Du bist nicht mit dem Internet verbunden.

Router

Ein Router ist heutzutage in fast jedem Haushalt zu finden und bildet die Grundlage für deinen Internetzugang und dein Heimnetzwerk. Willst du beispielsweise digitec.ch aufrufen, wird diese Anfrage vom Browser an den Router weitergeleitet. Der Router schickt die Anfrage nun quer durchs Internet. Sobald die Antwort kommt, schickt der Router die benötigten Daten an den PC. Dies dauert, je nach Internetgeschwindigkeit, meist nicht einmal eine Sekunde, so dass dieser Prozess kaum wahrgenommen wird. Der Flaschenhals bei der Geschwindigkeit ist somit nicht der Router, sondern die abonnierte Internetgeschwindigkeit.
Der Router baut ebenfalls ein lokales Netzwerk auf, sodass Dateien zwischen zwei Computern übertragen werden können. Durch eine sogenannte VPN-Verbindung ist es auch möglich, vom anderen Ende der Welt auf ein lokales Netzwerk zuzugreifen.
Die wichtigsten Eigenschaften eines WLAN-Routers sind eine hohe Reichweite sowie die Übertragungsgeschwindigkeiten der Daten. Der Router kann das Internet-Signal über ein LAN-Kabel an andere Computer weitergeben, oder das Signal per WLAN mit anderen Computern oder Smartphones teilen. Eine ideale Funkabdeckung kann über die Antennen des Routers erreicht werden, die oft individuell ausgerichtet werden können. Hier gilt es zu beachten, dass Antennen ihre Signale im rechten Winkel ausstrahlen. Man kann sich eine CD auf der Antenne vorstellen – auf dieser Ebenen gibt es den besten Empfang. Für die Datenübertragung ist es optimal, wenn die Antenne des Empfängers in die gleiche Richtung zeigt wie die des Senders. Diese Regel gilt allerdings nicht uneingeschränkt, da Wände, Metallflächen etc. das Sendesignal ablenken können. Hier ist ausprobieren angesagt.

Eine Neuheit unter den Routern ist das sogenannte Mesh Network. In diesem Netzwerk existiert ein Router und mehrere Knoten auch Nodes oder Satelliten genannt. Die Informationen werden nun von Knoten zu Knoten weitergeleitet. Ist jeder Knoten mit jedem anderen Knoten verbunden, spricht man von einem vollständig «vermaschten» Netz. In unserem Sortiment findest du Netgear Orbi oder von Linksys das Velop Mesh Networking System.

Die Vorteile:
Fällt ein Gerät aus, ist durch Umleitung weiterhin eine Datenkommunikation möglich.
Sicherste Variante in einem Netzwerk
Sehr Leistungsfähig
Gute Lastverteilung

Begriffserklärung:

Die SSID steht für „Service Set Identifier“ und ist der Name deines WLANs. Wenn du dein Handy, Tablet oder den Laptop mit deinem WLAN verbinden möchtest, erkennst du dein WLAN an deiner SSID.

WPA steht für „Wi-Fi Protected Access“ und ist eine Verschlüsselungsmethode für ein WLAN.
WEP ist der älteste Standard und gilt heute als unsicher.
WPA 2 verfügt über die bessere Verschlüsselung mit AES (Advanced Encryption Standard) und ist der empfohlene und aktuelle Sicherheitsstandard für WLAN-Netzwerke.

Bei uns findest du Router von ASUS, AVM, Cisco, Zyxel, TP-Link, Linksys, Netgear, Ubiquiti etc.
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Diskussion über Router

User Sim0n452

Frage zu Router und Switch

Guten Tag zusammen

Ich möchte meinen Router wieder ins Wohnzimmer (EG) verschieben. Dann möchte ich aber ein Kabel in mein Zimmer (1.OG) ziehen (über Steigleitung). Der Router im Wohnzimmer würde dann als Switch dienen um vom Modem das Signal auf mein Zimmer zu senden. Um in meinem Zimmer alle Geräte per LAN anschliessen zu könne, brauche ich wieder einen Switch.
Meine Frage nun:
Kann ich auch einen Router in meinem Zimmer anschliessen (der dann als Switch dient), der dann das gleiche Signal des anderen Router im Wohnzimmer ausstrahlt oder geht das nicht?
Funktioniert das überhaupt? Oder würde dieser Router ein anderes WLAN-Netz aufbauen?

16.03.2017
8 Beiträge
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User _jaschabucher_

Guten Tag

Der Router im Wohnzimmer zu lassen ist gut. Der dient dann als IP-Verteiler und kann wie ein Switch angesehen werden.
Ein weiterer Router im OG würde nochmals als IP-Verteiler funktionieren und Störungen verursachen.
Falls du nun im OG auch Wlan möchtest, wäre da ein Access-Point besser, da diese nur als IP-Brücke funktionieren.

Also kurz gesagt: Nimm im OG einen Access-Point fürs Wlan und evt einen weiteren normalen Switch falls du mehrere Anschlüsse brauchst.

Ich hoffe ich konnte Dir Deine Frage beantworten.

16.03.2017
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User _jaschabucher_

Wenn du ihn konfigurierst und das gleiche Passwort und der genau gleiche Wlan name eingibst, strahlt er dann das gleiche Wlan aus.
Das ist der Vorteil und der Zweck von einem Access Point, weil er dann die IP-Adressen der verbundenen Geräte gleich weiter an den Router im EG gibt.

Wenn du im OG einen zweiten Router nimmst, hätte das Wlan wohl den gleichen namen aber weil dieser einen neuen IP-Bereich macht, hättest du keine Verbindung zum Router im EG.

16.03.2017
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User _jaschabucher_

@simon.stumpf
Ich glaube ein Wlan Controller ist mit viel mehr Kosten und Aufwand verbunden. Wlan Controller werden auch meistens in Unternehmen gebraucht, selten in Heimnetzwerken.
Die Lösung mit einem AccessPoint scheint vielleicht nicht eine solch elegante und Luxuslösung wie mit einem Wlan Controller zu sein, jedoch ist es, meiner Meinung nach, die beste Lösung in einem Heimnetzerk. Access Points wurden auch genau für solche Situationen entwickelt... ;-)

20.03.2017
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