
Für krassen Outdoor-Sport: Garmin präsentiert die Fenix 9 und Fenix 9 Pro
Garmin stellt gleich zwei neue Spitzenmodelle vor: die Fenix 9 und die Fenix 9 Pro. Beide Uhren bieten eine Reihe von Verbesserungen bei Hard- und Software. Sie richten sich an Outdoor-Begeisterte, die ihre Leistung bei Expeditionen, Wettkämpfen und im Training verbessern wollen.
Der Wearables-Hersteller Garmin legt bei seiner Fenix-Reihe ordentlich nach: Die Fenix 9 und die Fenix 9 Pro sind noch stärker auf Outdoor-Abenteuer und Performance ausgerichtet als die Vorgängermodelle. Sie bieten gemäss Ankündigung: verbesserte Kartennavigation, ein helleres Display, Saphirglas und wasserdichte Tasten bis zu einer Tiefe von 40 Metern.
Die Fenix 9 will noch detailliertere Trainingseinblicke geben
Eine der Stärken von Garmin ist die Zusammenführung von Trainings- und Erholungsdaten zu einfach verständlichen Metriken.
Diese Stärke hat der Hersteller bei der Fenix 9 nun weiter ausgebaut: Aktivitäten können über Tage und Wochen zu einem sogenannten «Epic» zusammengefasst werden. So werden beispielsweise die Daten von einer Skitour, einem Etappenrennen oder einem Trainingsblock zusammengeführt. Gemäss Herstellerangaben sollst du sie in der Garmin-Connect-App zu einer Story umwandeln, mit Fotos bebildern und mit Freunden teilen können.
Die Stamina-Funktion wurde ebenfalls erweitert. Sie ähnelt einer Tankanzeige am Handgelenk, die dir mitteilt, wie viel Energie du für die aktuelle Aktivität noch zur Verfügung hast. Sie berechnet sich aus Herzfrequenzdaten und der geschätzten maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max). Neu soll sie dir anhand von Kurven und Zonen zudem anzeigen, wie sich deine Ausdauer durch dein Training und steigende Fitness verändert.

Quelle: Garmin
Neu gibt es jetzt eine VO2max-Anzeige fürs Indoor-Rudern, allerdings nur bei Rudergeräten mit Leistungsmesser. Die Fenix 9 ermöglicht es zudem, beim Training mit Rucksack, dem Rucking, das Gewicht genauer einzustellen und Trainingsziele, beispielsweise in Form von verbrauchten Kalorien, einzugeben, wie Garmin weiter angibt.
Verbesserte Navigation und Kartenansichten
Die Fenix 9 hat 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher als die Fenix 8 und soll die Navigation und das Zoomen auf den Karten noch einfacher machen. Laut Herstellerangaben erfolgt das Verschieben der Karten um rund 30 Prozent schneller und flüssiger.
Zudem gebe es eine Perspektivenansicht, die Besonderheiten des Geländes aufzeigt. Das ist beispielsweise beim Trailrunning wichtig, um die kommenden Streckenabschnitte besser einschätzen zu können.
Auch beim Speicherplatz hat Garmin zugelegt: Statt der 32 GB der Fenix 8 verfügt die Fenix 9 über 64 GB, genug für detaillierte Offline-Karten oder bis zu 7000 Songs.
Saphirglas und AMOLED-Display
Die Fenix 9 gibt es in den Grössen 43, 47 und 51 Millimeter. Das Amoled-Touchdisplay soll doppelt so hell sein wie beim Vorgängermodell. Die Fenix 9 verfügt in allen Versionen über widerstandsfähiges Saphirglas.

Quelle: Garmin
Im Smartwatch-Modus soll der Akku des 51-Millimeter-Modells bis zu 29 Tage halten, bei der 47-Millimeter-Uhr sollen es 16 Tage und bei der 43-Millimeter-Version noch zehn Tage sein.
Robuster und heller: das Pro-Modell
Um bei geringem Gewicht widerstandsfähig zu bleiben, hat die Fenix 9 Pro als erste Uhr der Serie ein Titangehäuse. Das AMOLED-Display soll laut Garmin eine Helligkeit von 3000 Nits erreichen, so dass es auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar ist.
Für Outdoor-Abenteuer, bei denen eine lange Akkulaufzeit wichtiger ist als ein helles Display bietet Garmin ausgewählte Pro-Modelle auch mit MIP-Display und Solar-Ladelinse an. Diese Uhren sollen eine Akku-Laufzeit von mehreren Wochen erreichen.
Sicherheit mit LTE- und Satellitenverbindung
Wie schon bei der Fenix 8 Pro gibt es bei der Fenix 9 Pro einige Modelle mit InReach-Technologie, die direkt und ohne Handy über das Mobilfunknetz oder Satelliten kommunizieren können. Möglich sind Sprach- und Textnachrichten sowie Notrufe, allerdings nur mit dem InReach-Abo. Zudem können ausgewählte Personen den eigenen Standort sehen oder per Tracking-Funktion die Route live verfolgen.
High-End auch beim Preis
Diese Uhren sind für Outdoorsportlerinnen und -sportler gemacht, die sich abseits der Zivilisation bewegen und auf gute Navigation und lange Akku-Laufzeit angewiesen sind. Die Kommunikationsfunktionen, die auch ohne Smartphone und Mobilfunknetz funktionieren, sind das Extra an Sicherheit, das bei wirklich wilden Abenteuern den Unterschied zwischen Erlebnis und Gefahr machen kann.
Entsprechend hoch sind dafür die Preise: Die Fenix 9 soll rund 950 Franken (UVP) und die Fenix 9 Pro in der einfachsten Ausführung rund 1050 Franken (UVP) kosten.
Wann genau sie bei uns verfügbar sind, steht aktuell noch nicht fest.
Forschungstaucherin, Outdoor-Guide und SUP-Instruktorin – Seen, Flüsse und Meere sind meine Spielplätze. Gern wechsel ich auch mal die Perspektive und schaue mir beim Trailrunning und Drohnenfliegen die Welt von oben an.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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