Windows-Tipp: So funktionieren virtuelle Desktops
Ratgeber

Windows-Tipp: So funktionieren virtuelle Desktops

Mit virtuellen Desktops hältst du Ordnung in deinen Fenstern und offenen Dateien. Wie das geht und was das bringt, zeige ich dir hier.

Dutzende offene Fenster und Browsertabs können in einem überladenen Desktop oder Browser resultieren. Auch mangelt es gelegentlich an Platz zum Arbeiten. Etwa, wenn keine externen Bildschirme zur Verfügung stehen. Für solche Fälle gibt’s das Feature «virtuelle Desktops». Du kannst ohne zusätzliche Software mehrere individuelle Desktop-Umgebungen erstellen. So lässt sich bequem zwischen verschiedenen Arbeitsumgebungen wechseln und in jeder nur die Programme und Fenster öffnen, die du brauchst. Zum Beispiel mehrere Browser-Fenster auf dem ersten, Bildbearbeitung auf dem zweiten und das Teams-Chatfenster auf dem dritten Desktop. Wie auch immer es dir am besten passt. Das schafft eine bessere Übersicht.

Virtuellen Desktop erstellen

  1. Drücke die Tastenkombination Windowstaste+Tabulator. Das Menü «virtuelle Desktops» erscheint. Dein bisheriger, einzelner Desktop erscheint in einer Miniaturvorschau. Klicke rechts auf «Neuer Desktop».
Screenshot: Florian Bodoky
Screenshot: Florian Bodoky
  1. Dieser nennt sich zu Beginn «Neuer Desktop». Klicke auf den Namen, um ihn nach deinen Wünschen zu ändern.
Screenshot: Florian Bodoky
Screenshot: Florian Bodoky
  1. Du kannst auf die gleiche Weise weitere Desktops erstellen.
  2. Wenn du jetzt «Windowstaste+Tabulator» drückst, erscheint eine Vorschau aller deiner Desktops. Samt Name und einer Minivorschau der Programme und Fenster, die du auf dem jeweiligen Fenster offen hast.
Screenshot: Florian Bodoky
Screenshot: Florian Bodoky

Desktop-übergreifend arbeiten

Hast du mehrere Desktops erstellt, kannst du ein Fenster von einem Desktop per Drag & Drop auf einen anderen ziehen. Oder auch Text- und Bildinhalte zwischen den Desktops kopieren und einfügen.

Zur besseren Unterscheidbarkeit der Desktops legst du mit einem Rechtsklick auf den jeweiligen Desktop verschiedene Wallpapers fest.

Screenshot: Florian Bodoky
Screenshot: Florian Bodoky

So siehst du in der Vorschau besser, um welchen Desktop es sich handelt. Nicht mehr benötigte Desktops kannst du übrigens mit einem Klick auf das X wieder löschen.

Titelbild: Shutterstock

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Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.


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