Lego / Sega
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Lego baut den Sega Mega Drive als Retro-Set nach

Kim Muntinga
7.5.2026

Der Sega Mega Drive kommt als Display-Modell mit zwei Controllern, Cartridge und einem versteckten Sonic-Easter-Egg.

Eine der prägendsten Konsolen der 16-Bit-Ära bekommt ein eigenes Lego-Set. Der dänische Spielwarenhersteller erweitert sein Sortiment an nostalgischer Gaming-Hardware und widmet sich nun Sega. Der neu angekündigte Mega Drive erscheint als kompaktes Klemmbaustein-Modell. In den frühen 90er-Jahren stand die Konsole im Zentrum des Konsolenkriegs mit Nintendo und machte Sonic zu einer der bekanntesten Figuren der Spielegeschichte.

Was steckt im Set?

Das Set trägt die Nummer 40926 und enthält 479 Teile, zwei abnehmbare Controller sowie ein Spielmodul, das sich aus der Konsole herausnehmen lässt. Die fertige Konsole misst rund 16 Zentimeter in der Breite, zwölf Zentimeter in der Tiefe und vier Zentimeter in der Höhe. Die beiden Controller sind laut Lego etwa zwei Zentimeter hoch und acht Zentimeter breit, die Länge von rund 24 Zentimetern ergibt sich durch die angedeuteten Kabel.

Auch Sonic fehlt nicht. Auf der Cartridge ist der blaue Igel zu sehen, im Inneren der Konsole versteckt Lego zusätzlich ein kleines Porträt von ihm.

Mega Drive oder Genesis: Du hast die Wahl

Außerdem ist das Set flexibel beim Zusammenbau. Der Lego Mega Drive kommt mit zusätzlichen Teilen, damit du ihn jederzeit zum US-amerikanischen Design umrüsten kannst.

Das hat einen historischen Hintergrund: In Japan erschien die Konsole 1988 als Mega Drive. In Nordamerika brachte Sega sie 1989 unter dem Namen Genesis auf den Markt, weil der Name Mega Drive dort aus markenrechtlichen Gründen nicht frei nutzbar war.

Dass der Mega Drive eher ein kleines Display-Modell als ein Sammlerstück ist, zeigt sich an der preiswerten Ausführung. So hat Lego auf teure, bedruckte Steine verzichtet und setzt stattdessen bei Logos, Beschriftungen und Details auf preiswerte Sticker.

Preis und Einordnung

Mit 39,99 Euro für 479 Teile liegt das Set im unteren bis mittleren Segment lizenzierter Lego-Produkte. Rein rechnerisch ergibt sich ein Teilepreis von rund 8,3 Cent pro Stein. Viele vergleichbare Gaming-Modelle – etwa das Nintendo Entertainment System (NES) und dem Atari 2600 – liegen deutlich darüber. Der Game Boy bewegt sich preislich auf einem ähnlichen Niveau, bietet jedoch bei weniger Teilen eine aufwendigere Ausstattung.

Lego nennt den 1. Juni 2026 als offiziellen Verkaufsstart. Ob das Set gleichzeitig auch bei uns erhältlich sein wird, ist unklar. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Titelbild: Lego / Sega

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