Acer auf der CES: Neue Predator-Monitore und ConceptD-Rechner
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Acer auf der CES: Neue Predator-Monitore und ConceptD-Rechner

Jan Johannsen
Jan Johannsen
Hamburg, am 05.01.2020
Acer präsentiert auf der CES 2020 neue Predator-Monitore und ConceptID-Rechner. Nebenbei gibt's noch Travelmate- und Spin-Laptops mit neuen Intel-Prozessoren der zehnten Generation sowie einen neuen LED-Beamer.

Die drei neuen Predator-Monitore mit ihrer Ausstattung sind auf Gamer zugeschnitten und lassen sich nicht nur am PC anschließen. Die Convertible-Notebooks und die Workstation aus der ConceptD-Reihe richten sich an «Kreative», die viel Rechenpower benötigen.

Predator: Gaming-Monitore in drei Größen

Der kleinste der neuen Monitore hört auf den Namen Predator X32 und verfügt über ein 32 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 3840×2160 Pixeln. Der Bildschirm ist VESA DisplayHDR 400 zertifiziert. Die Helligkeit liegt bei 720 Nits und er unterstützt Nvidia G-Sync. Acer zufolge soll er sich mit einer 10-Bit-Farbtiefe und einer Farbgenauigkeit von Delta E <1 sowie einer 99 prozentigen Abdeckung des AdobeRGB- und einer 89,5 prozentigen Abdeckung des Rec. 2020-Farbraums besonders für Streamer anbieten. Die Bildwiederholrate liegt bei 144 Hertz. Der Monitor lässt sich horizontal und vertikal verstellen. Der Sound kommt über zwei 4-Watt-Stereolautsprecher. Zudem stehen drei HDMI-2.1-Anschlüsse, ein DisplayPort-1.4 sowie vier USB-3.0-Ports zur Verfügung.

Predator X32
Predator X32

Der Predator X38 ist größer. Sein Display misst 37,5 Zoll und hat eine 2300R-Wölbung. Der Curved-Screen hat eine Auflösung von 3840×1600 Pixeln und wartet ebenfalls mit G-Sync und einer VESA DisplayHDR 400-Zertifizierung auf. Die Farbgenauigkeit gibt Acer mit Delta E <1 und die DCI-P3-Farbraumabdeckung mit 98 Prozent an. Die Bildwiederholfrequenz lässt sich auf 175 Hertz übertakten und im Overdrive-Betrieb hat der Monitor eine Reaktionszeit von einer Millisekunde. Der X38 lässt von -5 bis 25 Grad neigen, zu jeder Seite um 30 Grad schwenken und 13 Zentimeter in der Höhe verstellen. Bei den Anschlüssen gibt’s je ein HDMI-2.0- und DisplayPort-1.2-Anschluss sowie vier USB-3.0-Ports und zwei 7-Watt-Lautsprecher.

Predator X38
Predator X38

Den Predator CG552K preist Acer nicht nur für PC-Spiele, sondern auch als Ausgabegerät für Spielekonsolen an. Er verfügt über ein 55 Zoll großes OLED-Panel mit 3840×2160 Pixeln. Er hat ebenfalls eine DisplayHDR-400-Zertifizierung von VESA, soll eine Farbgenauigkeit von Delta E <1 haben und 98,5 Prozent des DCI-P3-Farbraums abdecken. Die Helligkeit liegt bei 400 Nits. Er hat eine Bildwiederholrate von 144 Hertz und unterstützt eine variable Wiederholrate (HDMI VRR). Seine Reaktionszeit liegt bei 0,5 Millisekunden und Adaptive Sync soll für flüssiges Gameplay sorgen.

Predator CG552K
Predator CG552K

Ein Sensor im Predator CG552K passt die Displayhelligkeit automatisch an die Lichtverhältnisse im Raum an und ein Näherungssensor soll dafür sorgen, dass der Bildschirm in den Standbymodus wechselt, wenn keine Person mehr im Raum ist. Seine beiden Lautsprecher haben eine Leistung von zehn Watt und es stehen zahlreiche Anschlüsse zur Verfügung: 3x HDMI 2.0, 2x DisplayPort, 1x USB Type C, 2x USB 2.0 und 2x USB 3.0.

Zu den Preisen und zur Verfügbarkeit der drei Monitore macht Acer noch keine Angaben.

ConceptD: Workstation und Convertible

Eine ganz andere Zielgruppe, die aber ebenfalls leistungsfähige Hardware und farbechte Displays benötigt, sprechen die ConceptD 700 Workstation und ConceptD 7 Ezel Convertible-Notebooks an.

Die ConceptD Workstation 700 ist mit einem Xeon-E-Prozessor von Intel und einer Quadro-RTX-4000-Grafikkarte von Nvidia besonders für Filmemacher, Animatoren und AEC-Designer gedacht. Sie verfügt über bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher und mehrere Speicheroptionen wie On-Board-PCIe SSD und vier Plätze für 2,5-und 3,5-Zoll-Laufwerke. Drei Lüfter sorgen dafür, dass die Komponenten unter Last nicht zu heiß werden. Über die Nutzeroberfläche der «ConceptD Palette» soll sich die CPU-, GPU- und Speicherauslastung mit einem Zustandsindikator überwachen lassen. Das Design mit abgerundeten Kanten, viel weiß und einer Oberseite in Holzoptik – inklusive induktiver Ladefläche für Smartphones – ist Acer zufolge «skandinavisch inspiriert». Ein Schloss und Einbruchsalarm sollen die Workstation vor Diebstahl und unbefugtem Zugriff schützen. Der ConceptD 700 soll voraussichtlich ab März 2020 erhältlich sein. Preise will Acer später bekannt gegeben.

ConceptD Workstation 700
ConceptD Workstation 700

Die neuen Notebooks ConceptD 7 Ezel und Ezel Pro haben einen sehr beweglichen Bildschirm. Acer nennt fünf Nutzungsmodi, die das sogenannte Ezel-Scharnier ermöglicht und in denen sich auch mit dem EMR-Stift von Wacom auf dem Touchscreen arbeiten lässt.

  • Notebook-Mode: ganz klassisch
  • Tablet-Mode: Das Display komplett drehen und das Notebook ohne Tastatur wie ein Tablet benutzen
  • Floating-Mode: Das Display «schwebt» über der Tastatur zur kombinierten Nutzung von Touch- und Tastatur-Eingabe
  • Stand-Mode: Das Display steht angewinkelt über der Tastatur zum Skizzieren mit dem Wacom-Stift
  • Display-Mode: Das Display auf die andere Seite klappen, damit andere es besser sehen können

Beide ConceptD 7 Ezel-Modelle haben einen 15,6 Zoll großen Touchscreen. Das IPS-Display hat jeweils eine Auflösung von 3840×2160 Pixeln und eine Helligkeit von 400 Nits. Die Displays verfügen über eine integrierte Farbkorrektur, die sicherstellen sollen, dass die Farben des Pantone Matching System (PMS) originalgetreu dargestellt werden. So soll eine 100 prozentige Abdeckung des Adobe RGB-Farbraums und eine Farbgenauigkeit von Delta E <2 gewährleistet werden. Eine Blendschutz-Beschichtung soll dafür sorgen, dass der Display-Inhalt auch im Freien oder bei heller Beleuchtung den gut erkennbar ist.

Der mitgelieferte Wacom EMR-Stift kommt anders als bisherige Modelle ohne Batterie aus. Er soll eine kürzere Reaktionszeit und eine höhere Auflösung haben sowie deutlich mehr Druckstufen darstellen können. Acer verspricht ein «natürliches Schreibgefühl» und eine präzise Steuerung auf dem Touchscreen.

Im weißen Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung des ConceptD 7 Ezel verbaut Acer nach eigenen Angaben Intel Core-Prozessoren der 10. Generation der H-Serie und neueste Nvidia-Grafikprozessoren. Welche genau, verrät der Hersteller noch nicht. Der Arbeitsspeicher kann bis zu 32 Gigabyte groß sein und der SSD-Speicher eine Kapazität von bis zu zwei Terabyte haben. Das ConceptD 7 Ezel Pro bietet noch mehr Leistung: ein Xeon-Prozessor von Intel, eine Quadro-RTX-Grafikkarte von Nvidia sowie Windows 10 Pro.

Weiter zur Ausstattung gehören zwei ThunderBolt-3-Anschlüsse, ein SD-Kartenslot, ein Displayport-1.4- und ein HDMI-2.0-Port sowie ein Glas-Touchpad. Im Ein/Aus-Schalter ist darüber hinaus ein Fingerabdrucksensor integriert.

Das ConceptD 7 Ezel will Acer ab April anbieten und das ConceptD 7 Ezel Pro ab Mai. Preise und genaue Ausstattungsoptionen will der Hersteller später bekannt geben.

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Jan Johannsen
Jan Johannsen
Content Development Editor, Hamburg
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Galaxus.de.

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