
«Tot!?» Jetzt redet das Kino
Zu viel Werbung, zu hohe Preise und zu wenig Rücksicht aufs Publikum: Der Chef von Sony Pictures hat an der CinemaCon die Kinobetreibenden öffentlich gerügt. Ich wollte wissen, was sie selbst dazu sagen – und habe nachgefragt.
Tom Rothman, Chef von Sony Pictures, hat an der CinemaCon in Las Vegas etwas getan, das man dort selten sieht – er hat den Kinobetreibenden ins Gesicht gesagt, was sie falsch machen: Sie zeigen zu viel Werbung, verlangen zu hohe Preise und nehmen zu wenig Rücksicht aufs Publikum.
Nun ja, Rothman mag nicht gänzlich daneben liegen, aber er ist Teil des Problems. Denn die Filmstudios haben das Modell, das die Kinos in diese Lage gebracht hat, mitgebaut.
Die Reaktion der Community auf den Artikel war gross. Dutzende Kommentare, viel Zustimmung, aber auch Gegenstimmen. Vor allem etwas fiel mir auf: In der ganzen Debatte über das Kino, das zu teuer sei und zu wenig Originalität böte, kommt eine Stimme kaum je zu Wort – die der Kinobetreibenden selbst.
Also habe ich mich auf Stimmenfang begeben und mich mit vier Personen unterhalten, die das Schweizer Kino von innen kennen:
- Frank Braun, Mediensprecher der Neugass Kino AG, Betreiberin der Zürcher Kinos Riffraff, Houdini und Bourbaki.
- Alain Marti, Geschäftsführer und Inhaber der Kino Thun AG und Präsident des Schweizerischen Kinoverbands SKV.
- Edna Epelbaum, CEO der Cinevital-Gruppe und Präsidentin von ProCinema, dem Dachverband der Schweizer Kino- und Filmverleihbranche.
- Christian Ströhle, Betreiber des im September 2024 eröffneten Kino Korso in Freiburg.
Auch Pathé Suisse habe ich angefragt. Aber die grösste Kinokette der Schweiz hat leider kaum Antworten geliefert.
Als Gesprächsgrundlage dienten Kommentare aus meiner Community, also Rückmeldungen von Kinogängerinnen und Kinogängern, die zeigen, was das Publikum bewegt, ärgert und vermisst.
Das Geld: Wer kriegt was vom Ticket?
Beginnen wir mit der Frage, die alles andere bedingt: Wie viel vom Ticketpreis bleibt eigentlich beim Kino?
Die Antwort ist eindeutig – und ernüchternd. Alle Gesprächspartner bestätigen mehr oder weniger das gleiche Grundmodell: In den ersten Wochen nach dem Filmstart gehen etwa 50 Prozent der Ticketeinnahmen ans Kino, 50 Prozent an den Verleiher. Erst danach steigt der Anteil der Kinos auf mindestens 70 Prozent. Klingt nach einem fairen Deal. Ist es aber nicht, sagen die Betreibenden.
Insgesamt liegt der durchschnittliche Anteil der Kinos an den Einnahmen in der Schweiz bei unter 60 Prozent, sagt Braun von Kino Riffraff, Houdini und Bourbaki – und das ist nur der Anfang der Kostenliste. Mit dem, was bleibt, müssen sie Miete, Infrastruktur, Personal, Energie, Ticketsystem und Kreditkartengebühren abdecken. «Berücksichtigt man, dass Mehrwertsteuer und Suisa-Gebühren vom Ticketpreis abgezogen werden, bevor der Betrag überhaupt geteilt wird, verkleinert sich der zu teilende Kuchen von Anfang an», bestätigt auch SKV-Präsident Marti.
«Die Rechnung ist ziemlich einfach gemacht», fügt Epelbaum von ProCinema hinzu: «Von den Einnahmen eines Kinotickets bleibt am Ende nicht viel Marge übrig.»
Kinobetriebe brauchen zusätzliche Einkünfte, da ihre Marge auf die Tickets zu tief ist.
Das ist die strukturelle Grundwahrheit des Kinogeschäfts. Und sie erklärt fast alles, was das Publikum am Kino nervt.
Die Werbung: Eine Überlebensstrategie, keine Gier
Eine Leserin schrieb in meiner Kommentarspalte: «Den halbstündigen Werbeblock vor dem letzten Film habe ich ganz besonders in Erinnerung.» Die Reaktion auf diesen Kommentar war eindeutig: viele Likes und Zustimmung.
Was steckt dahinter? Marti ist direkt: «Würden wir gänzlich auf Werbung verzichten, müssten wir die Ticketpreise um zwei bis drei Franken erhöhen.» Werbung ist also keine Gier, sondern ein Ersatz für Einnahmen, die das Vertriebsmodell den Kinos vorenthält.
Braun sieht das ähnlich, differenziert aber: «Eine halbe Stunde ist definitiv zu lang. Und bei dämlicher Werbung ist dies umso ärgerlicher.» Gleichzeitig verteidigt er das Prinzip: Gute Werbung gehöre zur Kinokultur. Er erinnert sogar an die «Cannes-Rolle» – eine Tournee international prämierter Werbefilme, die sogar selbst ins Programm aufgenommen wurde.
Epelbaum rät der Leserin, Werbung «als Teil des Filmes zu betrachten». Das ist der einzige Satz im ganzen Gespräch, bei dem ich wirklich gezuckt habe. Ich verstehe die Logik – aber ich glaube nicht, dass sie das Publikum überzeugt. Ströhle hingegen, Betreiber des Kino Korso in Freiburg, macht in seinem Kino als Einziger gar keine externe Werbung, ausser Eigenpromotion für Veranstaltungen im Korso. Das ist möglich, weil sein Modell anders funktioniert – dazu später mehr.
Zu hohe Preise! Aber wer blockiert die Lösung?
In meiner E-Mail an die Betreibenden rechne ich meinen letzten Kinobesuch vor: 23 Franken fürs Ticket, knapp 20 Franken für Popcorn, Getränk und ein Glacé – nur für mich allein. Für eine Familie mit zwei Kindern stelle ich mir einen Abend vor, der schnell über 100 Franken kostet. «Da gehe ich lieber ins Hallenbad und danach etwas Richtiges essen», kommentierte ein Leser entsprechend.
Marti kontert mit dem Schweizer Durchschnittspreis 2026, der 17.87 Franken pro Ticket sei. Das ist tiefer als viele denken. Aber Premiumformate wie IMAX sind deutlich teurer und die Verpflegung kommt on top. Überhaupt habe ich in einer Recherche erst kürzlich festgestellt, dass Menschen zwar weniger ins Kino gehen als noch vor ein paar Jahren, dafür aber bereit sind, mehr für einen Kinobesuch auszugeben – dank Formaten wie IMAX, 4DX, Sofa- oder Bettkino.
Die entscheidende Frage ist aber: Warum können Kinos die Preise auch für «normale» Formate nicht einfach senken? Braun liefert die Antwort, die kein anderer so klar ausspricht: «Starke Preissenkungen scheitern immer wieder am Widerstand der Filmverleiher, welche auf ihrer üblichen Ticket-Marge beharren und somit die Kinos zwingen, die Preissenkungen selbst zu tragen.»
Das ist der Satz, den Tom Rothman in Las Vegas hätte sagen müssen. Stattdessen hat er die Kinobetreibenden gerügt. Denn wenn ein Kino die Tickets verbilligt, will der Verleiher trotzdem seinen fixen Anteil – die Last liegt vollständig beim Kino. Das ist nicht nur unsolidarisch. Das macht echte Preissenkungen strukturell fast unmöglich.
Also frage ich, was auf der Hand liegt: Haben Kinobetreibende überhaupt Verhandlungsmacht gegenüber den Studios? Die Antworten sind ehrlich – und manchmal schmerzhaft.
Wer das Produkt hat, hat die Macht
«Ein einzelnes Kino hat keine Verhandlungsmacht», sagt Marti. «Spielt ein einzelnes Kino den Film nicht, fällt das (Anm. d. Autors: fürs Studio) global nicht ins Gewicht.» Ströhle formuliert es noch knapper: «Wir akzeptieren die Konditionen, wenn wir den Film spielen möchten.» Braun geht am weitesten. Er beschreibt ein System, das sich seit der Digitalisierung zum Nachteil der Kinos verschoben hat: «Das Vertriebsmodell folgt immer noch der Logik der analogen Filmauswertung und ignoriert die heutige Realität.»
Was er damit meint: Früher war die Kinoauswertung ein langer, exklusiver Zeitraum – Monate, manchmal sogar ein Jahr, bevor ein Film anderswo zu sehen war. Heute weiss das Publikum, dass ein Film in wenigen Wochen auf einem Streaming-Dienst oder per Video-on-Demand (VoD) verfügbar sein wird. Der Gang ins Kino hat nicht mehr zwingend oberste Priorität.
Trotzdem tut das Vertriebsmodell so, als hätte sich nichts geändert. Die Studios sind vor allem darauf fixiert, am Startwochenende den grösstmöglichen Anteil abzuschöpfen und rücken den Streaming-Release danach immer näher an den Kinostart heran, um über ihre eigenen Plattformen oder VoD-Einnahmen weiterzuverdienen. Die Kinobetreibenden? Die haben daran keinen Anteil mehr.
Dazu kommt ein weiterer Mechanismus, den Braun «Blindbuchungen» nennt: Bei grossen Titeln diktieren die Verleiher den Kinos die Konditionen im Voraus – Verleihanteil, Saalbelegung, Anzahl Vorstellungen, Laufzeit – und das, bevor die Kinos den Film überhaupt gesehen haben. Wer nicht einwilligt, bekommt den Film nicht. «Das Risiko für die Kinos, welches an sich mit jedem Filmstart verbunden ist, wird bei einer geforderten Blockbuchung über mehrere Wochen nochmals verschärft», schreibt mir Braun.
Und wer diese Konditionen ablehnt? Marti: «Es kann durchaus sein, wenn man sich mit den Konditionen nicht findet, dass das Kino den Film nicht bekommt.» Braun erlaubt sich dazu auch einen trockenen Kommentar in Richtung der Verleiher: «Verleiher würden vermutlich anders herum formulieren: Kinos, die nicht bereit sind, ihre Konditionen zu erfüllen, glauben nicht an den Erfolg ihres Films. Ergo haben sie ihn auch nicht verdient.»
Das Verleiher-Kino-Modell folgt immer noch der Logik der analogen Filmauswertung und ignoriert die heutige Realität – zum Vorteil der Verleiher.
Und was ist mit Pathé? Die internationale Gruppe, die übrigens nicht nur Kinos betreibt, sondern in der Schweiz auch als Verleiher tätig ist – genau wie übrigens die Neugass Kino AG –, verzichtet darauf, öffentlich gegen ihre wichtigsten Partner zu schiessen. Das ist vielleicht die ehrlichste Aussage von allen: Je grösser die Kette, desto abhängiger vom System, desto leiser die Stimme.
Langsam beginne ich, ein Muster zu erkennen: Die kleinen, unabhängigen Kinos – Riffraff, Korso, Kino Thun – sprechen am klarsten. Sie haben am wenigsten zu verlieren und gleichzeitig am meisten zu sagen. Die grosse Kette hingegen schweigt oder weicht aus. Das ist kein Vorwurf – es ist eine Realität, die Tom Rothman an der CinemaCon in Las Vegas so eloquent beklagt hat, ohne zu erwähnen, dass er selbst Teil davon ist.
Kaputte Sitze, lautes IMAX – und eine unbequeme Gegenfrage
Ein Leser berichtete von zerfetzten Sitzen, Dreck und Essensresten – «und das alles für 23 Franken». Die Reaktionen der Kinobetreibenden fallen unterschiedlich aus.
Marti verteidigt die Branche: Zwischen den Vorstellungen werde gereinigt und kaputtes Mobiliar innerhalb von Minuten ausgetauscht. Dazu zählt er Innovationen auf: Ciné & Diner, Strickkino, Nuggikino, Seniorenkino. Epelbaum erklärt die finanzielle Logik: Nach der teuren Digitalisierung ab 2010 und dem Corona-Schlag blieb vielen Kinos kaum Spielraum für Investitionen. «Es ist meist ein Abwägen: Neues Kassensystem? Neue Stühle? Neuer Projektor? Mehr Personal? Alles zusammen ist kaum möglich.»
Braun stellt die Gegenfrage, die niemand sonst wagt: «Was ist das für ein Publikum, das ein Kino so hinterlässt?» Das klingt provokativ. Aber er hat nicht ganz unrecht: Respekt ist keine Einbahnstrasse.

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Zum IMAX-Lärm – einem Dauerthema in meiner Community – bestätigen alle dasselbe: Die Studios geben konkrete Lautstärke-Empfehlungen. Manchmal sogar Vorgaben, an die sich Betreibende zu halten haben. Marti zeigt Verständnis: «Für viele Schweizer Kundinnen und Kunden ist das laut, manchmal zu laut.»
Auch Pathé spielt deshalb bewusst leiser als von den Studios empfohlen, weil die US-Standards in Europa zu Reklamationen führen. Braun ist am direktesten: «Wenn Ohropax zur Grundausstattung für den IMAX-Besuch gehört, schiesst das übers Ziel hinaus.»
30 Prozent weniger Publikum – stirbt das Kino aus?
Immer wieder lese ich unterhalb meiner Artikel, wie Streaming, bessere Fernseher und günstigere Heimkinos die Lust auf echtes Kino schmälern. Da drängt sich bei mir die Frage auf, ob das Kino den Kampf gegen die eigenen vier Wände verliert?
Alle Betreibenden antworten mit einem klaren Nein – aber mit unterschiedlichen Argumenten. Marti deutet an: «Die Lasagne kann man tiefgekühlt an der Tanke kaufen und in der Mikrowelle erwärmen – oder man geht gemeinsam zum Italiener.» Ströhle benennt, was das Kino kann, was die Couch nie kann: «Das gemeinsame soziale Erlebnis, das immer wichtiger wird in einer Gesellschaft, in der Einsamkeit immer mehr zunimmt.» Epelbaum: «Solange wir gemeinsam in Geschichten eintauchen wollen, ist die Couch keine kulturelle Alternative.»
Spannend. Auch «The Mandalorian»-Schöpfer Jon Favreau erzählte mir erst kürzlich in einem Interview, wie alle mittlerweile ihren eigenen Algorithmus haben, ihren eigenen Feed, und Serien für sich allein schauen. Kino hingegen, wenn es funktioniert, sei das Gegenteil davon: ein gemeinsamer Raum, eine geteilte Erfahrung.
Braun formuliert es am elegantesten: «Im Kino verzichtet man bewusst auf den Pausenknopf oder den Second Screen, der zuhause stets erreichbar wäre. Kino ist da konsequent, umfassend und darum befreiend.»
Ein Leser hatte sein Pathé-Abo gekündigt und stattdessen in ein 77-Zoll-OLED mit Atmos-Anlage investiert. Was sagen die Kinobetreibenden jemandem, der das Kino schlicht nicht mehr braucht? Braun: «Das soll er getrost tun. Andere schwören mit derselben Überzeugung auf den Kinobesuch.» Ströhle, etwas sarkastischer: «Schön leben wir in einem Land, in dem wir solche Entscheidungen treffen können.»
Wir haben rund 30 Prozent weniger Publikum als vor der Pandemie – das spüren wir.
Beide sagen dasselbe: Das Kino muss sich nicht jedem beweisen. Es muss für jene gut sein, die kommen wollen. Auch wenn es immer weniger werden. Das haben mir die meisten Betreibenden bestätigt. «Wir haben rund 30 Prozent weniger Publikum als vor der Pandemie – das spüren wir. Trotz mehr Einwohner verzeichnen wir jedes Jahr weniger Eintritte», erklärt Marti. Gleichzeitig sagt er aber auch: «Wir sind 2026 über 25 Prozent besser gestartet als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.» Er nennt den Grund: Erstmals seit der Pandemie gibt es wieder ein volles Line-up mit grossen, tollen Filmen.
Braun macht eine wichtige Unterscheidung: «In den vergangenen zwei Jahren sind die Publikumszahlen gesamtschweizerisch rückläufig. In unseren Kinos steigen sie hingegen seit fünf Jahren kontinuierlich.» Und er benennt, wer zulegt: «Es sind die Independent-Kinos, welche sich durch Publikumsnähe und diversifiziertes Programmangebot auszeichnen.»
Ströhle, der sein Kino Korso in Fribourg erst im September 2024 eröffnet hat, geniesst hingegen steigende Besucherzahlen: «Bis jetzt ist noch kein Medium ausgestorben», sagt er trocken. «Wir gehen ja immer noch an Konzerte und schalten den Fernseher ein.»
Was sich ändern müsste – und was bleibt
Zum Schluss habe ich alle gefragt, was sich strukturell ändern müsste, damit Kino wieder attraktiver wird. Für sie. Für mich. Fürs Publikum. Die Antworten sind aufschlussreich – auch in dem, was sie nicht sagen.
Marti zum Beispiel sieht das grosse Bild: «Das altbewährte System, das über viele Dekaden funktionierte – ob es auch die nächsten Jahrzehnte funktionieren wird, ist die Gretchenfrage.» Braun ist direkter: «Bei den Konditionen müssen Studios und Verleiher den Kinos – und damit auch dem Publikum – entgegenkommen.» Ströhle hingegen beschreibt sein eigenes Modell: 500 Veranstaltungen in 18 Monaten, von Tango bis Filmklassiker. Er versteht das wahre Kino nicht nur als Abspielstation, sondern als Kulturort.
Frank Braun hat das letzte Wort. Ich frage ihn, was ihn davon abhält aufzugeben.
«Ich bin immer wieder über die Wirkung eines Films im Kino verblüfft. Ich werde dabei Teil einer verschworenen Gemeinschaft, die dasselbe sucht. Meine Wahrnehmung wird erweitert. Ob berührt, geängstigt, erschüttert oder amüsiert – ich sitze zwar ruhig im Sessel, Geist und Herz bewegen sich aber umso mehr.»
Und dann: «Ob Kinos die Welt verbessern, darüber lässt sich streiten. Meine verbessern sie jedenfalls.»
Ich schreibe über Technik, als wäre sie Kino, und über Filme, als wären sie Realität. Zwischen Bits und Blockbustern suche ich die Geschichten, die Emotionen wecken, nicht nur Klicks. Und ja – manchmal höre ich Filmmusik lauter, als mir guttut.
Interessantes aus der Welt der Produkte, Blicke hinter die Kulissen von Herstellern und Portraits von interessanten Menschen.
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