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Zurück in die Zukunft: Diese Smartphones sind wild
von Michelle Brändle

Manche Innovationen und Gadgets sind nützlich, andere sehen einfach gut aus. Und dann gibt es die, die in keine der beiden Schubladen passen. Bei dieser Sammlung vom MWC lass ich dich entscheiden.
An der Technikmesse in Barcelona stellen Hersteller ihre neuesten Produkte vor. Nicht auf alle hat die Welt gewartet, ein Schmunzeln zaubern sie dir vielleicht trotzdem ins Gesicht.
Eines meiner Highlights am MWC ist das flauschige iMoochi am Stand von ZTE. Das KI-Haustier beobachtet die vielen Besucher mit digitalen Kulleraugen und schläft zwischendurch ein bisschen – verständlich.
iMoochi gibt es in verschiedenen Ausführungen und mimt optisch diverse Tiere, beispielsweise ein weisses Kätzchen, einen rosa Hasen oder ein braunes Waldtier mit kleinen Hörnern. Sie alle haben laut ZTE ein Sternzeichen und dazu passende Persönlichkeiten.

Das iMoochi reagiert auf Streicheleinheiten, Bewegungen und deine Stimme. Es soll mit der Zeit sogar seine Persönlichkeit weiterentwickeln. Die dazugehörige App speichert das Verhalten und die Emotionen des Plüschtiers.

Über eine japanische Kickstarterplattform wurde das KI-Tierchen bereits finanziert. Mal schauen, ob iMoochi es dann auch zu uns schafft.
Auch Sharp stellt ein smartes Plüschtier vor. Das Pokemoto ist nur zwölf Zentimeter gross und kann Emotionen ausdrücken. Über Mikrofon und eine Kamera im Mund nimmt es seine Umgebung wahr. Angetrieben wird das flauschige Wesen von einem Snapdragon-662-Chip.

Sharp hat das Gadget mit einem eigenen LLM ausgestattet, dem CE-LLM (Communication and Empathy Large Language Model). Mithilfe dieses Sprachmodells soll Poketomo nicht mechanisch klingen, sondern Ton, Rhythmus und Sprechweise des Users nachahmen. Es kann auch lachen und Empathie ausdrücken – und diese mit LEDs untermalen. Über Wi-Fi greift das KI-Tierchen auch auf ChatGPT zu und beantwortet dir Alltagsfragen.
Das 45-Watt-Netzteil Anker Nano richtet sich in erster Linie an iPhone-User. Das Ladegerät mit USB-C-Anschluss hat ein Display verbaut und erkennt automatisch, wenn du Apples Smartphone anschliesst und stimmt den Ladevorgang spezifisch darauf ab.

Auf dem Display an der Oberseite siehst du erst ein fröhliches Hallo von einem süssen Maskottchen und bekommst dann Ladeinformationen angezeigt. Per Fingertippen auf den Screen wechselt das Netzteil automatisch in einen schonenden Ladevorgang.

Das Ladegerät Anker Nano soll im April in den Farben Schwarz, Weiss, Blau und Orange erscheinen und knapp 50 Franken/Euro kosten.
Diese smarte Gitarre macht mich – ohne Gewähr – zum nächsten Rockstar. Und das, ohne zu üben. Betätige ich einen der beiden schmalen Schalter in der Mitte des Bodys, spielt die Gitarre gewünschte Akkorde automatisch. Daneben befinden sich berührungsempfindliche Knöpfe, die einzelne Gitarrensaiten simulieren.
Ich werde nicht ganz schlau daraus, warum ich auf so einem Instrument spielen soll – es fühlt sich eher unangenehm an. Laut Honors Webseite ist die Gitarre jedoch äusserst gefragt.

Das Design finde ich gewöhnungsbedürftig. Beim Ausprobieren meiner sonst solide klingenden Songs bin ich zudem enttäuscht: Man hört kaum heraus, was ich eigentlich spiele. Immerhin kostet die smarte Gitarre lediglich 250 Franken/ Euro.
Der AI Workmate erinnert mich direkt an das süsse Lampen-Maskottchen von Pixar. Lenovos Gadget ist genauso beweglich. Der Kopf besteht aus einem Display mit Gesicht und einem Beamer.

Da der Workmate mit deinem PC verbunden ist, projiziert er über den Beamer Dokumente an die Wand oder fungiert als Zweitdisplay. Über natürliche Sprache gibst du ihm dank KI-Integration direkte Anweisungen. So verfasst er etwa eine Mail oder sucht nach einem freien Termin im Kalender.
Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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