Surface Laptop Go: Microsofts bisher kleinstes Notebook im Test

Surface Laptop Go: Microsofts bisher kleinstes Notebook im Test

Martin Jud
Zürich, am 10.11.2020
Microsoft bringt ein 12,4-Zoll-Notebook mit Einsteiger-Ausstattung: das Surface Laptop Go. Es kommt mit Intel 10th-Gen-i5-SoC, hat einen Touchscreen und auf den ersten Blick kaum Schwächen. Was der zweite Blick wohl sagt?

Mit einem 12,4-Zoll-Touch-Display erinnert das Surface Laptop Go mit seinen Dimensionen stark an das 12,3 Zoll grosse Convertible Surface Pro 7. Doch bietet das hier vorliegende Einsteiger-Notebook eine weniger hohe Auflösung und etwas weniger Komfort. Auf eine Windows-Hello-Kamera (Gesichtserkennung) muss genauso verzichtet werden, wie auf eine beleuchtete Tastatur. Doch abgesehen davon scheint es zumindest auf dem Papier ein potentes Office-Gerät zu sein. Es ist sogar aktiv gekühlt, was Microsoft beim Pro 7 mit i5 irgendwie vergessen hat.

Surface Laptop Go (12.40", Intel Core i5-1035G1, 8GB, 256GB)
777.–
Microsoft Surface Laptop Go (12.40", Intel Core i5-1035G1, 8GB, 256GB)

Die Specs des Testmodells mit Farbgebung Sandstone:

  • Prozessor (System-on-a-Chip): Intel Core i5-1035G1
  • Integrierter Grafikprozessor: Intel UHD Graphics (Ice Lake G1)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM (SK Hynix H9HCNNNBKMALHR-NEE, LPDDR4-3732, 2 x 4 GB)
  • Datenspeicher: 256 GB SSD (SK Hynix HFM256GDGTNG-87A0A, M.2 2230 PCIe 3.0 x4)
  • Display: 12,4” IPS Multi Touch Display (PixelSense Display) mit 1536 × 1024 Pixel (Seitenverhältnis von 3:2, 148 ppi, Hochglanz)
  • Tastatur: Ohne Tastenbeleuchtung, Fingerabdrucksensor in Power-Taste
  • Anschlüsse: 1 x USB 3.1 Typ-C, 1 x USB 3.0 Typ-A, Netzanschluss (Surface-Connect-Anschluss)
  • Audio: 3,5-mm-Kopfhörerbuchse, Stereolautsprecher mit Dolby Audio und Dual Studio-Mikrofone
  • Kamera: 720p-Frontkamera
  • WLAN, Bluetooth: Wi-Fi 6, Bluetooth 5.0
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku mit 39,7 Wh
  • Betriebssystem: Windows 10 Home im S-Modus (Wechsel zu «Windows 10 Home» gratis möglich)
  • Dimensionen: 27,8 × 20,6 × 1,6 cm, 1110 g
  • Netzteil: 39 Watt

Das Surface Laptop Go gibt’s mit relativ grossem Preisabschlag auch mit 128 GB SSD. Microsoft bittet beim Laptop Go hart zur Kasse für mehr Speicher.

Surface Laptop Go (12.40", Intel Core i5-1035G1, 8GB, 128GB)
Showroom
729.–
Microsoft Surface Laptop Go (12.40", Intel Core i5-1035G1, 8GB, 128GB)
Surface Laptop Go (12.40", Intel Core i5-1035G1, 4GB, 64GB)
589.–
Microsoft Surface Laptop Go (12.40", Intel Core i5-1035G1, 4GB, 64GB)

Weiter existiert eine Version, von deren Kauf ich hier dringendst abraten möchte, mit mickrigen 4 GB RAM und 64 GB billigem eMMC-Speicher. Die Laptops sind theoretisch in den Farben Platinum, Ice Blue und Sandstone verfügbar. Doch sind die Sandstone-Modelle teilweise nicht lieferbar.

Design und Anschlüsse

Ein handliches Notebook im unverkennbaren Surface-Gewand: Die Aluminiumoberfläche im Sandstone Look, welche den vier Millimeter dünnen Deckel und die Oberseite der Basis ziert, sieht gut aus und fasst sich auch entsprechend metallisch-kühl an.

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Die Unterseite der Basis fühlt sich ebenfalls angenehm an – leicht gummiert. Klopfe ich mit dem Fingernagel dagegen, klingt das Material wie harter Plastik. Microsoft schreibt dazu, dass ein Polycarbonatharz-Verbundsystem mit Glasfaser und 30 Prozent recycelten Post-Consumer-Materialien verwendet wurde.

Auf der Oberseite Metall, unterseitig Plastik. Der zu sehende Surface-Connect-Anschluss ist für Strom.
Auf der Oberseite Metall, unterseitig Plastik. Der zu sehende Surface-Connect-Anschluss ist für Strom.
Es schimmert je nach Lichteinfall in sanftem Rosa.
Es schimmert je nach Lichteinfall in sanftem Rosa.

Aufgeklappt wird ein relativ weit an die Seiten und den oberen Rand gezogenes Display sichtbar. Rund sieben Millimeter beträgt der Abstand und bietet auch für eine 720p-Frontkamera genügend Platz. Die Lüftungsschlitze der aktiven Kühlung sind unauffällig oberhalb der Tastatur vor dem Displayscharnier angebracht. Je nach Lichteinfall schimmert das Aluminium rund um die Tastatur in einem leichten Rosaton. Hui...

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Die Anschlüsse sind an der linken Seite zu finden und schnell aufgezählt. Microsoft spendiert einen USB-C- und einen USB-A-Anschluss sowie einen 3,5-mm-Klinkenanschnluss. Das ist alles. Mehr gibt es nicht. Auch keinen Micro SD Slot. Mehr Connection gibt es nur über Bluetooth 5.0 oder Wi-Fi-6. Geladen wird an der rechten Seite am Surface-Connect-Anschluss.

Touchscreen mit abgerundeter Display-Maske

Ohne direkt ein Vergleichsgerät mit höherer Auflösung daneben aufzustellen, fällt beim glänzenden 12,4-Zoll-IPS-Touch-Display im 3:2-Format kaum auf, dass es nicht mal 1080p-Filme nativ darstellen kann. Dazu ist die Auflösung von 1536 × 1024 Pixel zu niedrig. Dennoch bin ich leicht enttäuscht davon. 148 ppi empfinde ich als nicht mehr zeitgemäss. Schon gar nicht zum heute vorliegenden Preis.

Bild mit abgerundeten Ecken.
Bild mit abgerundeten Ecken.

Was mir zum ersten Mal bei einem Display auffällt, ist, dass das dargestellte Bild leicht abgerundete Ecken hat. Die Display-Maske beschneidet einige Pixel, was eigentlich ganz gut ausschaut. Dennoch bin ich etwas verwirrt und verwundert darüber. Ist das wirklich sinnvoll? Habe ich das schon irgendwo davor gesehen? Schwamm drüber.

Ähnlich wichtig wie die Auflösung ist die Gleichmässigkeit der Hintergrundbeleuchtung, deren maximale Helligkeit und wie exakt das Display Farben darstellen kann. Herausfinden tue ich das, indem ich es mit dem x-rite i1Display Pro Plus vermesse:

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Mit über 300 cd/m² maximaler, durchschnittlicher Helligkeit – genauer 331 cd/m² – leuchtet das Display so hell, wie ich es mir mindestens von einem mobilen Endgerät wünsche. Damit lässt sich überall wo Schatten ist, auch bei etwas grelleren Lichtverhältnissen arbeiten.

Hervorragend ist die Gleichförmigkeit der Ausleuchtung, welche beinahe absolut gegeben ist. Lediglich 14 cd/m² Unterschied sind zwischen hellster und dunkelster Messung auszumachen. Eine minimale Differenz, die praktisch unmöglich von blossem Auge erkannt werden kann.

Die gemessene Farbraumabdeckung kann leider nicht mit der Qualität der Ausleuchtung mithalten. Ich messe 93,1 Prozent bei sRGB. Somit werden zumindest Bilder beim Surfen und Arbeiten grösstenteils genau dargestellt. Beim für Filme wichtigen Farbraum DCI P3 sind es 69 Prozent. Bei Adobe RGB 67,1 Prozent. Ich würde davon abraten, mit dem Notebook Bildmaterial für den Druck aufzubereiten. Messe ich Schwarz- und Weisswert, ergibt sich daraus ein statischer Kontrast von 911:1.

Tastatur ohne Licht

Wieso nur Microsoft? Da ist zwar als Ausgleich für die fehlende Gesichtserkennung ein Fingerabdrucksensor im Power Button verbaut, aber eine Tastenbeleuchtung fehlt. Zumindest fehlt sie, wenn ich abseits vom Zehnfingersystem eine Taste suche und dabei im dunklen Stollen sitze.

Keine Windows-Hello-Kamera, dafür ein Fingerabdrucksensor im Power Button.
Keine Windows-Hello-Kamera, dafür ein Fingerabdrucksensor im Power Button.

Beim sanften Berühren der Tasten überkommt meine Fingerkuppe abermals ein Gefühl von gummiert. Haue ich in die Tasten, fühle ich zu Beginn des Tastenweges einen klaren Druckpunkt. Der Tastenhub beträgt 1,3 Millimeter. Ich tippe nach kurzer Eingewöhnung schnell und präzise. Dabei ist die Tastatur beinahe lautlos.

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Am Trackpad mit einer Grösse von 10 × 6,7 Zentimeter habe ich absolut nichts auszusetzen. Es fühlt sich schön glatt an und ich führe den Zeiger damit schnell und präzise zu gewünschter Position. Das Klicken der integrierten Tasten ist unaufdringlich leise und irgendwie befriedigend. Da drücke ich gerne rum.

Unsichtbare Notebook-Lautsprecher

Microsoft verbaut die bereits bekannten OmniSonic-Lautsprecher unter der Tastatur. Und die haben sich mittlerweile gemacht: Beim Surface Laptop 2 bemängelte ich noch, dass sie bei sehr hohen Tönen teilweise scheppern. Doch das ist Vergangenheit. Die Tiefen, Mitten und Höhen klingen zudem recht ausgewogen, wenn auch dem Bass sehr viel Wumms fehlt.

Was noch immer nicht geht, ist härterer Sound. Gitarren bei Metal, Rock oder Industrial – beispielsweise bei «Wurstwasser» von «Mundstuhl» – klingen eher dezent und fern.

Übrigens schade, dass es Wurstwasser nur in 240p gibt.

Akkuleistung mit Wurstwasser und Hackbraten

Wie lange schafft es das Microsoft-Notebook Wurstwasser in Dauerschleife abzuspielen? Wie verhalten sich CPU und Batterie auf Höchstleistung? Komme ich mit dem Laptop im mobilen Office mit einer Akkuladung durch den Tag?

Youtube-Dauer-Streaming

Natürlich streame ich nicht nur Wurstwasser. Ab und zu läuft auch ein Musik-Clip von Hackbraten, also Meat Loaf. Ich streame Youtube-Videos bei 150 cd/m² Display-Helligkeit in Dauerschleife, bis das Notebook genug hat.

Der automatische Shutdown kommt nach sechs Stunden und sieben Minuten. Eine Leistung, die schwer in Ordnung ist. Zum Vergleich: Das Surface Pro 7 hat ebenfalls einen i5-SoC (System-on-a-Chip) der zehnten Generation und verfügt über fünf Wattstunden mehr Akkukapazität. Dennoch schafft es beim selben Test nur fünf Stunden und 16 Minuten.

Akkulaufzeit, CPU Performance und Lautstärke unter Höchstleistung

Um zu sehen, wie sich der Akku und das SoC Intel Core i5-1035G1 mit der aktiven Kühlung unter Höchstleistung machen, lasse ich den Stresstest HeavyLoad sowie FurMark mit höchster Bildschirmhelligkeit gleichzeitig laufen.

Eine Minute nach Start nehme ich ein leises Rauschen des Lüfters wahr, das nach zwei Minuten etwas lauter wird und dann bis zum Ende mit gleichbleibender Lautstärke weiterrauscht. Aus Sitzposition, etwa eine Armlänge entfernt, messe ich 43 Dezibel, was einer ruhigen Wohngegend entspricht.

Die CPU-Auslastung bleibt vorerst bei 100 Prozent, was ein gutes Zeichen ist. Nach 14 Minuten beginnt sie zu springen – nun liegt die Auslastung bei 91 bis 99 Prozent. Zwölf Minuten später drosselt die CPU auf 86 bis 94 Prozent. Und da bleibt sie, ehe sie nach einer Stunde und drei Minuten ein letztes Mal heruntergeregelt wird: Die Auslastung liegt bei 86 Prozent und springt zweimal pro Minute für ca. vier Sekunden auf 66 Prozent, ehe sie wieder hochschnellt. Der Akku ist nach zwei Stunden und acht Minuten leer.

Wie lange das Gerät durchhält, ist bei diesem Test zweitrangig. Wichtig ist, wie gut der Prozessor gekühlt wird. Und da bin ich echt zufrieden mit Microsoft. Das Laptop Go bietet fast eine Viertelstunde 100 Prozent der Leistung und bleibt auch dann mit kleinen Abzügen bei über 86 Prozent. Vergleiche ich mit anderen Microsoft-Geräten, beispielsweise den drei getesteten Surface Book 3, so drosselt die passiv gekühlte i5-Variante da bereits nach 34 Sekunden auf rund 50 Prozent CPU-Auslastung. Die aktiv gekühlten i7 Books beginnen bereits nach einer, beziehungsweise fünf, Minuten mit Runterregeln. Nach dreissig Minuten sind die bereits auf 70 Prozent und schaffen es schlussendlich mit ca. 50 Prozent ins Ziel.

Akkulaufzeit bei Office-Arbeiten

Wenn ich im Office auf Youtube im Hintergrund verzichte und einen Arbeitstag ohne ausufernde Videotelefonate habe, reicht der Akku um die neun Stunden.

CPU und Grafikprozessor

Das Quad Core SoC Intel Core i5-1035G1 wurde im dritten Quartal 2019 eingeführt – es gehört zur Ice-Lake-U-Generation und somit zu den ersten Prozessoren, welche in Intels 10-nm-Prozess (2. Generation) hergestellt wurden. Es ist für den mobilen Einsatz in Notebooks oder Convertibles gedacht und hat gewöhnlich eine Thermal Design Power (TDP) von 15 Watt, die jedoch zwischen 13 und 25 Watt herstellerseitig konfiguriert werden kann. Die vorliegende Version taktet unter Verwendung zweier Kerne von 1 bis 3,5 GHz. Unter Verwendung aller vier (8 Threads) sind es bis 3,2 GHz.

Auf dem Chip steckt auch Intels UHD Graphics G1, welche mit 300 MHz läuft und eine maximale dynamische Frequenz von 1,05 GHz aufweist. Ausserdem liefert das SoC auch Wi-Fi 6 und bietet unter anderem eine KI-Hardwarebeschleunigung.

Performance: Das leisten CPU und GPU

Nach dem Stresstest dürfen CPU und GPU jetzt erneut ran. Mit den Benchmarks Cinebench R20 und Geekbench 5 teste ich primär die Prozessorleistung. Die schwache integrierte GPU darf ihre Leistung im Night Raid Benchmark von 3DMark zeigen. Mit PCMark 10 werden typische Office-Arbeiten simuliert und geprüft.

Cinebench R20 und Geekbench 5

Cinebench von Maxon testet, wie sich dein PC beim Rendern von Cinema 4D-Inhalten schlägt. Prozessoren mit mehr Cores werden hier immer ein besseres Resultat liefern (ausgenommen Single-Core-Resultat).

Bei Geekbench handelt es sich um einen Benchmark, der auf Windows, MacOS, Linux, Android und iOS läuft. Nebst simulierten realen Szenarien, mit welchen die CPU getestet wird (single core und multi core), kann Geekbench auch die GPU-Leistung in Bereichen der Bildverarbeitung und dem maschinellen Sehen ermitteln. Mit dem Geekbench-Browser können die Resultate mit anderen Systemen verglichen werden.

Die Resultate des Testgeräts:

Resultat:
Surface Laptop Go
Resultat:
Surface Pro 7 (i5)
Resultat:
Surface Book 3 (i5)
Link zum Ergebnis:
Surface Laptop Go
Cinebench R20 – CPU Multi Core1136 Punkte1504 Punkte1167 Punkte-
Cinebench R20 – CPU Single Core399 Punkte361 Punkte395 Punkte-
Geekbench 5 – CPU Multi Core3456 Punkte4430 Punkte3400 PunkteResultat im Detail:
browser.geekbench.com/v5/cpu/4440696
Geekbench 5 – CPU Single Core1153 Punkte1230 Punkte1065 PunkteResultat im Detail:
browser.geekbench.com/v5/cpu/4440696
Geekbench 5 – GPU OpenCL
(Grafikbenchmark)
5494 Punkte7515 Punkte8283 PunkteResultat im Detail:
browser.geekbench.com/v5/compute/1730017
Geekbench 5 – GPU Vulkan
(Grafikbenchmark)
4858 Punkte-8092 PunkteResultat im Detail:
browser.geekbench.com/v5/compute/1730039

Es bietet sich an, erneut den Vergleich zum Surface Pro 7 und Book 3 zu ziehen. Daher sind sie auch mit in der Tabelle aufgeführt. Die beiden haben in den i5-Varianten beinahe identische SoC: den i5-1035G4 und den i5-1035G7 mit 100 sowie 200 MHz höherer Grundtaktfrequenz. Vermutlich aufgrund der fehlenden Kühlung können diese jedoch nur bei kurzen Benchmarks besser punkten als das vorliegende SoC. Das Laptop Go schneidet beim längeren Single Core Benchmark von Cinebench R20 gegenüber beiden besser ab.

Gaming-Benchmark: 3DMark Night Raid

Mit Night Raid von 3DMark teste ich Gaming auf unterstem Niveau. Dieser DirectX 12 Benchmark ist für mobile Endgeräte mit integrierter GPU gedacht.

Das Laptop Go holt 6801 Punkte und hinkt damit einem durchschnittlichen Office Notebook des Jahres mit Intel Iris Pro Graphics und i7-1065G7 etwas hinterher: Das i7-Referenz-Modell kommt auf 9408 Punkte.

Office-Benchmark: PCMark 10

Dank PCMark 10 von 3DMark lassen sich PCs und Notebooks auf die vielfältigen Aufgaben an einen Arbeitsplatz testen. Er ist ein Office-Benchmark und taugt für alle Geräte mit schwacher GPU.

Mit 3317 Punkten liegt das Laptop Go erneut ähnlich weit vom bereits oben genannten i7-Referenz-Modell entfernt, welches in diesem Test 4611 Punkte holt. Dennoch ist das vorliegende Notebook bestens für alle Office-Arbeiten gerüstet. Auch etwas Photoshop liegt drin, wenn auch mit ungenauer Adobe-RGB-Darstellung.

Fazit: Gut gekühltes i5-Gerät mit schlanker Ausstattung

Endlich ein Microsoft-i5-Gerät mit aktiver Kühlung. Bravo!

Genauso lobenswert ist das schöne Design, dass die Power problemlos für alle Office-Situationen ausreicht und dass das Touchscreen gleichmässig ausgeleuchtet und hell daherkommt. Ebenso kann ich am Trackpad und der Tastatur fast nichts bemängeln. Fast, weil mir die fehlende Tastenbeleuchtung noch immer ein Dorn im Auge ist.

Weniger lobenswert ist die geringe, aber noch genügende Auflösung von 1536 × 1024 Pixel. Weiter sind nur wenige Anschlüsse vorhanden und der Speicherplatz von 256 GB kostet im Vergleich zu den anderen Modellen leider viel.

Auch wenn das Gerät seinen Charme hat und seinen Zweck erfüllt, würde ich es nur kaufen, wenn es denn unbedingt ein Surface-Notebook sein soll. Andere Hersteller bieten Geräte mit besseren Innereien zum günstigeren Preis.

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Martin Jud
Martin Jud
Editor, Zürich
Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.

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