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Lootboxen und Microtransactions: Gift für Spiele oder notwendiges Übel?

Es ist das meistdiskutierte Thema der letzten Wochen: Lootboxen. Verantwortlich für einen der grössten Shitstorms der letzten Jahre in der Gamer-Szene ist kein unbeschriebenes Blatt: EA. Wie ist es so weit gekommen und was steht uns noch bevor?

Es hätte alles so gut kommen können. Nachdem das erste «Star Wars Battlefront» von EA zwar erfolgreich, aber hinter den Erwartungen der Fans zurückblieb, klangen die Versprechen für den zweiten Teil verheissungsvoll. Kein Season Pass mehr, eine richtige Singleplayer-Kampagne und mehr Spieltiefe. Doch statt die Stimmung für den kommenden «Star Wars VIII: The Last Jedi» anzuheizen, hat Publisher EA eine Lawine losgetreten, die ungeahnte Folgen haben könnte.

Grund der Entrüstung vieler Gamer war das Lootbox-System mit Pay-to-Win-Allüren und das in einem Vollpreisspiel. Statt, dass man Upgrades für seine Spielfiguren im Multiplayer freispielt, sammelt man Credits, um damit Lootboxen zu kaufen. Erst darin kriegt man zufällige Karten wie neue Charaktere, Waffen und Upgrades. Anfangs konnte man die Ingame-Währung noch für echtes Geld kaufen, bis EA wenige Stunden vor dem finalen Release den Stecker zog (vorläufig). Auch das Lootbox-System sowie die Kosten, um Figuren wie Luke Skywalker freizuschalten, wurden vor und nach dem Launch von «Battlefront 2» mehrmals angepasst. Immer geschmückt mit dem PR-Satz: «Wir hören auf die Gamer».

Diese Antwort von EA nach der Open Beta kriegte einen Rekordzahl von Downvotes auf Reddit.

Der Auslöser für EAs Notbremse soll übrigens weniger die Flut von Hass-Mails von Fans als ein besorgter Anruf von Lizenz-Inhaber Disney, die gar keine Freude über die Schlammschlacht hatten, in die ihre wertvolle Marke gezogen wurde. Konkret soll Jimmy Pitaro, Vorstandsvorsitzender von Disney, bei EA geklingelt haben und Sofortmassnahmen verlangt haben. Aber es war schon zu spät, denn der Schaden war längst angerichtet. Schlimmer noch: Die Diskussion, ob Lootboxen Glückspiel sind, wurde angeheizt und zog plötzlich Kreise über die übliche Game-Szene hinaus.

Die Lootboxen in «Battlefront 2» kommen bei Spielern nicht gut weg.

Belgiens Justizminister Koen Geens fordert europaweite Massnahmen gegen die «gefährliche Vermischung von Videospielen mit Glückspielelemten». Auch US-Politiker sind auf das Thema aufmerksam geworden. Der hawaianische Kongressabgeordnete Chris Lee hat wenig freundliche Worte für «Battlefront 2» übrig: «Star Wars-geschmücktes Online-Casino, um Kinder zum Geldausgeben zu verführen». Vergleiche zum Zigarettenverkaufenden Joe Camel wurden gezogen. EA und auch Take Two halten dagegen. Bei letzteren weckt die Reaktion keine guten Vorahnungen für das kommende «Red Dead Redemption 2». Aber auch die britische Wettkommission hält den Glücksspielvorwurf für übertrieben, da Lootboxen nur in Spielen benutzt werden und nicht ausbezahlt werden können. Was in zweifacher Hinsicht zeigt, wie wenig Politiker von der Thematik verstehen. Nicht nur gibt es Lootboxen in Videospielen seit rund zehn Jahren und in anderen Bereichen noch viel länger, auch kann die Beute daraus durchaus zu Geld gemacht werden.

EA ist eigentlich ganz unschuldig...

Kosmetische Lootboxen waren offenbar nicht möglich.

An der jährlichen Credit-Suisse-Konferenz für Technologie, Medien und Telekom erklärte EA CFO Blake Jorgensen, dass der «Stars Wars»-Kanon Schuld sei, dass es keine kosmetischen Lootboxen gebe. Also Boxen, die Gegenstände enthalten, die das Aussehen der Spielfiguren verändern. Der Kanon beschreibt das Material und die Geschichte, die offiziell als Teil solcher fiktiven Universen anerkannt sind. Kosmetische Lootboxen gelten gemeinhin als am ehesten akzeptiert unter Gamern, da sie keine spielerischen Vorteile bieten. «Wenn du irgendwelche kosmetischen Dinge hinzufügst, könntest du den Kanon verletzen», so Jorgensen. «Darth Vader in weiss macht vermutlich wenig Sinn im Vergleich zu schwarz. Ganz zu Schweigen davon, dass du Darth Vader bestimmt nicht in Pink möchtest.» Disney beziehungsweise LucasFilms hält ein strenges Auge über jegliches Material, das zu «Star Wars» veröffentlicht wird. Es darf daher angenommen werden, dass Disney aktiv darüber gewacht hat, was in «Battlefront 2» vorkommen darf und was nicht. Ein Luke Skywalker in all seinen verschiedenen Outfits aus den Filmen wär, anders als der pinke Vader, der Vorlage treu geblieben. Ob Disney das nicht wollte – oder EA oder Dice – werden wir wohl nie erfahren.

Woher kommen Lootboxen überhaupt?

Viele Gamer werden schmunzeln, weil plötzlich alle mit dem Finger auf Lootboxen zeigen, wo es das System doch schon seit Jahren gibt. Zu den populärsten Beispielen gehören «Clash Royal» oder «Counter-Strike GO». Eines der ersten Beispiele ist das chinesische Free to Play «ZT Online» aus dem Jahre 2007. Im asiatischen Raum hat sich das Modell als erstes etabliert, da dort in den meisten Ländern die Kaufkraft tiefer ist als bei uns. Ein weiteres, äusserst erfolgreiches Beispiel, das hierzulande nur wenige kennen, ist «Puzzle & Dragons» von 2011, welches das erste Mobile-Game war, das eine Milliarde Dollar erwirtschaftete.

Erinnerst du dich an «Farmville»?

Im Westen war es Zynga, das mit gratis Facebook-Games den Markt überrollte. Mittels Microtransactions konnten in Spielen Prozesse beschleunigt werden auf die du sonst Minuten, Stunden oder gar Tage warten musstest. Aber wen kümmerte diese Entwicklung? Mobile- und Facebook-Spiele galten unter echten Gamern als Kinderkram. Lange sollten sie nicht verschont bleiben. 2010 wandelte Valve, die Firma hinter Steam, das populäre Multiplayer-Game «Team Fortress 2» in einen Free-to-Play-Titel um. Fortan war das Spiel gratis, dafür gab es Crates, also Kisten, die du mit kostenpflichtigen Schlüsseln öffnen konntest. Enthalten waren rein kosmetische Gegenstände. Das Modell war derart erfolgreich, dass Branchenkenner witzelten, dass der Grund, warum Valve kein neues Spiel herausbringt, daran liegt, dass alle Entwickler nur noch Hüte designen.

Das Free-to-Play-System verbreitet sich von Jahr zu Jahr. Microstransations und Lootboxen schleichen sich in immer mehr Spiele und gehören mittlerweile zur Tagesordnung. Ganze YouTube-Kanäle widmen sich allein dem Öffnen von denselbigen.

Gute und schlechte Beispiele

An Lootboxen oder Microtransactions gibt es per se nichts auszusetzen. Es ist ein legitimer Weg für Entwickler, Geld zu machen. Die Mobile-Branche könnte ohne Free to Play gar nicht existieren. Aber Spieler wollen dabei nicht das Gefühl haben, manipuliert oder abgezockt zu werden. In «Call of Duty: WWII» fallen Lootboxen aus dem Himmel, so dass sie alle sehen können. Fürs Zuschauen beim Öffnen gibt es sogar noch Punkte. Das grenzt fast an Nötigung. In «Destiny 2» sind dafür die beliebten Shader, mit denen du deine Ausrüstung umstylen kannst, zu Verbrauchsgegenständen umfunktioniert worden, die du «netterweise» für echtes Geld kaufen darfst.

Eine Lootbox in «Call of Duty: WWII»

Activision, der Publisher dieser beiden Spiele, hat kürzlich ein Patent zugesprochen bekommen, das Microtransactions vorantreibt. Beispielsweise indem es dich mit Spielern zusammensetzt, die besser sind und du dadurch eher geneigt bist, Vorteile mit Geld zu erkaufen. Oder das Spiel merkt, dass du eine spezielle Sniper-Waffe möchtest und dich dann in ein Spiel setzt mit einem geübten Sniper. Wenn du die Waffe dann gekauft hast, hört es aber nicht auf. Das Spiel könnte dich danach in einen Match werfen, wo deine neue Flinte besonders effektiv wird. Nicht auszumalen, was noch möglich ist und was davon bereits angewendet wird.

Heikel wird es zudem, wenn mit Geld Vorteile erkauft werden können. Hier wird von Pay to win gesprochen – was auch «Battlefront 2» vorgeworfen wird. Spielentwickler und Publisher argumentieren in solchen Fällen, dass es unterschiedliche Spielertypen gebe. Nicht jeder hat die Zeit, sich alles freizuspielen. Also kriegt er die Möglichkeit, mit echtem Geld die neuste Waffe oder doppelte Erfahrungspunkte zu kaufen.

Solange das Hauptspiel gratis ist, geben sich viele Spieler tolerant. Längst ist es aber zur Norm geworden, dass auch Spiele, die 60 oder mehr Franken kosten, mit Microtransactions und Lootboxen versehen sind. Und einen kostenpflichtigen Seasonpass mit neuen spielbaren Levels gibt’s noch obendrauf. Einer der Vorreiter war «Call of Duty». Neue Maps bringen die dringend nötige Abwechslung, was Publisher Activision nur zu gut wusste. Also wurden Spieler mit DLCs ein weiteres mal zur Kasse geboten.

All diese Käufe sind freiwillig. Niemand wird gezwungen, Outfits oder neue Levels zu kaufen. Es gibt zahlreiche positive Beispiele von Lootboxen und Microtransactions. «Overwatch» ist ein Vollpreisspiel mit Lootboxen. Diese enthalten Kostüme, Emotes etc. Sie können aber auch mit erspielter Ingame-Währung gekauft werden und bieten keinerlei spielerische Vorteile. Das gleiche gilt für die Waffenskins in «Counter-Strike GO». Die Free-to-Play-MOBAs «DOTA 2» und «League of Legends» finanzieren sich fast komplett durch kosmetische Gegenstände.

«Heroes of the Storm» hat Lootboxen – kostet dafür aber nichts.

Free-to-Play und Lootboxen sollten nicht pauschal verteufelt werden. Viele Entwickler, besonders im Mobile-Sektor, sind auf dieses System angewiesen. Ein Spiel, das nichts kostet, probiert man schnell einmal aus, als wenn man erst ein paar Franken dafür bezahlen muss. Richtig umgesetzt, lassen viele Spieler gerne mal etwas springen, um ihre Wertschätzung zu zeigen oder ein neues Outfit zu kaufen.

Die Grenze zwischen akzeptiertem Free to play und Pay to win ist jedoch nicht immer ganz klar auszumachen. Worunter fällt beispielsweise «Hearthstone»? Blizzards Kartenspiel ist Free to Play, allerdings brauchst du neue Karten, um mit deinem Deck eine Chance gegen andere Spieler zu haben. Kartenpacks kriegst du fast ausschliesslich gegen Gold. Das verdienst du mit Spielen – oder gegen Echtgeld. Allerdings weisst du nicht genau, welche Karten du in einem Pack erhältst. Es könnten welche sein, die du schon hast. Immerhin weisst du, wie viele seltene Karten dabei sein werden. Schon «Magic the Gathering» funktionierte nach diesem Prinzip. Darf hier schon von Pay to win oder gar Glücksspiel geredet werden?

Worunter fällt «Magic the Gathering»?

Die Glücksspiel-Diskussion ist von zusätzlicher Brisanz, weil es hier auch darum geht, suchtgefährdete Spieler zu schützen. Nicht ohne Grund wird Glücksspiel streng reguliert.

Kosten/Preis-Entwicklung von Games

Lootboxen und Microtransactions wurden nicht erfunden, um uns Spieler abzuzocken. Sie sind einerseits ein erfolgreiches Finanzierungsmodell, das besonders in Märkten, wo es Vollpreisspiele schwerer haben, zum Einsatz kommt. Es dient dazu, die hohen Entwicklungskosten zu decken, die im Vergleich zu den Game-Preisen konstant gestiegen sind. 1990 kostete ein NES-Spiel im Schnitt 50 Dollar. Das entspräche mit heutiger Inflation rund 95 Dollar. Ein N64-Spiel kostete 1998 ganze 70 Dollar. Das macht heute 105 Dollar. Ein neues Game für die PS2 war in den USA 60 Dollar wert, heute müsstest du dafür 75 Dollar bezahlen. In den USA hat sich der Durchschnittspreis von 60 Dollar für ein AAA-Spiel seit Jahren nicht verändert.

Ganz anders sieht es mit den Produktionskosten aus. Heute gilt die geläufige Formel, dass eine Person in einem Studio 10’000 US-Dollar pro Monat kostet. Darin ist der Lohn sowie alle weiteren Kosten wie Arbeitsplatz, Versicherung etc. enthalten. Das heisst, ein mittelgrosses Studio von 50 Personen verschlingt in einem Jahr 6 Millionen US-Dollar. In so kurzer Zeit werden aber die wenigsten Spiele entwickelt. Früher war das deutlich billiger. Ein Spiel für die Playstation 2 zu entwickeln kostete durchschnittlich knapp 900’000 Dollar. Das erste «Call of Duty» wurde für 8.5 Millionen Dollar produziert. Beim 2009 erschienenen «Modern Warfare 2» waren es mit 50 Millionen Dollar rund das sechsfache.

Waren früher Spiele nach der Veröffentlichung abgeschlossen, werden heute oft Monate und Jahre später noch Patches und Updates nachgereicht. Bei Online-Spielen kommen zusätzliche Kosten für die Server-Infrastruktur hinzu. All das will bezahlt werden, aber die Preis für Spiele sind relativ konstant geblieben.

Free-to-Play-Spiele sind auf dem Vormarsch.

Darum suchen viele Firmen den Weg «Game as a Service». Spiele wie «Destiny» oder «GTA Online», sind zu Plattformen geworden mit langfristigen Ausbau-Plänen. Auch Abomodelle wie bei Netflix oder Spotify werden immer wahrscheinlicher. Laut einer Auswertung des Analyse-Unternehmens SuperData konnte der Umsatz von PC- und Konsolenspielen zwischen 2012 und 2017 von 5 auf 8 Milliarden Dollar gesteigert werden. Eine beeindruckende Entwicklung. Wenn man allerdings das Wachstum von Free-to-Play-PC-Spielen daneben stellt, sieht es anders aus. In der gleichen Zeit wuchs dort der Umsatz von 11 auf 22 Milliarden Dollar. Solche Erhebungen sind immer mit Vorsicht zu geniessen, aber der Trend ist eindeutig.

Zukunft? Regulationen, teurere Games?

EA-Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit.

Es ist schwer absehbar, was EAs Debakel mit «Star Wars Battlefront 2» ausgelöst hat. Wenn in vielen Ländern Lootboxen plötzlich unters Glückspielgesetz fallen, werden sich die Hersteller schnell andere Methoden einfallen lassen, an ihr Geld zu kommen. Möglich ist eine Anhebung der Spielpreise oder der schnellere Wechsel zu Game as a Service. Mit Origin Access oder dem Xbox Game Pass sind zudem bereits Abo-Systeme vorhanden, die nun deutlich Auftrieb erhalten könnten. Klar ist, dass sich die Hersteller oder die Aktionäre ihre Gewinne nicht nehmen lassen werden. Für uns bleibt die Hoffnung, dass es fairere Modelle ohne Pay to Win und sonstige Abzocken geben wird. Es kann aber genauso gut sein, dass sie es einfach besser vor uns verstecken und uns mit psychologischen Tricks überlisten. Am Ende geben wir doch mehr aus, als wir eigentlich wollten.

Wie stehst du dieser Thematik gegenüber? Hast du schon Geld ausgebeben für Lootboxen? Wie siehst du die Zukunft?

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Produktwissen
Philipp Rüegg

Philipp Rüegg

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«Star Wars: Battlefront II»-Review: Solide Fortsetzung, die von der Geldgier gebremst wird

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Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

53 Kommentare

User siralos1

Früher gabs es auch nicht innerhalb kürzeste zeit einen nachfolger und zudem waren die spiele auch weniger bug lastig.
Die ganzen sachen die man jetzt durch lootbox erkaufen kann, hat man früher noch freigespielt!

04.12.2017
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User Kobe_Maguire

Bin der selben Meinung. Der Druck andauernd neue Spiele zu veröffentlichen (gerade mit annual release Schedule etc.) macht es beinahe unmöglich fertige & spielbare Spiele zu veröffentlichen.

12.12.2017
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User Yurine27

EA hat scheinbar nichts dazu gelernt. Genau das gleiche Debakel jetzt mit UFC 3: metro.co.uk/2017/12/01/ea-s...

04.12.2017
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User Anonymous

"Wen du eine Lootbox (o.ä.) kaufst, bist du einTeil des Problems." - Luke, Linus Tech Tips
Genau so sehe ich es auch. Du und ich als Kunden können den Markt entscheidend mitbestimmen. DLC's (insofern der Grundcontent stimmt) finde ich vertretbar, auch Abos ala WoW sind okay wenn es zum Spiel passt. Pay to Win = pfui.
Overwatch ist so eine grau Zone, das kaufbare lässt sich immerhin relativ einfach erspielen und man kann mit Gold ganz bestimmte Dinge kaufen.

07.12.2017
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User patrick.engelhardt

Ich finde Overwatch und CS:GO perfekte Umsetzungen der Lootboxen! Man muss nicht kaufen, aber kann nach einem Jahr mal wieder etwas springen lassen, wenn man die Spiele so feiert. Und durch die Lootboxen werden Sammler gebunden, welche immer wieder die Freude haben etwas freizuschalten, oder man generiert noch ein wenig Umsatz, wobei ich absolut nichts daran falsch finde. Es wäre langweilig, wenn man alles einfach von Anfang an hätte. Mit dem Freischalten hat man viel mehr Freudem, sich dann auch zu Präsentieren

08.12.2017
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User gamerrici

Der Vergleich mit MtG, Pokemon und dergleichen ist angebracht jedoch Falsch. Die Packs haben Garantiert immer eine/mehrere seltene Karten, und man hat etwas Physische, das man ohne Problem verkaufen kann. Wenn man Glück hat in 20 Jahren noch.
Wäre hier nicht die blöde Zeichenlimite...

04.12.2017
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User gamerrici

...dann könnte ich alles in einem Beitrag verfassen.
Dann gibt es Battlefront 2, NfS Paypack oder Fifa XX: Pay-2-Win. Kaufe, hoffe auf etwas gutes, und falls doch dann wirst du besser sein als die anderen.
Ubisoft hat letztens ein Patent gemacht. Das System matcht schlechte Spieler ohne "items" mit guten Spielen mit "items", wodurch sich ein Gefühl von "Das Item wars" ausbreitet. Wenn er dann eine "Box" kauft, hat er eine erhöhte wahrscheinlichkeit ein gutes Item zu erhalten. Nach Erhalt und ausrüsten des Items wird er dann, wie damals, gegen schwächere gematcht, damit sich der Kauf "lohnend" anfüllt.

04.12.2017
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User gamerrici

Wenn das nicht die Epidemie ist weiss ich auch nicht.
Also ich bin noch Fan von den alten Games, wo es Expansion Packs gab. Heute gibts die immernoch als DLC, was ich eigentlich recht ok finde.
Ich finde auch Lootboxes a la DotA 2 und Overwatch sehr gut, da dies rein kosmetisch ist. Dies kann ich nachvollziehen da es ein F2P Game ist und sich so fair finanzieren lässt.
Aber bei einem Vollpreisspiel? Neine Danke, gib mir wieder sowas wie damals "The Titans" für "Age of Mythology". Ansonsten kauf ich mir keinen dieser neuen "Games"

04.12.2017
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User gamerrici

Muss mich noch kurz korrigieren: Overwatch ist natürlich kein F2P spiel. Jedoch aber sind alle Charaktere und Maps kostenlos, sowie erhält man sehr schnell Gratis-Lootboxen. Ich finde sie, wie bei Rocket League, eine sehr gute Möglichkeit kontinuierlichen Support eines Games zu finanzieren.
Habe auch bei Rocket League schon DLC/Keys gekauft. Nicht weil ich danach süchtig bin - sondern einfach weil ich schon soviele Stunden Spass durch das Spiel hatte.

04.12.2017
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User Itachi87654321

Ich finde ein gutes Beispiel wie man ein Spiel über Jahre hinweg betreiben kann ohne das man die Community ausnimmt, ist die Methode welche Rainbow Six Siege nutzt. Man bekommt alle Maps gratis und man kann alle Operator freispielen. Die neuen Operator kann man entweder für Echtgeld/seasonpass kaufen oder man erspielt sie sich. D. h. entweder Spiele ich viel und kaufe mir durch das Ingame-geld die ganzen neuen Operator oder ich gebe halt Jährlich die 25 Franken aus und bekomme alle.

11.12.2017
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User Itachi87654321

Und in den Lootboxen sind nur Kosmetische Items.

11.12.2017
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User teymaronix

Ich kaufe mir bei einem Free2Play Spiel wie LoL gerne ab und zu Skins etc. Dabei habe ich auch nicht das Gefühl abgezockt zu werden, auch wenn ich wohl schon (zu) viel Geld ausgegeben habe. Auch in Spielen wie CS:GO oder Rocket League hab ich schon Geld ausgegeben.

06.12.2017
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User teymaronix

Wenn ich jedoch in einem verbugten, halbfertigen Vollpreisspiel für 70Fr. von irgendwelchen Noobs zerstört werde, nur weil sie für zusätzliche 20Fr. irgendwelche Boosts gekauft haben, könnte ich kotzen. Logisch haben nicht alle Spieler gleich viel Zeit um zu Spielen, das hat vor ein paar Jahren aber auch noch niemanden gestört. Mittlerweile gehe ich solchen Spielen aus dem Weg

06.12.2017
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User sven_meye

Ich finde es wichtig, dass ich mir einen bestimmten Skin kaufen kann, den ich auch will. Nicht über irgendwelche Lootboxen die nur mit Glück enthalten was ich will. So wie z.B. früher bei CoD wo man sich für 2.- Fr. einen Waffenskin kaufen konnte. Solche Sachen find ich cool & voll ok :)

11.12.2017
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User Sarangan

Ich hätte es viel lieber wenn die games so etwa 10-20 chf mehr kosten, dafür gibt es keine Microtransaktionen oder Lootboxen. Durch dies wird ein Spiel verdorben. Erstens solche Games kosten 60+ Chf. Zweitens durch Microtransaktionen wird man schnell OP. Somit wird es für die """"normalen"""" Spieler das Game unnötig/langweilig, da sie enetweder zum zahlen erzwingt werden oder das sie immer schlechte Sachen haben (Upgrades sind dann viel zu teuer)

09.12.2017
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User el_propheto

Ziemliche schönrederei hier aber Digitec muss ja schliesslich seinen Battlefront2 Lagebstand auch noch abverkaufen.
Damit EA Games die Marke Star Wars nicht noch mehr in den Dreck zieht wurde eine Petition gestartet:
change.org/p/lucasfilm-revo...
F*ck EA!

04.12.2017
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User m.windu

Finde es ziemlich differenziert, vorallem das mit dem Gamepreis welcher unverändert ist habe ich nie in Betracht gezogen. Ich erinnere mich aber noch daran, dass N64 Games teilweise 105 CHF oder gar 120 kosteten.

EA ist aber so oder so ein Thema für sich. Schade ist auch, dass das Projekt von Visceral geschmissen wurde.. Denn das einzigem Game welches (halbfertig) geliefert wurde ist nun 2x Battlefront. Und ME: Andromeda war auch bereits eine Enttäuschung. Mein Sci-Fi Herz blutet.

04.12.2017
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User Aurel Stevens

Da muss ich dich enttäuschen, El_propheto. Der Anstoss zu dieser Story kam von mir und war süffig mit «Rant zu Lootboxen» betitelt. Phil hat sich dazu entschieden, einen sachlichen, neutralen Hintergrundartikel zum Thema zu schreiben. Ich garantiere dir, dass Geld bei dieser Entscheidung keine Rolle gespielt hat.

04.12.2017
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User fumo

Sachlich und neutral? Wo?

04.12.2017
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User Itachi87654321

@M.windu Nicht verzagen Respawn Entertainment ist gerade dabei ein Star Wars spiel zu entwickeln. Daher gibt es noch Hoffnung.

12.12.2017
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User m.windu

@Itachi87654321: ah ja? nice! es besteht halt einfach die "Gefahr", dass es sich um das beerbte Spiel von Visceral handelt. Aber immerhin - eine neue Hoffnung.

12.12.2017
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User JTR.ch

Von welchem Bereich sind die Umsatzzahlen? Weil das gesamte Gaming Business macht Newzoo und PwC heute ca. 100 Milliarden aus, wobei alleine der chinesische Markt als der schnellst wachsende heute ca. 30 Milliarden ausmacht (und damit USA und Europa zusammen überholt hat).

04.12.2017
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User Philipp Rüegg

Wenn nichts weiter steht, ist es wohl für die verkauften Games in den USA superdataresearch.com/battl...

05.12.2017
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User fumo

"Wohl" oder "definitiv"? Sorry aber das ist wieder Mal eine halbe Information ohne Recherche, so viel zum Thema sich verbessern wollen und so...

05.12.2017
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User rubicarubi

Bei Call of Duty WW II hat Activision aus meiner objektiven Sicht eine gute Lösung umgsetetzt. Wenn man Waffen aus den Lootboxen erhält verändern diese die Waffen nur im Aussehen. Man kann die Boxen sehr schnell und einfach erspielen. Das heisst um gut zu spielen muss man kein Geld investieren. Aber es wird wieder DLC Waffen geben, mal schauen wie das weitergeht.

07.12.2017
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User joelbernasc

Super article, très intéressant! Beaucoup de gens râlent à ce sujet sans savoir vraiment de quoi ils parlent (moi aussi parfois). Il est clair que le problème est plus complexe qu'il n'y paraît. Il n'y a plus qu'a voir ce que l'avenir nous réserve...

12.12.2017
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User Anonymous

Avoir les chances de drop de chaque item serait un bon début...

13.12.2017
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User Anonymous

Schon lustig, bei PC oder Konsolenspielen regen sich alle auf aber bei Smartphone Apps, wo diese Abzocke schon länger läuft, akzeptieren es fast alle.

14.12.2017
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User Anonymous

Klar kann man sich Kredits kaufen aber alleine durchs spielen der vielen Missionen erhält man die Kredits und das ist numal WEIT entfernt von Glückspiel. Und auch ich finde es ist nicht Pay2Win bei SW: Battlefront 2.

14.12.2017
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User y.krause

Article complet et intéressant. Mais il est vrai que sur les jeux, ils ont commencé par les DLC et maintenant ces micro transactions. Un jeu a un coût on est d'accord, mais parfois ajouter 100chf pour une transaction qui selon les jeux peuvent durer 1h pas ok!! Payer un jeu 100chf ok, mais des addons au même prix pas ok, on est pas des vaches à lait non plus!!

14.12.2017
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User bilgeri02

Finde den Artikel gut! Investiere hin und wieder selber Geld in kosmetische Items, besonders in Dota2 ist die Vielfalt umwerfend. Ich denke EA hat mit der daily cap üble Wogen geworfen, fand ich auch total daneben. Die ist aber wieder weg glaub ich? kA, Das spielt reizt mich ohnehin sehr wenig.

14.12.2017
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User gabgab

Weil EA der König der Lootboxen und InGame käufen ist, heisst es nicht, dass alle Spiele in welchen man etwas nachkaufen kann schlecht sind. Z.b. finde ich ist es legitim in einem free2play App Items zu verkaufen. Solange diese nicht zwingend notwendig sind. Man kann auch die Entwickler unterstützen

08.12.2017
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User fumo

Oh man... ein Spiel ist erst dann "pay2win" wenn man sich das stärkste, für das gameplay relevante, Gegenstand nur für echtes Geld kaufen kann. Nicht schon nur weil man sich etwas kaufen kann den man sich auch erspielen könnte.

04.12.2017
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User Irgendnebis

Nein ein "Pay2win"-Spiel entsteht dann wenn man sich einen Vorteil in einem Spiel mit Echtgeld erkaufen kann. Das ist hier ebenso der Fall gewesen(Ea hat ja den "Stecker" VORERST!!! geszogen). Der Spieler mit dem grösseren Portmonnaie hat hier die grösseren Chancen starke Item zu erhalten in dem bessere Lootboxen kauft. Somit sieht man dass die heutigen Spiele nicht mehr mit Skills entschieden werden sondern wie tief man ins Portmonnaie greifen will.

04.12.2017
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User fumo

Solange der Vorteil erspielbar ist kann es kein p2w sein.

04.12.2017
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User Anonymous

Ich habe schon nach der Story und ein paar stunden online Vader und Luke freigespielt. Dazu noch challenges gespielt und viele Credits erhalten damit dann Boxen gekauft. Habe gute Karten erhalten.
NEIN es ist nicht Pay2Win. Die Leute von heute sind nur Faul geworden und können mit Niederlagen nicht umgehen. Erwarten gleich die Besten Waffen und Charaktere. Dazu bekommt man höchstens eine "chance" also reine Lotterie was zu bekommst. Damit hat man nicht wirklich einen grossen Vorteil XD

05.12.2017
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User siralos1

Keine ahnung ob sie das gepatch haben oder nicht.
Vor einpaar wochen brauchte man min. 49 std um luke oder vader frei zu schalten, da die tägliche belohnung für credits auch begrenzt gewesen ist.

05.12.2017
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User Anonymous

Also 49h waren es bei mir nicht ^^
Alleine schon fast 20K Credits habe ich schon für die Solomission erhalten.
Dazu noch mind. 1000 weil ich Karten doppelt hatte und sie gleich wieder verkauft wurden.
Vader kostet 15K und Luke 10K.. so weit ich mich erinnern kann.

05.12.2017
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