Du bist nicht mit dem Internet verbunden.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher – oft auch als RAM bezeichnet – enthält die gerade auf dem PC ausgeführten Programme, Programmteile und dafür benötigten Daten. Sogenannte Speichermodule stellen oder erweitern den Arbeitsspeicher von Computern und weiteren technischen Geräten. Da der Arbeitsspeicher eine Komponente der CPU verkörpert und deren Prozessor direkt auf das RAM zugreift, spielt die Leistungsfähigkeit und Speicherkapazität des Arbeitsspeichers eine entscheidende Rolle im reibungslosen Zusammenspiel mit den restlichen Komponenten. Wichtige Charakteristika beim Arbeitsspeicher sind die Zugriffsgeschwindigkeit (Latenz), die damit verbundene Datenübertragungsrate (DDR) und die Grösse (Anzahl GB Speicherkapazität).

In unserem Shop findest Du eine grosse Auswahl an Arbeitsspeicher-Modulen bekannter Hersteller wie HyperX, Kingston, Crucial, Corsair, G.Skill oder GeIL in verschiedenen Grössen und Varianten.
mehr

Diskussion über Arbeitsspeicher

User Traxtorm_HAKKE

Verwendbare RAM-Riegel auf Z370 Mainboard

Hallo Leute,

Nach einigen Gesprächen mit Leuten bin ich etwas verwirt und unsicher.
Ich dachte immer man muss sich auf die Angaben des Mainboard Herstellers halten.

Es betrifft folgendes.

Wenn auf dem Mainboard (Intel Z370 Chip, in meinem Fall ein Maximus X Formula, max. 64GB-RAM) die Angabe gemacht wird Arbeitsspeicherchip: DDR4-2400, DDR4-2133
kann ich jetzt hier nur Ram-Riegel auswählen die, diese genannten geschwindigkeiten? (2400 MHz & 2133 MHz)
oder hat die Auswahlmöglichkeit auch mit den OC Angaben einen Zusammengang? In diesem Fall: Max. OC: 4133 MHz??
Oderkann dies frei gewählt werden?

Danke für Eure Mithilfe

10.01.2018
14 Beiträge
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User NexOffical

Am besten einfach die QVL Liste anschauen und mit CTRL+F nach dem RAM suchen welchen du einbauen willst.

Manche RAMS sind mehr als einmal eingetragen, immer jeweils 1x falls sie diese Geschwindigkeit unterstützen. (zB. RAM welcher bei 2133hz eingetragen ist kann auch bei 4133 eingetragen sein falls der Riegel diese Geschwindigkeiten unterstützt)

dlcdnet.asus.com/pub/ASUS/m...

10.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User A_B_C_D

Hallo Traxtom_HAKKE

NexOffical liegt absolut richtig, aber als Ergänzung noch

Das ASUS Maximus X Formula (LGA 1151, Intel Z370, ATX) gibt an das Rams von 2133 Mhz bis 4133 Mhz unterstützt werden. In der Ram Spec Liste vom ASUS stehen die Ram-Module die von ASUS getestet wurden und zu 100% Kompatibel sind. Andere Ram-Module funktionieren natürlich auch, aber dies wurde von ASUS nicht getestet.

Ehrlich gesagt habe ich selbst NIE in diese Spec listen geschaut und meine RAM-Module haben immer funktioniert.

10.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User inematov

Vielleicht noch etwas zur frequenz was du ansprichst: Die Angabe der Taktfrequenz bei den RAM ist die standard frequenz mit welcher die RAM die daten bereitstellen. Das sind nominalangaben wie auch die standardspannung und der daraus resultierenden verlustleistung (wärmeentwicklung). Die CPU hat eine Standard kommunikationsfrequenz zu den RAM`s. Daher ist es wenig sinnvoll superschnelle RAMs zu nehmen wenn die CPU viel tiefer liegt und du nichts mit OC machst. Und nun zum OC, ja die CPU kann schneller abfragen, ja die RAM können schneller takten.

10.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User inematov

Und nun kommt auch das board ins spiel, das muss natürlich für diese frequenzen designed worden sein. Bei OC schraubst du nicht nur an der frequenz sondern ja auch der spannung etc rum, dies alles muss das Board aushalten können. Deshalb werden viele Riegel von den board Herstellern getestet, aber natürlich nie in allen Kombinationen, das würde den Rahmen sprengen. Ich hoffe das erklärt dir ein wenig wie das zusammenhängt und warum die riegel schneller betrieben werden können und dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein müssen um das volle potential ausschöpfen zu können.

10.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User A_B_C_D

noch eine Ergänzung wenn man schnelleren RAM kauft. Viele User vergessen ins Bios zugehen, weil sie denken "hey ich hab 3000er Ram gekauft, also wird der auch mit 3000 laufen". In 100% der Fälle nicht! Das Board taktet denn Ram runter in die Default RAM Settings.

In meinem fall auf 2133 Mhz (was du Grundeinstellung vom Board für RAMs sind.
Du musst dann manuell auf XMP Stellen und das 3000er Profil auswählen. Erst dann läuft der RAM mit 3000 Mhz

10.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User Traxtorm_HAKKE

Vielen Dank für die Erklärungen.
Soweit habe ichs nun verstanden.

Kurz zusammengefasst heisst dies:

Ich kann wenn mein Board (Maximus X Formula) Ram-Riegel bis 4133Mhz (in OC) unterstützt,
RAM-Module einbauen mit eben diesen Geschwindigkeiten (bis - 4311Mhz).
Oder eben solche die in der Spec-Liste aufgeführt und getestet wurden.

Zusätzlich muss ich einfach daran denken im BIOS die Einstellung der RAM zu ändern, auf die Taktfrequenz der eingebauten Module.

12.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User Traxtorm_HAKKE

Muss im BIOS noch mehr angepasst werden? Spannung usw? oder wird dies dann automatisch angepasst bei der Anpassung der Taktfrequenz?

Muss ich noch weiteres beachten, neben der Auswahl der RAM-Module passend zum Mainboard?
Gibt es auch ein zusammenhang Prozessor - Mainboard & Prozessor - RAM (prozessor wird sein 8700K)

12.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User A_B_C_D

XMP heisst Extreme Memory Profiles. Im Ram-Modul ist ein Profil hinterlegt was alle nötigen Einstellung am Board vornimmt. Du musst nix weiteren tun. PC Starten - ENTF/DEL - Bios bei Ram Setting auf XMP + 4133 Mhz (oder die Geschwindigkeit die du gekauft hast) - Speichern und Neustart. Fertig

Zusammenhängend CPU RAM Mainboard musst du nur aufpassen das die Teile auch auf das Mainboard drauf passen. Z.b. passt DDR3 Ram nicht auf Z370 Mainboard.

Du kannst wenn du noch mehr Power rausholen willst die CPU übertakten. Kaputt gehen tut da nichts. Auf Youtube gibts da viele Videos :-)

12.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User Waschküchendiktator

Dass beim Übertakten nichts kaputt geht, würde ich so nicht unterschreiben. Man kann eine CPU schrotten, wenn man zu leichtsinnig an die Sache rangeht, auch kann sich die Lebensdauer des übertakteten Bauteils senken. Was beim Übertakten in den meisten Fällen sowieso geschrottet wird, ist die Garantie des Herstellers.

12.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User A_B_C_D

Das die Lebensdauer des Bauteils senkt ist schon richtig, aber seihen wir mal ehrlich, wie Lange wollen wir ein Hardwarebauteil verwenden was heute "High-End" ist ? In spätenstens 2 oder 3 Jahren ist das Teil nicht mehr zugebrauchen.

Die Sicherheitsmechnismen der Hersteller sorgen dafür das da nichts "geschrottet" wird. Das Board meldet dann das die vorher eingestellten Settings nicht funktioneren und setzt alles wieder auf Default zurück. Ich hab es selbst gemacht.

Desweiteren wissen die Hersteller ganz genau das User ihre Hardware übertakten. Wieso sonst gibt es die Intel "K" Baureihe

13.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User Waschküchendiktator

Stimmt auch wieder. Je nach Setting sollte ein PC aber schon 5 Jahre mithalten können (halt nicht mehr unbedingt mit Ultra Settings etc.) Klar, wenn von Anfang an die Settings nicht passen/funktionieren wird das System halt nicht starten und die Defaults greifen wieder. Ich dachte da eher an Schäden durch Überhitzungen o.ä. auch wenn die Chance dazu eher gering ist.

15.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User Waschküchendiktator

Natürlich weiss Intel, dass ihre K Prozessoren gekauft werden, damit man übertakten kann, trotzdem lehnt Intel in Fällen von Schäden durch übertakten die Garantie ab. Siehe dazu intel.de/content/www/de/de/... zuunterst das kleingedruckte 2. Angeblich soll irgendwo in der Beilage zum Prozessor die Ablehnung der Garantie durch Schäden welche durch Übertaktung zustande gekommen sind angegeben sein. Die Beilagenzettel habe ich ehrlich gesagt aber nicht durchgelesen.

15.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User inematov

Die Komponenten können auf jedenfall bei unsachgemässen Einstellungen zerstört werden, beispielsweise bei zu hoher Spannung. Mainboard Hersteller haben sicher limiten eingebaut, jedoch sind die sehr hoch (natürlich man will ja übertakten..). Wenn jedoch mal eine Leiterbahn oder Thyristor wegen zu hoher spannung zerstört ist, funktioniert die nicht mehr, da hilft auch kein "reset" mehr. Bei allen Komponenten gibt es die sogenannte streuung, d.h. es ist kein Bauteil genau gleich wie das andere, d.h. beim ersten kanns funktionieren, das zweite geht kaputt (Betrieb ausserhalb der Spezifikation!).

15.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

User A_B_C_D

Ja Übertakten mag gelernt sein, wenn man davon nichts versteht sollte man die Finger davon lassen. Spannungserhöhung ist immer mit Vorsicht zu geniessen, genau deswegen habe ich dies auch nicht gemacht sondern nur denn Clock Speed erhöht Ergebnis: 800Mhz mehr. Da einzige was da passiert ist das die Temperatur leicht ansteigt, aber das würde sie ohne hin wenn die CPU belastet wird, also alles halb so Wild.

15.01.2018
Missbrauch melden

Du musst dich anmelden um einen Missbrauch zu melden.

Bitte melde dich an um einen neuen Beitrag zu dieser Diskussion zu erfassen.