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Danke für alles, lieber Texas Instruments TI-84 Plus

Wozu gibt es heute eigentlich noch Taschenrechner? Und dann noch so riesige? Smartphones können doch sowieso alles besser?! Mein Grund: Weil an Semesterprüfungen keine Smartphones erlaubt sind. Und vielleicht kann der Gute doch mehr als eine App? Es hat sich gezeigt: Der Texas Instruments TI-84 Plus ist robuster als gedacht.

Taschenrechner sind einfach doof. Sie schaffen mehr Probleme, als wir zu den Zeiten hatten wo wir noch ohne Rechner zur Prüfung antreten konnten.

Aber trotzdem ist ein Taschenrechner wichtig, vorallem wenn du dich zur Gruppe der Studenten zählst und Semesterprüfungen in Mathe hast. Für mein Wirtschaftsstudium wurde mir von meinem Dozent nahegelegt, den TI-84 Plus Rechner zu besorgen. Gesagt getan, ist der Klotz jetzt seit zweieinhalb Jahren in meinem Besitz.

Der TI-84 Plus ist ein Grafikrechner, der ziemlich viel kann.

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Mathematik und ich haben noch nie gut zueinander gepasst. Wir haben eine lange und beschwerliche Vorgeschichte, so wie auch der Rechner und ich. Weil ich in Mathe so schlecht war, habe ich vor meinem Studium einen Vorkurs besucht, der netterweise von der Hochschule angeboten wurde. Dort habe ich das erste mal mit dem TI-84 Bekanntschaft gemacht. Der TI-84 Plus kann fast alles. Ausser standardmässig Snake spielen geht mit dem Guten nicht. Dabei wäre das doch das Wichtigste.

Error, Error und nochmals Error

In der Wirtschaftsmathematik, die ich mir gezwungenermassen für mein Studium aneignen muss, ist in vielen Bereichen die Problemstellung so, dass ein Maximum oder ein Minimum gefunden werden muss. Mathematikversierte wissen: Die Gleichung muss null gesetzt werden. Soweit so gut. Mit dem TI-84 Plus macht man das mit der Funktion «Solver».

Aber anstatt zu solven, sprich die Gleichung zu lösen, schafft die Funktion bei mir neue Probleme. Mehr denn je erhalte ich die Meldung «Syntax error». Irgendwas habe ich falsch eingegeben. Gut, also alles nochmals auf Anfang. Wieder eine Meldung: «Equivalent Error». Irgendwelche andere Errors.

Wäre der Rechner nicht so teuer, wäre er schon längst in hohem Bogen aus dem Fenster geflogen.

Dieses Gefühl begleitet mich monatelang.

Lesen hilft imfall sogar in Mathe

Bis zu dem Tag, an dem ich die Bedienungsanleitung des TI-84 Plus gelesen habe. Seitdem weiss ich, was der Rechner mag und was nicht. Dass es essenziell wichtig ist, welches der beiden Minuszeichen du vor eine Zahl stellst. Oder wie du die Klammern setzt und was du beim Potenzen schreiben alles falsch machen kannst.

Telefonieren kann der TI-84 Plus nicht. Aber damit musst du halt rechnen.

Dieses Semester habe ich wieder eine Matheprüfung. Ableiten, integrieren und Gleichungen bis zum Abwinken stehen auf dem Programm. Wegen vorangegangener Misserfolge habe ich oft bis spätnachts gelernt. Die Prüfung war an einem Samstagmorgen. Fragt nicht, warum auch immer eine Hochschule eine Matheprüfung an einem Samstagmorgen macht.

Glück im Unglück

Vor diesem Samstagmorgen, am späteren Freitagnachmittag habe ich nochmals ein paar Aufgaben gelöst. Und beim Lernen soll ja immer viel getrunken werden. Wasser versteht sich. Ich tue wie mir gesagt.

Irgendwann leert plötzlich aus dem Nichts mein halbvolles Glas Wasser aus. Drei mal darfst du raten, wohin.

Vor meinem inneren Auge spielen sich mehrere Szenarien ab. Das erste war: Der TI-84 Plus ist ein programmierbarer Taschenrechner. Von meinem Dozenten und meinen Kommilitonen, also meinen Mitstudenten, habe ich Programme erhalten und diese auf dem Rechner installiert und rege genutzt. Ich war mit den Programmen wie zum Beispiel dem idiotensicheren Tool zum lösen von quadratischen Gleichungen vertraut und habe die immer gebraucht.

«Das ist jetzt alles weg», schiesst es mir durch denn Kopf. So kurz vor der Prüfung. «Neeeeeeeein.» Und weiter: «Wie kriege ich jetzt so schnell einen neuen Rechner?»

Ich reisse mich zusammen und trockne den Rechner mit einem Frotteetuch mal vorsichtig ab.

Und dann das Beinahe-Wunder: Das Teil funktioniert noch. Ich kann es kaum glauben. Der TI-84 Plus rechnet munter weiter. Wie wenn nie etwas passiert wäre. Dass ich ihn aus Versehen ertränkt habe, nimmt er mir nicht übel.

Ich kann an meine Prüfung und der Rechner funktioniert auch heute noch.

Danke, TI-84 Plus, danke für alles. Anfangs habe ich den Rechner gehasst. Jetzt bin ich froh, ihn zu haben.

Und was ist dein Erlebnis mit einem Taschenrechner? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen. :)

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Livia Gamper, Zürich

  • Junior Editor
Experimentieren und Neues entdecken gehört zu meinen Leidenschaften. Manchmal läuft dabei etwas nicht wie es soll und im schlimmsten Fall geht etwas kaputt. Ansonsten bin ich seriensüchtig und kann deshalb nicht mehr auf Netflix verzichten. Im Sommer findet man mich aber draussen an der Sonne – am See oder an einem Musikfestival.

22 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User Canavar

2 + 2 is 4 minus 1 thats 3 quick mafs

08.02.2018
User Loris1993

The ting goes skrrrahh
I tell her man's not hot

09.02.2018
Antworten
User ShadowS

Dass man Spiele darauf programmieren kann, wurde nicht erwähnt ^^

07.02.2018
User firefox_mozilla

Tetris und mittels Connector-Kabel gegen Mitschüler gamen. Das waren noch Zeiten.

08.02.2018
Antworten
User AightBit

Quadratischen Gleichungen zu Lösen sollte auch ohne Script möglich sein, wenn man in der Oberstufe aufgepasst hat...

07.02.2018
User firefox_mozilla

Ich hatte mal ein TI Voyage200. Das war vielleicht ein Klotz. ;-)
Nun bin ich beim TI nSpire CAS. Farbdisplay, Mauspad und Akku.

08.02.2018
User david1997BS

Ich habe eine Version, die ein bisschen mehr kann: Farben darstellen (Ti 84 Plus C) ;)

07.02.2018
User Anonymous

Konnte scho diverse Taschenrechner ausprobieren, unter anderem TI Voyage 200, Ti nSpire CAS, aber am aller besten hat mich der HP Primer überzeugt. Dieser hat ein grosses Farbdisplay, Touchscreent, viel einfachere und intuitivere Bedienung als der Ti nSpire CAS und auch vom Preis her nur halb so teuer wie der nSpire.

08.02.2018
User jorgenbergstrom

1995 - Abschluss meiner naturwissenschalftlichen Matura in Schweden und das TI-81 war absolut notwendig - sogar ein wichtiger Bestandteil der Prüfung. Heute, was, 23 Jahre später sieht der "neue" Teil fast genau gleich aus. Take about avoiding disruption. Nostalgie pur! Danke für die Erinnerung!

08.02.2018
User uberrice

Der TI-84 ist auch total veraltet. Wird in Schulen einfach verwendet "Weil es schon immer so war". Die 'neuere Version', die mittlerweile aber auch schon gut.. 6 jahre? alt ist, ist der nspire CX

09.02.2018
Antworten
User CaptainHowdy

Bei uns musste man noch die Gleichungen von Hand lösen, da war nur ein Nicht-Programmierbarer Taschenrechner an der Prüfung erlaubt. Da ich von der Mittelschule einen TI-89 hatte, konnte ich den nicht gebrauchen (ausser zum Snake spielen, das ist nämlich möglich mittels zusätzlicher Software).

08.02.2018
User Axonteer

Ich hab immer noch meinen Treuen TI-89 Titanium ohne den treuen Krieger ich mein Studium nicht so einfach gepackthätte. Tja Ingenieurswissenschaften eben, da reicht das smartphone nicht aus ;-)

09.02.2018
User michaelköl

Zu meiner Zeit zwar noch kein Grafikrechner erlaubt. Trotzdem nutzte ich hauptsächlich einen HP 28S, später HP 48. Ich liebt deren Eingabeart ohne Klammern. Ich fand die (pixeligen) Graphen cool. Und heute schaue ich den 48er an, denke an früher und leg ihn wieder weg.

09.02.2018
User schillinger

Mein 48GX werde ich auch behalten. Ich hatte während des Studiums unzählige Stunden mit ihm verbracht!

11.02.2018
Antworten
User Anonymous

"Telefonieren kann der TI-84 Plus nicht. Aber damit musst du halt rechnen."
Öhm...ja...

07.02.2018
User ahirschi

Während meiner Lehre als Tiefbauzeichner, habe ich mir 1982 den Casio PB-100 geleistet. 1985 kurz vor der Abschlussprüfung ist ein Lastwagen darüber gefahren - aber das Ding läuft heute noch. Dank dem Casio habe ich Freude am Programmieren gefunden und die Informatik zum Beruf gemacht. Danke Casio!

09.02.2018
User maurizio

Wer einen Taschenrechner bei der Arbeit braucht (so wie ich), weiss, dass das Handy nicht ganz bequem ist: Physische Tasten sind ein MUSS!!! Touchscreen ist für sehr wenige Berechnungen nett, aber nicht auf Dauer!

09.02.2018
User maxmustang

Habe auch noch einen PB-100. (Davor Ti-57) . Scrum hat die Freude leider kaputtgemacht.

09.02.2018
User m@Xist

Es geht nichts über den 48G. Was ich da jeweils für UI gebastelt hatte mit PopUp-Fenstern um die Formeln unterzubringen haha

09.02.2018
User Anonymous

Anstatt dass uns die Lehrkörper (auf Stufe Sekundar- und später Berufsschule) nicht gleich mit DEM Tool aller Tools in der Engineering-Szene (EXCEL - jawohl!) ausgebildet hätten, hätten wir Tonnen von Batterien und unnützem Gadgets sparen können - und damit einen echten Beitrag für den Umweltschutz....

14.02.2018
User Numa0000

HP con notazione RPN per tutta la vita!
Uso dal 1983 una HP 42S, ne ha viste di tutti i colori e dopo 35 anni funziona ancora come il primo giorno!
Altro che obsolescenza programmata!!!
Prima usavo la mitica 41CV, la nonna di tutte le calcolatrici scientifiche programmabili... E anche quella funziona ancora alla perfezione...

22.02.2018