stativ doch besser dran ist. Ich habe noch die Belichtungszeit ergänzt: das 1000mm-Bild wurde mit 1/250 und 100 ISO geschossen. Mit dem Bildstabi reichte das für eine verwacklungsfreie Aufnahme ohne Stativ.

27.07.2018
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User Anonymous

Cooler Bericht.
Interessant wäre zu lesen gewesen in welchem Abstand die Zeitraffer Aufnahmen am optimalsten aufgenommen wird.
Ansonsten, toller Bericht.

27.07.2018
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User David Lee

Gute Frage, ich habe da zu wenig Erfahrung. Weiss es sonst jemand?

27.07.2018
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User AlenisCenn

Das kommt ganz darauf an wie lange du aufnehmen willst, wie lange das Video werden soll und wieviele Bilder pro Sekunde (fps) es haben soll.

Rechnung:
Videolänge in sec * fps / Aufnahmezeit in Min. = Anzahl benötigter Bilder pro Minute
60 / Anzahl benötigter Bilder pro Minute = Abstand zwischen Auslösungen in Sec.

Beispiel:
20 * 24 / 30 = 16
60 / 16 = 3.75

Ich bin kein Mathematiker aber ich hoffe ich konnte weiterhelfen

27.07.2018
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User cwasi1981

Folgende Timeplapse mit Sternenwanderung habe ich mit ca. 3 Bildern pro Minute gemacht: vimeo.com/174731138
Das ist das Einfachste Problem....

27.07.2018
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User cwasi1981

.... das Wichtigste ist, alle Einstellungen für alle Fotos gleich zu halten um ein harmonisches Video zu erhalten:
- Stativ - klar :-)
- ISO manuell einstellen (ca. 1600, je tiefer desto besser wegen Bildrauschen)
- Fokus manuell scharf stellen, sonst kann der Fokus springen
- Weissabgleich manuell (bei 2800 K werden Mond & Sterne schön weiss)
- Belichtungszeit max. 8s, sonst werden Sterne zu Strichen
- Blende möglichst maximal öffnen, d.h. möglichst kleiner Blendenwert (z.B. f1.4 bei mir)

27.07.2018
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User Mr.Shin-Chan

bei einem fisheye oder uww darf man auch gut länger belichten :-)

27.07.2018
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User analogdigital

Habe schon die ganze Woche den Mond fotografiert, damit's dann möglichst gut klappen soll. Danke auch dir für den Artikel! Würde ja gerne die Coolpix P900 mieten!!

27.07.2018
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User antoniusmaximus

im Abstand von ca. 10 Monddurchmessern, in Richtung 5:00h ist heute auch noch der Mars zu sehen, der momentan am nächsten zur Erde ist. Mit 500mm an APS-C sollte er noch drauf passen

27.07.2018
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User Anonymous

So..... Und wer hat jetzt Fotos von der MondFINSTERNIS bei 1/250" hinbekommen?
Habt ihr ISO 50'000 oder wie klappt das?

31.07.2018
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User David Lee

Muss zugeben, ich habe unterschätzt, wie viel dunkler der Mond bei einer totalen Finsternis ist. Ohne Rotationsstativ eine gute Aufnahme zu schaffen, war da schwierig. Ich habs jedenfalls nicht geschafft.

31.07.2018
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User k.trittenbach.photo

m.facebook.com/groups/15148...
Jap, es war zappenduster! Um nur den mond alleine zu fotografieren hat es gereicht, war mir zu langweilig, auch wenn er rot war. In eine unbeleuchtete landschaft integrieren hat sich aber als äusserst schwierig erwiesen. Dieses hier ist grad noch so an der grenze, was machbar war ohne allzugrossen verzug

31.07.2018
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User retalusser

Hi, Danke für die Tipps. Könntest Du nicht bitte die Einstellungen unter jedes Foto schreiben? Das wäre echt super! (insbesondere auch bei der Landschaft, sowie bei den Mehrfachbelichtungen). Vielen Dank!

01.08.2018
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User David Lee

Hab ich noch nachgetragen.

02.08.2018
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User retalusser

Vielen Dank! 👍🏼

05.08.2018
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User amigafreak

Was für einen Einfluss hat denn so ein Telekonverter auf die Qualität des Bildes? Ich denke mal, dass es sicherlich schlechter wird?

27.07.2018
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User David Lee

Telekonverter wirken sich schon eher negativ auf die Qualität aus, aber unter dem Strich wirst du immer noch viel mehr Details haben als wenn der Mond nur klein abgebildet wird.

27.07.2018
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User paladin90

Kann mir jemand eine Empfehlung für die Einstellungen der Nikon Coolpix P900 geben um den Mond optimal zu erwischen? (Absulter Fotoanfänger)

27.07.2018
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User analogdigital

Du Glücklicher hast eine Coolpix! (siehe mein Post oben) Die Einstellungen sind bei allen Kameras etwa gleich. Probier so: Kamera auf Stativ / Manueller Modus / Blende max 8 / Zeit ca 100stel / VibraReduction aus / Foto machen / Foto kontrollieren: hineinzoomen, Mond darf nicht zu hell sein --> schön halt :-) / Zeit anpassen (kürzer --> Fotos werden dunkler und umgekehrt, aber nicht zu lange Zeiten (>60stel) einstellen, dann lieber Blende auf 5,6) und viele Fotos machen. Viel Spass

27.07.2018
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User alexsegmül

Wenn man die Spot- anstatt die üblicheMehrfeldmessung einschaltet, sollte man belichtungstechnisch mit einem Super-Tele kaum Schwierigkeiten haben.

Die Angaben von @Analogdigital mögen - je nach Kamera/Optik - zwar ungefähr richtig sein, stimmen für die heutige Mondfinsternis aber sicher nicht. Da muss man sich auf DEUTLICH längere Bel'zeiten gefasst machen. "Dank" der Erdrotation und unruhigen Luft (ein Super-Tele vergrössert Luftunruhen ja mit, weil diese selbst bei Windstille nicht statisch ist), wird mancher von seinen Aufnahmen enttäuscht sein. Das liegt nicht an der Kamera sondern an physik. Gesetzmässigkeiten, welche nur mit viel Aufwand zum Teil umgangen werden können. Z.B. Montage nicht auf einem üblichen Stativ sondern auf einer (drehenden) Astronomie-Montierung. Und Aufsuchen einigermassen geschützter Orte, wo die im Flachland aufgeheizte Luft nicht allzu sehr stört. Observatorien stehen ja nicht zufällig in den Bergen, und das nicht nur der zunehmenden Lichterverschmutzung wegen.

27.07.2018
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User analogdigital

@Alexsegmül: wird halt schwierig, wenn man kein wissen über blende, iso und belichtungszeit hat. du hast schon recht und dann muss man reagieren können. der mond wird zuerst hell sein und dann rasch sehr dunkel werden. @Paladin90 würde die P900 besser uns ausleihen und wir geben ihm nachher die fotos :-)

27.07.2018
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User alexsegmül

@Analogdigital: Bin absolut mit Dir einverstanden. He he, der mit der Ausleihe war echt gut ;-)
Ich wünsche Dir ein eindrückliches Spektakel heute Abend. Egal ob mit Kamera, Fernglas oder blossem Auge.

27.07.2018
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User analogdigital

fotos gibt's dann hier: facebook.com/chris.notz .... wenn's klappt

27.07.2018
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User Screwface

Superzoom-Kameras mit umgerechnet >1000mm Brennweite sind ganz ok und immer noch bezahlbar. Für hochwertige Tele- und Makro-Aufnahmen leidet aber die Bildqualität durch den sehr grossen Zoombereich und die kleinen Sensoren limitieren zusätzlich. (ISO-Rauschen, Dynamikumfang usw.)

28.07.2018
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User Screwface

Für bezahlbares Tele und Makro würde ich jederzeit eine MFT-Kamera empfehlen, welche auch noch leicht und kompakt sind, im Vergleich zu den teuren, grossen und schweren Tele-Trümmern, aus dem Kleinbild-Lager. Zwar kein Blutmond, aber mit der ersten OM-D E-M1 und dem Panasonic Leica 100-400mm ab Stativ geschossen: share-your-photo.com/img/70...

28.07.2018
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User analogdigital

Sehe leider deine Fotos nicht. Meine siehst auf fb facebook.com/photo.php?fbid...

28.07.2018
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User Screwface

Ja, leider hat der Link nur kurzzeitig funktioniert. Ich wollte nicht, dass noch unnötig Werbung eingeblendet wird, sondern direkt das Foto kommt. Dieser sollte hoffentlich gehen: fs5.directupload.net/images...

30.07.2018
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User antoniusmaximus

David, was ist besser, länger belichten oder die Blende öffen?

29.07.2018
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User Larantuka

Also wenn du keine bewegungsunschärfe willst dann so kurz wie möglich. Die länge der belichtungszeit hängt auch von der sensorgrösse ab. Es gibt da diese bekannte formel die besagt: für vollformat 500 geteilt durch die brennweitenzahl ergibt die maximale belichtungszeit. Bei apsc sensoren 300 geteilt durch brennweite. Also zum beispiel: aps-c kamera, mit 300mm den mond fotografieren ; 300÷300=1 bedeutet du kannst maximal 1 s belichten, danach wird der mond unscharf wegen der erdrotation

30.07.2018
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User antoniusmaximus

Danke Larantuka, hat mit deinen Angabe gut funktioniert.

02.08.2018
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