Ace Combat 8 Gewinnspiel
Mach mit und gewinne mit etwas Glück eine Fliegerjacke Grösse M

Actiongeladene Missionen, überzeichnete Charaktere und die schönsten Wolken aller Zeiten: Nach sechs Stunden mit «Ace Combat 8: Wings of Theve» bin ich überzeugt – das wird eine Punktlandung. Ausserdem verlose ich eine Fliegerjacke.
Seit 30 Jahren ist die «Ace Combat»-Serie die Konstante am Flug-Action-Himmel. War das Genre in den frühen 90ern omnipräsent, ist heute ein kurzer Rundflug in «Battlefield 6» oft das Höchste der Gefühle. Natürlich gibt es den «Microsoft Flight Simulator» – doch das Einzige, was du dort schiesst, sind Schnappschüsse von Wildtieren.
Sieben Jahre nach «Ace Combat 7» setzt «Wings of Theve» erneut auf die Kombination aus fotorealistischer Grafik, actionreichen Missionen und einer abgedrehten Geschichte mit Anime-Vibes. Dass Bandai Namco damit die richtige Mischung gefunden hat, beweisen die sieben Millionen verkauften Exemplare des Vorgängers. Die zündet auch in «Ace Combat 8», wie ich nach meinem Anspieltermin in Paris bestätigen kann. Das Gewinnspiel für die Jacke findst du am Schluss des Artikels.
«Ace Combat 8: Wings of Theve» spielt zehn Jahre nach den Ereignissen des letzten Teils. Nicht, dass ich mich im Detail daran erinnern könnte – die fiktive Welt mit ihren Nationen und Namen wie «Federation of Central Usea» (FCU) ist nicht gerade einprägsam. In Erinnerung blieb mir jedoch die herrlich absurde Inszenierung, die mich an Animes wie «Captain Tsubasa» erinnerte, nur eben mit Jets statt Fussbällen. In genau diese Kerbe schlägt auch «Wings of Theve». Die fotorealistischen Gesichter und überzeichneten Charaktere könnten auch einem Spiel von Hideo Kojima entspringen, der ebenfalls einen Hang zu übertriebener Dramatik hat.

Ich schlüpfe in die Rolle eines abgestürzten Kampfjetpiloten, der zu Beginn aus dem Meer gefischt wird. Meine Retter bringen mich an Bord der «Endurance», einem Flugzeugträger der FCU. Keine fünf Spielminuten später sitze ich bereits wieder im Cockpit eines Düsenjets, um meine Heimat aus den Klauen der Republik von Sotoa zu befreien.
Die Geschichte erlebe ich aus der Egoperspektive. Die Zwischensequenzen laufen mehrheitlich selbstständig ab. Ab und zu drücke ich ein Knöpfchen, um Hände zu schütteln. Ich selbst bleibe stumm. Dafür erzählt mir eine Stimme in meinem Kopf, was sie von der Situation hält. Mit einer rauen Stimme, wie sie nur jahrzehntelanges Kettenrauchen hervorbringt. Mehr darf ich dazu nicht verraten. Der Flugzeugträger ist voll wandelnder Klischees. Mein Team besteht aus dem coolen Typen, dem Klassenclown und einem aufgedrehten Mädel mit bunten Haaren. Viel Tiefgang erwarte ich nicht, aber die Figuren versprühen das richtige Mass an Absurdität und Liebenswürdigkeit. Da sie mir während der Missionen ständig im Ohr liegen, ist das auch bitter nötig.

Beim Anspieltermin standen mehrere Missionen zur Auswahl. Den Anfang macht ein Übungsflug, der jedoch prompt zum Ernstfall wird: Eine feindliche Fliegerstaffel greift an und ich muss direkt meine Flugkünste beweisen. Ich spiele mit der Standardsteuerung, die einfache Kurven per Analogstick ermöglicht. Alternativ gibt es einen Experten-Modus für mehr Kontrolle, der aber deutlich anspruchsvoller ist. Da «Ace Combat 8» ein Actionspiel und keine Simulation sein will, bleibe ich bei der Standard-Variante.
Gegner nehme ich mit dem Maschinengewehr oder zielsuchenden Raketen aufs Korn. Meist genügen ein, zwei Treffer für eine imposante Explosion. Das gilt allerdings auch für mich – daher wehre ich feindliche Raketen mit Täuschkörpern (Flares) ab, von denen ich nur einen begrenzten Vorrat habe. Unlimitiert sind hingegen geschickte Ausweichmanöver. Wenn ich im letzten Moment das Ruder herumreisse und eine Rakete haarscharf am Cockpit vorbeizischt, fühlt sich das verdammt gut an. Genau darum geht es schliesslich: Ich will zum Flugass – zum «Ace» – werden.

In einer späteren Mission stehen Bodenziele im Fokus. Dafür rüste ich meinen Jet mit passenden Waffen wie Luft-Boden-Raketen oder Bomben aus. Durch Upgrades schalte ich nach und nach bessere Panzerung, mehr Munition oder eine schnellere Zielerfassung frei. Auch die Flugzeuge selbst haben unterschiedliche Stärken: Einige sind für den Luftkampf optimiert, andere glänzen bei Angriffen auf Bodenstationen. Praktisch: Die Flugzeuge meiner drei Teammitglieder darf ich ebenfalls selbst bestimmen.
Die Missionen laufen für klassische Actiongames oft gemächlich ab. Schliesslich muss ich zuerst zu meinem Ziel fliegen. Langweilig wird es dabei aber nie, was vor allem an der traumhaften Aussicht liegt. Bandai Namco nutzt die Unreal Engine 5 als Grundgerüst und setzt für die Pracht am Himmel auf die hauseigene «Cloudly-Engine». Die Wolken sind der heimliche Star des Spiels. Nicht nur, weil sie atemberaubend aussehen – sie beeinflussen das Gameplay, erklärt mir Kazutoki Kono, Brand Director der Serie. «Die Form und Art der Wolken zeigen dem Spieler instinktiv, wie schnell und hoch er fliegt. Wir platzieren sie sehr bewusst. Eine Regenwolke bedeutet, dass man eher tiefer fliegt, während Cirrostratuswolken weit oben liegen.» Tatsächlich fühlen sich die Wolken nicht wie Dekoration, sondern wie ein integraler Teil der Spielwelt an.

Das hat unmittelbare Auswirkungen auf das Flugverhalten: Meine Gegner und ich können uns in den Wolken verstecken, wobei Regentropfen oder Vereisung auf der Scheibe das Sichtfeld einschränken. Gewitterwolken umfliege ich lieber ganz – sie stören nicht nur die Elektronik, ein Blitzschlag führt prompt zum Absturz, wie ich am Monitor eines Kollegen beobachten konnte.
Während ich über das Wolkendesign staune, quasseln mir meine Flügelmänner und -frauen ununterbrochen ein Ohr ab – ein weiteres Markenzeichen der Serie. So erfahre ich mehr über den Konflikt zwischen der FCU und der Republik von Sotoa und über meine Mitflieger. Auch feindliche Fluggeschwader können die Finger nicht von der Funktaste lassen. Abwechselnd prahlen sie mit ihren überlegenen Flugkünsten und überraschten Reaktionen, wenn wir sie einen nach dem anderen aus der Luft schiessen.

In einer anderen Mission befinde ich mich im Anflug auf einen Hafenstützpunkt. Es dauert nicht lange, bis das Warnsystem anschlägt und ich den ersten Raketen ausweichen muss. Sobald ich für den Angriff auf Schiffe tiefer gehe, schlägt mir heftiges Abwehrfeuer entgegen. In halsbrecherischen Sturzflügen feuere ich Raketen und Bordkanonen ab. Die letzten Ziele befinden sich bei einem Autobahntunnel, auf den ich mit vollem Tempo zurase. Für ein Ausweichmanöver ist es zu spät. Doch statt zu zerschellen, fliege ich einfach weiter – mitten durch den Tunnel. Mit rasendem Puls schiesse ich auf der anderen Seite wieder heraus und grinse über das wohl spektakulärste Ende einer Partie «Schiffe versenken».

Im Kern laufen alle Missionen ähnlich ab: Meist geht es darum, irgendwelche Luft- oder Bodenziele auszuschalten. Die Stärke von «Ace Combat 8» liegt in der abwechslungsreichen Inszenierung. Besonders gefallen hat mir die Jagd eines Geschwaders aus gigantischen Bombern. Zuerst muss ich es anhand ihrer Kerosinstreifen inmitten dicker Cumuluswolken aufspüren. Danach folgt eine epische Luftschlacht, in der ich ihre Propeller zerschiesse. Abstürzende Bomber können dabei andere mit in den Tod reissen.

Noch bombastischer ist die Verteidigung einer Grossstadt gegen einen riesigen, fahrenden Flugzeugträger. Unaufhaltsam walzt dieser eine Schneise der Zerstörung durch die Landschaft. Während mich Truppen vom Boden und aus der Luft attackieren, versuche ich, das Ungetüm zu stoppen. Die Schlacht ist pures Chaos und visuelle Überstimulation. Zusammen mit dem dröhnenden Soundtrack fühle ich mich wie in einem «Godzilla»-Film. Ich benötige etliche Versuche und das gnädige Checkpoint-System, das mein Flugzeug repariert und aufmunitioniert zurückbringt, bis ich die Schwachstellen endlich durchschaut habe. Dank massivem Einsatz meiner Spezialwaffen, die bis zu acht Raketen auf einmal abfeuern, gelingt es mir, kurz bevor mir das freundliche Bandai-Namco-Personal den PC abstellt, das Panzerschiff zu stoppen.

Den Multiplayer-Modus mit seinen PvP- und PvE-Varianten konnte ich noch nicht testen, doch auch ohne scheint «Ace Combat 8» nahtlos an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen. Die Inszenierung ist erstklassig, die Missionen sind spannend und die Wolken sehen so flauschig aus, dass ich am liebsten hineinspringen würde.
Genervt haben mich lediglich die immer gleichen Dialoge, wenn ich Checkpoints mehrfach laden musste. Und das Interface ist gelegentlich überladen, wenn sich zu viele Gegner und Verbündete kreuzen. Davon abgesehen scheint nichts «Ace Combat 8» davon abhalten zu können, im Oktober durchzustarten.
«Ace Combat 8: Wings of Theve» erscheint am 2. Oktober für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Mit der Deluxe-Version kannst du bereits am 29. September abheben. Bandai Namco hat mich zu dem Event eingeladen und die Reisekosten übernommen.
Ich verlose ausserdem die Fliegerjacke (Grösse M), die ich am Event von Bandai Namco bekommen habe.

Mach mit und gewinne mit etwas Glück eine Fliegerjacke Grösse M
Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken.
Interessantes aus der Welt der Produkte, Blicke hinter die Kulissen von Herstellern und Portraits von interessanten Menschen.
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