Hintergrund

Thymio balanciert auf einem Ball

Aurel Stevens
Zürich, am 06.12.2016

In den ersten zwei Teilen hat Oli uns Projekte für Anfänger und Fortgeschrittene gezeigt. Im dritten Teil geht es nun ans Eingemachte: Die schwierigste Stufe der grafischen Oberfläche erlaubt noch mehr Steuerungsmöglichkeiten.

Falls du die ersten zwei Teile verpasst hast, findest du die Beiträge hier:

  • Hintergrund

    Dein Einstieg in die Robotik

  • Hintergrund

    Der Roboter zeichnet ein Haus für uns

Im Gegensatz zu der visuellen Programmierung benutzt Oli im dritten Teil die «Blockly»-Oberfläche. Zwar werden auch hier wieder die gewünschten Funktionsblöcke per Drag&Drop ins Projekt gezogen. Eigentlich handelt es sich hier aber bereits um eine stark vereinfachte Textprogrammierung.

Die Möglichkeiten sind mit Schleifen, Variablen und mathematischen Funktionen fast so unbegrenzt, wie wenn man selber tippen würde. «Blockly» hilft lediglich dabei, die passenden Optionen wie in einem Puzzle zusammenzustellen und verhindert illegale Operationen, die Programmfehler verursachen würden.

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Jedes Programm aus den vorherigen Stufen (links) lässt sich auch in «Blockly» umsetzen – umgekehrt gilt das nicht immer.

Dank des Open-Source-Ansatzes der Thymio-Erfinder, der zum Mitmachen einlädt, gibt es unzählige Beiträge aus der Community, was man mit dem Roboter sonst noch so alles anstellen kann. Ein besonders interessantes Beispiel hat sich Oli herausgepickt: Dank seinen Neigungssensoren kann der Thymio erkennen, wenn er auf eine Seite gekippt wird. Das macht sich das Programm «Balancieren auf einem Ball» zunutze. Sobald eine Neigung registriert wird, aktiviert der Roboter seine Motoren und fährt «bergwärts» – bis die Sensoren 0 melden.

Schüler, Erwachsene, kurz: alle Fans des Thymio haben sich viele weitere Anwendungen ausgedacht. Mir gefällt das liebevoll dokumentierte und schlau umgesetzte Thymio-Paddelboot besonders gut: Zusammen mit einem alten Playmobil-Boot und einigen Legoklötzen wird der Thymio zum Antrieb umfunktioniert. Dank Fernsteuerung ein tolles Projekt für alle Badewannen-Piraten.

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Aurel Stevens
Aurel Stevens

Chief Editor, Zürich

Ich bändige das Editorial Team. Hauptberuflicher Schreiberling, nebenberuflicher Papa. Mich interessieren Technik, Computer und HiFi. Ich fahre bei jedem Wetter Velo und bin meistens gut gelaunt.

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