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GamingHintergrund 3719

Abo lösen statt Konsole kaufen? Gehört die Zukunft dem Streaming?

Google will angeblich eine eigene Game-Plattform lancieren, die auf Streaming setzt. Auch Sony und Microsoft denken in die gleiche Richtung. Ist die Zeit der klassischen Konsolen vorbei oder ist die Idee noch zu fantastisch?

Es brodelt mal wieder in der berühmten Gerüchteküche. Verantwortlich ist Google, respektive Jason Schreier, der renomierte News Editor bei der Game-Website Kotaku. Der hat nämlich geschrieben, dass Google eine eigene Game-Plattform plant, die es mit Playstation und Xbox aufnehmen soll. Das besondere daran: Games werden übers Internet gestreamt, statt auf einer lokalen Konsole berechnet zu werden. Google ist nicht das einzige (Game-)Unternehmen, das in diese Richtung denkt.

So will Google die Game-Branche knacken

Das erste mal hörte man im Februar durch die US-Seite The Information über Googles Projekt namens «Yeti». Viele erwarteten an der Entwicklerkonferenz Google I/O mehr darüber zu erfahren. Dem war leider nicht so. Umso grösser war nun der Wirbel, den Schreiers jüngster Artikel auslöste. Darin bezieht er sich auf fünf Quellen, laut denen Google aktiv eine neue Game-Plattform aus dem Boden stampfen will.

Es gibt noch keine konkreten Infos zur Hardware, die Plattform soll aber im Stile von Geforce Now funktionieren. Das heisst, du spielst Games auf Googles Servern und das Endgerät braucht lediglich ein Video abzuspielen. Theoretisch wäre das selbst in einem Browser-Tab auf deinem Smartphone möglich. Statt eine neue Konsole zu kaufen, würdest du einfach ein Abo lösen (oder Werbung über dich ergehen lassen?). Gemunkelt wird zudem, dass Youtube implementiert werden soll. Steckst du mal an einer Stelle fest, könntest du mit einem Klick die passende Youtube-Walkthrough in einem Fenster abspielen lassen.

Der Nexus Player war Googles erstes Android-TV-Gerät. Damit konnten Android-Games auf dem Fernseher gespielt werden.

Laut Schreier plant Google mit Yeti keine halben Sachen. So versuche das Unternehmen, Game-Entwickler unter das eigene Dach zu bringen. Sei das durch Rekrutierung oder Übernahmen ganzer Studios. Sowohl an der Game Developer Conference (GDC) als auch an der E3 hat sich der Suchriese mit verschiedenen grossen Game-Firmen getroffen. Googles Ambitionen im Game-Bereich haben sich schon 2014 gezeigt, als es um die Akquirierung von Twitch ging. Bekanntermassen grätschte damals Amazon mit einem Sack voll Geld dazwischen.

Auch mit «Pokémon Go» beziehungsweise davor mit «Ingress» hat Google wertvolle Erfahrungen in der Game-Branche sammeln können. Das verantwortliche Studio Niantic begann als internes Startup bevor es sich 2015 von Google löste. Mit der Einstellung von Phil Harrison im Januar, der als ehemaliger Top-Manager bei Playstation und Xbox zu den Veteranen der Branche gehört, hat Google seine Absichten ebenfalls klar gemacht.

Google ist nicht alleine

Xbox-Chef Phil Spencer sieht die Grenze zwischen Konsolen verschwinden.

Sollte sich Google tatsächlich in den Kopf gesetzt haben, die Game-Branche aufzumischen, dürfte das hohe Wellen schlagen. Die bestehenden Platzhirsche schlafen aber nicht. Gegenüber dem US-Magazin Variety erklärte Ubisoft-CEO Yves Guillemot, dass er noch eine klassische Konsolen-Generation sehe, bevor sie von Streaming abgelöst werde. Auch Xbox-Chef Phil Spencer ist überzeugt, dass die Zukunft im Streaming steckt und dass die Grenzen zwischen Konsolen verschwinden werden. «Es geht weniger darum, das richtige Gerät für ein bestimmtes Spiel zu haben, als dass dein Lieblingsspiel auf jedem deiner Geräte läuft», sagte er gegenüber Variety.

Über Sonys Absichten ist noch nicht viel bekannt. Dafür besitzen die Japaner im Vergleich zur Konkurrenz bereits einen Game-Streaming-Dienst. Dieser nennt sich Playstation Now und offeriert über 650 Spiele von PS2- bis PS4-Ära. Die lassen sich nicht nur ohne Installation auf der PS4 spielen, sondern sogar am PC. Das Know-how kommt unter anderem durch die Übernahme von Onlive. Eine der ersten Firmen, die sich am Game-Streaming versuchte.

Playstation Now ist Sonys Streaming-Service.

Kombiniert man diese Ausgangslage mit der angeblichen Hardware der PS5, könnte Sony zum Vorreiter im Streaming-Rennen werden. Denn in der nächsten Playstation soll ein AMD-Grafikprozessor namens Navi zum Einsatz kommen. Navi basiert auf dem 7nm-Herstellungsprozess. Laut PCGamesN sei dieser Grafikprozessor im mittleren Segment einzuordnen und damit schwächer als Radeon Vega oder die 10er-Serie von Nvidia. Damit wäre die PS5, die wohl erst 2020 zu erwarten ist, nicht schneller als ein aktueller PC. Falls die Konsole aber primär zum Streamen gedacht ist und nur in zweiter Linie selber Spiele berechnen muss, würde diese Hardware natürlich locker ausreichen.

Amazon, die sich für 980 Millionen Dollar Twitch gekauft haben, sind ebenfalls nicht in der schlechtesten Position was das Streaming anbelangt. Amazon Web Services ist einer der grössten Anbieter von Cloud Computing. Dropbox, Netflix oder Reddit gehören zu den Kunden. Mit Double Helix, das nun zu den Amazon Game Studios gehört, hat sich der Online-Versandhändler auch schon einen respektablen Game-Entwickler unter den Nagel gerissen. Sollte sich das Unternehmen entscheiden, ins Game-Streaming einzusteigen, wäre mit dem FireTV sogar bereits die passende Hardware im Umlauf.

Mit Twitch hat Amazon einen breiten Fuss sowohl im Game- als auch Streaming-Bereich.

Erfolgreiches Game-Streaming setzt voraus, dass wir nicht mehr auf physische Medien angewiesen sind. Mit EA Play oder Xbox Pass sind bereits Netflix-ähnliche Dienste für Games vorhanden. Digitale Käufe sind für PC-Spieler ohnehin längst die Norm und auch auf den Konsolen nimmt der Anteil von Jahr zu Jahr zu.

Vier grosse Probleme

Die Branche ist sich offenbar einig, wohin der Weg geht. Statt alle paar Jahre immer leistungsfähigere PCs und Konsolen zu kaufen, outsourcen wir die Rechenleistung und streamen die Games direkt auf unser Endgerät. In der Theorie klingt das alles schön und gut. In der Realität sind noch einige Hürden zu überwinden. Mit Geforce Now, Playstation Now, oder dem französischen Dienst Shadow, den Kollege Kevin Hofer derzeit testet, kannst du schon jetzt ausprobieren, wie das Ganze funktioniert. Damit du nicht in Super-Nintendo-Qualität spielen musst, brauchst du dafür eine schnelle Internetleitung.

Nvidia empfiehlt bei Geforce Now mindestens 50 Mbit/s wenn du in Full HD und mit 60 fps zocken willst. Damit liegen wir aber hinter der Qualität der PS4 Pro, der Xbox One X oder einem potenten PC, die höhere Auflösungen und/oder mehr fps schaffen. Für 4K/60fps bräuchtest du also bereits eine 200 Mbit/s-Leitung. Die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit hierzulande beträgt gerademal 38 Mbit/s. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Gamer tendenziell mehr Wert auf schnelle Leitungen legen, so erfüllt derzeit ein grosser Teil nicht die Mindestvoraussetzungen. Das könnte in ein paar Jahren wenn die PS5 oder die Google-Konsole erscheint, anders aussehen. Die Schweiz besitzt im internationalen Vergleich eine der schnellsten Internetverbindungen. Andere haben also noch die schlechtere Ausgangslage.

Nvidia macht mit Geforce Now Game-Streaming jetzt schon möglich.

Kommen wir zum zweiten Problem: Verfügbarkeit. Längst nicht jeder Gamer auf der Welt besitzt einen Internetanschluss. Als Microsoft bei der Vorstellung der Xbox One ankündigte, dass sie Always On sei, ging ein Aufschrei durch die Szene. Und nicht etwa nur aus Schwellen- oder Drittweltländer, die davon besonders betroffen wären. In weiten Teilen der USA ist schnelles Internet noch längst kein Standard. Hinzu kommen hundertausende von Soldaten, die in ihren Militärbasen ebenfalls nicht die neuste Glasfaser-Leitung haben dürften. Wir müssen nicht mal so weit suchen. In der Schweiz besitzt laut Bundesamt für Statistik knapp jeder zweite einen Breitbandanschluss. Die Statistik zählt leider nicht Haushalte, weshalb sie mit Vorsicht zu geniessen ist.

Das dritte Problem betrifft die riesigen Datenmengen. Da Spiele beim Streamen nicht mehr installiert werden, verbrauchen sie stattdessen kontinuierlich Daten. Gehen wir von den 50 Mbit/s aus, die Nvidia bei Full HD mit 60 fps empfiehlt, würden pro Stunde Gamezeit 22,5 GB Daten durch die Leitung gejagt. Pro Woche kommen da schnell über 100 GB zusammen. Während wir in der Schweiz nur beim Handy Datenlimits kennen, ist es in vielen Ländern, darunter auch die USA, weit verbreitet eine Downloadgrenze zu setzen. Skalieren wir das Ganze noch für höhere Auflösungen, wird es erst recht dramatisch.

Das vierte Problem: Datenzentren. Hier haben Google und Amazon die besten Voraussetzungen. Um Games an Millionen von Spielern auf der ganzen Welt verzögerungsfrei streamen zu können, braucht es einen Haufen Server und zwar möglichst nahe am Einsatzort. Je weiter weg du wohnst, desto grösser wird die Verzögerung. Nvidia besitzt für Geforce Now sechs Datenzentren weltweit. Um beispielsweise einmal alle 80 Millionen PS4-User von heute ohne teure Konsole zocken zu lassen, müsste die Infrastruktur noch deutlich wachsen. Besonders PC-Spieler, die mit Maus und Tastatur zocken, spüren auch kleinere Verzögerungen, die durch hohe Distanz oder Überlastung entstehen, sofort.

Zukunftsmusik

Nvidia gab zu, dass Game-Streaming noch in den Kinderschuhen steckt.

Sollte Google oder jemand anders ernsthaft eine Konsole oder eine Game-Plattform in Erwägung ziehen, die streamingbasiert ist, so steht ihm eine schwierige Aufgabe bevor. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass echte Konsolen- und PC-Spiele gestreamt werden sollen und keine Mobile-Games. Mit der aktuellen Infrastruktur sowohl auf Hersteller- als auch Konsumentenseite sind die Voraussetzungen nur bedingt gegeben.

Für den Erfolg einer reinen Game-Streaming-Konsole oder -Plattform braucht es flächendeckendes und schnelles Internet, unlimitierte Datenmengen und riesige Serverfarmen, die den Traffic bewältigen können. Kein Wunder also, dass selbst Nvidia CEO Jen-Hsung Huang auf die Bremse stand. Vor einem Jahr sagte er anlässlich der Verkündung der Quartalszahlen, dass Geforce Now noch Jahre vor einer finalen Version entfernt sei. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass selbst das Streamen innerhalb der eigenen vier Wände noch längst nicht so geschmeidig läuft wie es könnte – und da kommt ein Gigabit-Netzwerk zum Einsatz.

Bleibt auch die Frage wie es mit der Akzeptanz bei den Spielern aussieht. Wie tauschen wir dann die Games? PS5 und Xbox Two? (selber Schuld, wer sich mit den Namen so in eine Sackgasse manövriert) werden wohl noch zwei klassische Konsolen werden. Eine Hybrid-Form wäre denkbar, schliesslich macht das die PS4 jetzt schon. Und da Google berüchtigt dafür ist, Projekte wieder fallen zu lassen, sollte man auch da nicht zu viele Hoffnung reinstecken.

Umfrage
Wird die nächste Konsolengeneration auf Streaming setzen?

User
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

37 Kommentare

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User Anonymous

Was im Artikel fehlt, ist die wichtigkeit einer geringen Latenz. Es wird zwar mit den Datenzentren implizit erwähnt, doch wenn der eigene Provider schlechte peerings hat, hilft auch >100MBit/s nicht viel beim shooter zocken.

06.07.2018
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User Philipp Rüegg

Völlig richtig. Guter Input. Ich hab damit wie gesagt, schon im lokalen Netzwerk Mühe. Muss mal die Beta von Geforce Now auf dem PC testen. Melde mich dann wieder mit den Ergebnissen ;)

06.07.2018
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User Ghostking

Bei mir Wäre Game Streaming ein Nogo, da ich maximal 20 Mbit/s kriege. Um ein Spiel wie Rainbow 6 Siege herunterzuladen brauche ich Knapp 6 Stunden und wenn dann noch jemand im Haushalt die Leitung benutzen will, dann dauert es noch länger. Ich bin Sogar schneller wenn ich den Handy Hotspot anmache.
Ich will garnicht wissen wie das beim Game-Streaming wäre XD.

07.07.2018
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User Anonymous

Bei mir wäre es auch ein Nogo aber nicht wegen der Leitung.

09.07.2018
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User keverin16

Noch ein Nachteil: Nach 5-6 Jahren können die Hersteller einfach die Verbindung kappen und auf die nächste Generation ihrer Konsole wechseln und somit wird die Konsole unbrauchbar. Snes kann ich jetzt noch spielen.

06.07.2018
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User arboncity

Dadurch dass es gestreamt wird, ist es hoffentlich nicht mehr Hardware-abhängig, ansonsten würde das Streaming keinen Sinn machen.

06.07.2018
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User physicel

Du wirst immer auf eine Art "Hardware-abhänig" sein.
Egal wie du es drehst und wendest. Sie werden sicherlich verschiedene Versionen der Konsolen auf den Markt bringen. Da die Konsole auch ein TV / Monitor braucht, wirst du auch dort wieder schauen müssen. Sobald es wirklich zum Laufen kommt, werden entweder die Konsolen oder die Internet Anbieter mit gewissen "sonder Paketen" kommen (down/up speed) ausser du besitzt wie ich init7. We will see

06.07.2018
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User Anonymous

ah auch Init7 Kunde. Ja die haben eben keine solche scheiss Trippelangebote, sondern einfach die Anbindung. Aber ich bin auch deiner Meinung. Irgendeine Hardware bleibt immer. Und das wiederum, macht abhängig.

09.07.2018
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User Anonymous

was heisst hier nach 5-6 Jahren. Addons lassen sich auf der PS ohne Internet gar nicht starten. Oder der Fakt, dass man für Online-Sachen bezahlt hat und sie einfach verschwinden ohne Ersatz. Gibt es schon jetzt.

09.07.2018
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User timo

Was leider auch kaum jemand bedenkt, wenn hier ein starker Trend einsetzt, hat sowas ein vergleichbares Potential, die Netze zu belasten, wie es auch schon mit Netflix ein Thema ist, bzw. immer mehr wird. 200Mbit/s müssen nicht nur vom Anschluss möglich sein, sie müssen auch konstant vorhanden sein.

08.07.2018
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User Anonymous

und darum wird die Qualität der Filme und Serien gedrückt (auch bei Netflix) preisen es als HD an und es ist gar keines. Aber ja Leute, zahlt für die Verar.... weiterhin Geld.

09.07.2018
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User Hannes2000

@Anonymouse Ja richtig, Netflix streamt HD Content mit ca. 5 MBit/s. Von Netflix zu Bluray ist ein deutlicher visueller Unterschied zumindest in HD. Erst in UHD bietet eine genügend grosse Bitrate.

09.07.2018
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User CGiBiNx64

Gamestreaming ist wieder ein weiterer Ansatz nur noch Geld vom Konsumenten ab zu zocken (Monatliche Kosten? haha...) obwohl man weniger dafür enthält. Da ich mir aber sehr gut vorstellen kann, dass die Leute auch das mit sich machen lassen, wird es wohl kommen...

08.07.2018
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User jonas_marti

Wegen Google hust hust Ouya

06.07.2018
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User Philipp Rüegg

Das Teil hatte ich natürlich auch. Das beste daran war noch der Boot-Sound 😁.

06.07.2018
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User miklagard

UUUU JA!!!

06.07.2018
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User Anonymous

Ouya war nicht von Google selber aber ein guter Ansatz. Die wurden ja von Razer Inc. übernommen. Wollte sie mir auch kaufen, war mir dann aber zu teuer oder sie war ständig ausverkauft. Da lob ich mir die Switch und die Retro-Spiele wie auch die neuen. Macht immer wieder Spass und ist auch eine Eigenentwicklung von Nintendo.

09.07.2018
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User Anonymous

60fps full HD? Bis das Streaming Markttauglich ist wird dieses Setting als Augenkrebs deklariert.
65" / 4k TV's sind jetzt schon standard.

Jedoch gute Technik für Casual Gaming.

06.07.2018
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User Kashdan

Auch für unterwegs? Genau.

06.07.2018
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User Anonymous

mmhh die Frage ist auch, was kann das menschliche Auge wirklich sehen. 4K wohl kaum, man sieht einfach, dass es intensiver und farbiger ist. Mehr aber auch nicht. Bei den FPS genauso, Farben und anderes nein, Bewegungen eher schon aber auch da ist es begrenzt. Aber Augenkrebs ist beides nicht. Beides ist aber immer noch nicht vollends getestet worden.

09.07.2018
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User HighChargeK

Also ich nutze GeForceNow auf dem Mac und kann sagen, dass ich die Idee an sich gut finde. Klar gibt es einige Bugs aber das ganze Befindet sich wie gesagt in der Beta. Zur Rechenpower und Datengeschwindigkeit resp. Latent. Vor einigen Jahren hätte niemand geglaubt, dass google solch grosse Datenzentren besitzen würde. Es dachte auch niemand daran, dass 1Gbit für zuhause erschwinglich sein wird. Also ich sehe darin definitiv kein Problem.

07.07.2018
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User Hannes2000

Kommt halt stark auf das Spiel an. Bei spielen bei denen es nicht auf die Latenz ankommt kann man sehr gut spielen. Shooter oder herausfordernde Jump n Runs sind da schon schwieriger.

Mit der Bandbreite hat das wenig zu tun. Das Rechenzentrum muss schon sehr nah sein und man sollte ein Glasfaser-Anschluss haben. Dann ja kann das funktionieren.

Das Non plus ultra wird trotzdem der eigene Rechner direkt am Screen sein, zumindest für Profispieler, die Latenz wird man nie ganz wegbekommen.

07.07.2018
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User Anonymous

Nicht ganz das Gleiche. In der Cloud hast du einen virtuellen Rechner, so beschreiben sie es zumindest. Somit hast du deine eigenen Performance und sonst ist es im Schwarm.

09.07.2018
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User Anonymous

Doch Google hatte schon 2005 oder 2010 riesige Datenzentren. Sie sind jetzt einfach noch mehr geworden weltweit.

09.07.2018
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User arboncity

Ob du einen "eigenen Rechner" in der Cloud hast oder nicht spielt doch gar keine Rolle, die Latenz wirkt sich aus, indem die Befehle deines Controllers in die Cloud gesendet werden müssen und das Bild von der Cloud auf deinen Bildschirm.

09.07.2018
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User Anonymous

NEIN DANKE. Kein Streaming der Spiele bitte. Ich will nicht noch mehr abhängig sein von irgendwelchen Firmen. Reicht jetzt schon, dass man Addons nur spielen kann, wenn die Netzverbindung steht. Was soll das bitte, ich hab dafür bezahlt, also entscheide ich, wann und wo ich spiele.

09.07.2018
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User Am1no

Hallo Philipp

Guter Artikel, aber ja wie bereits in den Kommentaren erwähnt: Input Lag

Dieser ist derzeit noch nicht Multiplayer fähig bei den Streamingdiensten, die ich ausprobiert habe.
Jeder der irgendwelche Games einigermassen ehrgeizig Online zocken will, wird vorerst noch mit lokaler Hardware spielen :)

von competetive müssen wir gar nicht erst anfangen zu reden..

Mein Fazit:
Streaming offline Singpleplayer Games top! (vorallem ältere Titel, die man easy wieder spielen kann wie Read Dead Redemption auf Ps Now)
Streaming Multiplayer Games... nah

10.07.2018
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User Taboo

ich gehe sehr stark davon aus, dass die nächste generation auf solche "abos" setzen wird. also wenn der preis pro monat fair ist, sehe ich auch überhaupt kein problem dahinter und wäre ebenfalls sofort bereit dazu. z.b. lohnen sich die musik dienste für etwa CHF 12.90 / monat bei mir allemal!

10.07.2018
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User Taboo

... aber das kommt halt sehr auf den individuellen nutzer an. wer sich pro jahr "nur" 1 game gönnt, der wird wahrscheinlich mit der bisherigen lösung am ehesten zufrieden sein! bei "vielzockern" hingegen würde ich sagen (unter vorbehalt des preises natürlich), dass sich das schon sehr lohnen könnte...

10.07.2018
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User raph94ing

Schaut euch mal parsecgaming.com/ an. Die habens schon echt gut im Griff mit Qualität und Latenz. Installation ist auch super simpel. Hab damit schon Overcooked mit anderen gespielt übers Internet (Spiel hat sonst kein online-MP).

12.07.2018
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User raph94ing

Kurzer Nachtrag. Parsec funktioniert unter anderem mit P2P game streaming. Es gibt aber glaube ich auch Server Angebote, damit kenne ich mich aber nicht aus.

12.07.2018
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User Anonymous

Streaming hat sich sowohl in der Musik-, als auch Film-(Serien)-Branche durchgesetzt. Also warum sollte es nicht auch bei den Games? Man kann auch heute noch CD's und Filme kaufen und so wird es auch bei den Games sein. Die Game-Landschaft wird sich verändern und wisst ihr was, ich freue mich drauf!

08.07.2018
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User Nick.Wild

Naja wenn man bei einem Video/Song Play drückt und dieser startet nach einer Sekunde ist das nicht schlimm, wenn hingegen du mit einer Waffe im Spiel schiessen willst und es erst nach einer Sekunde Feuert ist das schon doof (Latenz).
Bei Games hast du immer eine Abfrage von Schuss/Treffer/Drehung usw. bei Videos wenn die mal laufen muss man nixmehr machen ausser Rendern und anhalten.

08.07.2018
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User Anonymous

Ich habe nie von PS Now und ähnlichen Programmen bisher gebrauch gemacht (Du schon?). Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die das so unausgereift auf den Markt bringen, dass du bei Shooter sichtbare Nachteile hast (man stelle sich den Shitstorm vor)?! Das von dir geschilderte "Problem" scheint mir nun doch zu sehr reine Theorie zu sein 🤔

08.07.2018
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User Anonymous

Ja klar hat sich das Streaming bei Film und Musik durchgesetzt, weil alle nur konsumieren und nicht auf die Qualität achten. Qualitativ hinken gestreamte Filme und Serien immer noch WEIT hinterher, weil sonst auch die Netzwerke lahmliegen würden.

09.07.2018
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User Anonymous

Und doch, genauso unausgereift bringen sie Dinge heute auf den Markt und nutzen die Leute als Beta-Tester. Geschieht ja jetzt schon am Laufmeter bei Spielen am PC und anderen Dingen.

09.07.2018
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User Taboo

Ich bin in diesem Punkt sehr gespannt, ob man hier wirklich etwas Unfertiges Präsentieren wird. Ich sehe deinen Punkt @Anonymous (betreffend Alpha / Beta Tester) definitiv, aber könnte mir hier auch nicht vorstellen, dass man als die "Grosse Lachnummer" in die Geschichte eingehen wird. Die werden (und müssen) sich hier ihrer Sache mehr als sicher sein, sobald sie mit so einem Projekt live gehen. Ein scheitern könnten den totalen Verlust eines Marktes bedeuten. Bin somit sehr zuversichtlich...

10.07.2018
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