Eizo ColorEdge CG2700X im Test: Wenn es stimmen muss
Produkttest

Eizo ColorEdge CG2700X im Test: Wenn es stimmen muss

Samuel Buchmann
27.12.2023

Für eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll ist Eizos ColorEdge CG2700X ganz schön teuer. Dafür überzeugt der Monitor im Test mit herausragender Bildqualität und durchdachten Funktionen.

Wer Fotos ausdruckt, weiss: Farbmanagement ist eine Schlangengrube. Eine der häufigsten Fehlerquellen zwischen Aufnahme und Endprodukt ist der Monitor. Zeigt er das Bild falsch an, sieht ein Print danach anders aus. Deckt er den gewählten Farbraum ungenügend ab, gleicht die Bearbeitung einem Blindflug.

Der Eizo ColorEdge CG2700X soll dich vor all dem bewahren. Dank integrierter Kalibrierung entfällt das Hantieren mit Kolorimetern und Software von Drittanbietern. Eizo verspricht zudem eine Bildqualität, die professionellen Ansprüchen genügt. Entsprechend hoch setzt der japanische Hersteller den Preis an.

Eizo ColorEdge CG2700X (3840 x 2160 Pixel, 27")
G
2384.– CHF

Eizo ColorEdge CG2700X

3840 x 2160 Pixel, 27"

Eizo ColorEdge CG2700X (3840 x 2160 Pixel, 27")
Monitor
2384.– CHF

Eizo ColorEdge CG2700X

3840 x 2160 Pixel, 27"

G

Lohnt sich die Investition? Ich teste den Monitor im Alltag und beim Fine Art Printing.

Design und Anschlüsse: Funktion über Form

Stylisch sieht der CG2700X nicht aus. Er ist ein schwarzer Klotz. Die Ränder um das Display sind für heutige Verhältnisse dick – an der Oberseite liegt das unter anderem am integrierten Kalibrierungssensor. Zusammen mit dem runden Standfuss verleiht das dem Bildschirm einen altertümlichen Look. Eizo ordnet die Form der Funktion unter.

Der breite Bildschirmrand beherbergt oben den Sensor. Links und rechts könnte er wohl dünner sein, was aber komisch wirken würde.
Der breite Bildschirmrand beherbergt oben den Sensor. Links und rechts könnte er wohl dünner sein, was aber komisch wirken würde.
Quelle: Samuel Buchmann

Verarbeitung und Materialien sind solide, die Ergonomie ist hervorragend. Ich kann den Monitor weit nach oben und unten verstellen, neigen und um 90 Grad drehen. Die Widerstände der Federn und Scharniere sind genau richtig abgestimmt. Mein einziger Kritikpunkt betrifft die Standsäule. Sie dürfte stabiler sein. So wackelt der CG2700X etwas stärker und länger als andere Modelle, wenn ich an den Tisch stosse.

Durch ein feines Metallgitter entweicht auf der Rückseite die Abwärme. Die Verarbeitung des Bildschirms ist solide, die Materialien fühlen sich hochwertig an.
Durch ein feines Metallgitter entweicht auf der Rückseite die Abwärme. Die Verarbeitung des Bildschirms ist solide, die Materialien fühlen sich hochwertig an.
Quelle: Samuel Buchmann

Genial finde ich die magnetische Lichtschutzblende, die Teil des Lieferumfangs ist. Sie besteht aus Kunstleder mit Samtbeschichtung auf der Innenseite. Ich kann sie in wenigen Sekunden am Bildschirm montieren. Bei Nichtgebrauch lässt sie sich platzsparend zusammenfalten. Das ist nützlich, denn ich brauche die Blende ausschliesslich, wenn ich Bilder für den Druck beurteilen will. Im Büroalltag kann sie weg.

Die magnetische Lichtschutzblende schnappt an die Seiten des Monitors. Sehr praktisch.
Die magnetische Lichtschutzblende schnappt an die Seiten des Monitors. Sehr praktisch.
Quelle: Samuel Buchmann

Bei den Anschlüssen habe ich alle gängigen Optionen: DisplayPort, HDMI und USB-C. Letzterer überträgt nicht nur das Bildsignal, sondern liefert auch bis zu 94 Watt Strom. Da der CG2700X zudem über einen Ethernet-Port und viermal USB-A verfügt, eignet er sich als Docking Station für Laptops. Schade finde ich, dass ich keine Peripherie per USB-C anschliessen kann. Das ist 2023 nicht mehr zeitgemäss.

Auf der Seite gibt es jede Menge USB-Anschlüsse. Aber nur vom Typ A.
Auf der Seite gibt es jede Menge USB-Anschlüsse. Aber nur vom Typ A.
Quelle: Samuel Buchmann

Helligkeit und Kontrast: perfekte Tonwertverläufe

Die LED-Hintergrundbeleuchtung des Eizo CG2700X ist hell. Ich messe mit meinem i1Display Pro 501 Nits. In den Einstellungen des Bildschirms kann ich in 1-Nit-Schritten spezifische Werte einstellen – und sie stimmen. Das IPS-Panel wird gleichmässig ausgeleuchtet, der grösste Unterschied zwischen Mitte und Ecken beträgt 6 Prozent. Die matte Beschichtung reduziert Reflexionen effektiv. Schraube ich die Helligkeit hoch, kann ich auch in einem sonnigen Zimmer gut arbeiten.

Mein Testexemplar ist homogen ausgeleuchtet. Das kann variieren, Eizos ColorEdge-Modellen sind aber bekannt für eine gute Qualitätskontrolle.
Mein Testexemplar ist homogen ausgeleuchtet. Das kann variieren, Eizos ColorEdge-Modellen sind aber bekannt für eine gute Qualitätskontrolle.
Quelle: Samuel Buchmann

Beim Kontrast messe ich ein Verhältnis von 1:1450, was exakt der Herstellerangabe entspricht. Für ein IPS-Panel ist das ein guter Wert. Was die nackte Kontrast-Zahl zudem nicht zeigt: Der Eizo CG2700X stellt Tonwerte zwischen Weiss und Schwarz perfekt abgestuft dar. In diesen Punkten zeigen Gaming- und Office-Bildschirme Schwächen. Ihre Tonwertkurve ist meist S-Förmig – helle Bereiche werden noch heller und dunkle noch dunkler. So sehen Bilder am Monitor knackig aus, lassen sich aber nicht akkurat für den Druck beurteilen. Das Endresultat ist eine Enttäuschung, weil es blasser wirkt als am Bildschirm. Software-Kalibrierungen oder Proof-Ansichten können das Problem reduzieren, bringen aber neue Schwierigkeiten mit sich.

Der Kontrastwert ergibt sich aus dem Helligkeitswert von Weiss geteilt durch den Helligkeitswert von Schwarz. Beim Eizo sieht diese Rechnung zum Beispiel so aus: 515 Nits / 0.355 Nits ergibt 1450. Andere Monitore haben bessere Kontraste, weil sie einzelne Bereiche lokal besser abdunkeln können. Der Extremfall ist ein OLED-Display. Es schaltet einzelne Pixel komplett aus, der Schwarzwert ist 0. Dann sieht die Rechnung so aus: 250 Nits / 0 Nits ergibt «unendlich» (streng genommen tendiert der Kontrast nur gegen unendlich, da eine Division durch 0 mathematisch unmöglich ist).
Dieses Testbild zeigt 256 Tonwertstufen. Auf einem guten Monitor wie dem Eizo CG2700X haben sie gleichmässige Abstände und du kannst alle voneinander unterscheiden.
Dieses Testbild zeigt 256 Tonwertstufen. Auf einem guten Monitor wie dem Eizo CG2700X haben sie gleichmässige Abstände und du kannst alle voneinander unterscheiden.
Quelle: Eizo

Mit einem guten Grafikmonitor wie dem Eizo CG2700X ist das anders. Seine Kontrastkurve ist linear und macht keine Sprünge. Ich kann sowohl in dunklen als auch in hellen Bereichen die Strukturen erkennen. Ein Print sieht aus, wie ich es beabsichtige.

Schärfe und Arbeitsfläche: guter Durchschnitt

In Sachen Schärfe ist der Eizo CG2700X nicht besser oder schlechter als andere 4K-Bildschirme dieser Grösse. Die Pixeldichte beträgt 164 Pixel pro Zoll (ppi). Das sorgt für ein klares Bild. Monitore wie das Apple Studio Display kommen auf 218 ppi und wirken damit noch schärfer. Arbeitest du mit MacOS, ist dieses ausserdem auf diese Pixeldichte ausgelegt. Mit dem Eizo CG2700X wirst du auf einen ungeraden Vergrösserungsfaktor zurückgreifen müssen. Die Nachteile davon sind zum Glück klein.

  • Hintergrund

    Monitore für Macs: Brauchst du Apples Pixeldichte?

    von Samuel Buchmann

Ob die Bildschirmdiagonale von 27 Zoll genügt, ist Geschmacksache und hängt davon ab, wie nahe du am Monitor sitzt. Persönlich wünsche ich mir bei einem Sitzabstand von rund einem Meter mindestens 31 Zoll. In dieser Grösse hat Eizo den CG319X im Angebot. Der liegt aber in einer Preisklasse, die für die meisten Leute die Schmerzgrenze überschreitet.

Eizo CG319X (4096 x 2160 Pixel, 31")
C
3914.– CHF

Eizo CG319X

4096 x 2160 Pixel, 31"

Eizo CG319X (4096 x 2160 Pixel, 31")
Monitor
3914.– CHF

Eizo CG319X

4096 x 2160 Pixel, 31"

C

Farben: stimmen einfach

Farbräume, Weisspunkte, Gammakurven. Wenn dir bei diesen Begriffen der kalte Schweiss ausbricht, bist du nicht alleine. Farbmanagement ist ein komplexes Thema. Dein Computer muss ein Farbprofil der Bilddatei interpretieren und an den Monitor weitergeben. Dieser wandelt das Signal in das um, was du siehst. Schickst du das Bild an einen Drucker, konvertiert dieser die Farbwerte nochmal in ein anderes Format. Auf jedem Papier sieht die Tinte anders aus. Und der fertige Print wirkt je nach Licht unterschiedlich. Bei jedem Schritt kann etwas schiefgehen.

So muss es sein: Mein Foto wirkt gedruckt gleich wie am Bildschirm. Dafür braucht es gute Hardware und ein lückenlos korrektes Farbmanagement.
So muss es sein: Mein Foto wirkt gedruckt gleich wie am Bildschirm. Dafür braucht es gute Hardware und ein lückenlos korrektes Farbmanagement.
Quelle: Samuel Buchmann

Ich kenne kaum Fotografinnen und Fotografen, die diesen Dschungel durchblicken. Auch ich bekomme Kopfschmerzen davon. Da ist der Eizo CG2700X eine Wohltat. Er eliminiert die Monitor-Variable, ohne dass ich mich eingehend damit befassen muss: Das Gerät kalibriert sich auf Knopfdruck mit einem integrierten Sensor selbst. Das fertige Profil speichert es hardwareseitig ab – und nicht im Betriebssystem des Computers. Wechsle ich diesen, stimmen die Farben immer noch.

Ein gewisses Farbmanagement-Verständnis ist trotzdem nützlich, denn ich kann die Zielparameter für die Kalibrierung selber anpassen. Das geht in Eizos «ColorNavigator»-Software. Ein eingehendes Tutorial würde hier zu weit führen. Die Faustregeln:

  • Will ich Bilder fürs Web beurteilen, wähle ich den sRGB-Farbraum, den D65-Weisspunkt und die sRGB-Gammakurve.
  • Für gedruckte Endprodukte stelle ich den Farbraum auf AdobeRGB und die Gammakurve auf 2.2. Für die meisten Papiere passt ein Weisspunkt von 6000 Kelvin.
  • Für den Schnitt von Videos, die für die Wiedergabe auf TVs gedacht sind, eignet sich der Rec.709-Farbraum, der D65-Weisspunkt und ein Gamma von 2.4.
  • Die passende Helligkeit hängt von der Umgebung ab. Bearbeite ich Bilder für den Druck, sollte sie nicht zu hoch sein. Gut sind zum Beispiel 120 Nits in einem leicht abgedunkelten Raum.
Im ColorNavigator bestimme ich die Kalibrierungsparameter, den Rest erledigt der Bildschirm selber.
Im ColorNavigator bestimme ich die Kalibrierungsparameter, den Rest erledigt der Bildschirm selber.
Quelle: Samuel Buchmann

Habe ich die Parameter ausgewählt, kann ich den Monitor kalibrieren. Dazu fährt der CG2700X seinen eingebauten Sensor aus, misst in knapp zwei Minuten mehrere Farbfelder und passt sein Profil an. Alles selbständig. Das ist deutlich praktischer als mit externen Kolorimetern, die ich jedes Mal hervorkramen, anschliessen und korrekt auf dem Display platzieren muss.

Ab Werk ist eine Kalibrierung nicht nötig, da Eizo das erledigt hat. Doch mit der Zeit kann sich ein Monitor verändern. ColorNavigator schlägt deshalb ein Intervall von 170 Betriebsstunden vor, nach dem sich der Bildschirm neu kalibriert. Solange er am Strom hängt, tut er das auf Wunsch automatisch und sogar ohne angeschlossenen Computer.

Der Sensor misst verschiedene Farbfelder, danach verschwindet er wieder im Gehäuse.
Der Sensor misst verschiedene Farbfelder, danach verschwindet er wieder im Gehäuse.
Quelle: Samuel Buchmann

Die Auswahl eines Farbraums bringt mir nur etwas, wenn der Monitor ihn gut abdeckt. Das tut der Eizo CG2700X nahezu perfekt: 100 Prozent sRGB, 100 Prozent Rec709, 99 Prozent AdobeRGB und 98 Prozent DCI-P3. Ein Blindflug bei der Bildbearbeitung ist damit ausgeschlossen. Ich sehe auf dem Monitor alles, was in meiner Datei steckt.

Die Farbgenauigkeit ist hervorragend. Ich drucke mehrere Bilder mit dem Epson SC-P900 auf Fine-Art-Papier von Hahnemühle. Die Farben des Resultats sind unter Tageslicht extrem nahe an der Darstellung des Monitors. Diese Zuverlässigkeit erspart mir mühsames Trial-and-Error, wie es mit schlechteren Bildschirmen nötig wäre.

Bedienung: vorbildlich

Eizos Bedienung gefällt mir sehr gut. Das Menü ist reaktionsschnell und nicht überladen. Trotzdem bietet es alle wichtigen Einstellungen. Weil es logisch aufgebaut ist, finde ich mich sofort zurecht. Die Steuerung geschieht über Touch-sensitive Tasten rechts unten am Display. Normalerweise hasse ich Touch-Bedienungen, aber diese funktioniert einwandfrei. Für den Signaleingang und die Wahl der Farbprofile gibt es je eine Kurzwahltaste – etwas, das ich mir bei allen Monitoren wünsche.

Durchdachtes Menü, reaktionsschnelle Bedienung. Warum können das nicht alle Bildschirme?
Durchdachtes Menü, reaktionsschnelle Bedienung. Warum können das nicht alle Bildschirme?
Quelle: Samuel Buchmann

Will ich mehr Optionen, finde ich diese in der ColorNavigator-Software. Auch hier macht Eizo alles richtig. Das Tool ist übersichtlich und die Voreinstellungen sind sinnvoll. So schaffen selbst Anfänger eine vernünftige Kalibrierung. Gleichzeitig können Expertinnen detaillierte und individuelle Einstellungen vornehmen.

Ein Beispiel: Ein Papier aus Naturfasern wie das Hahnemühle Bamboo hat einen wärmeren Farbton als mein Monitor in der Standardeinstellung. Drucke ich so ein Bild, sieht es verfärbt aus. Diese Differenz kann ich in ColorNavigator korrigieren. Dazu halte ich mein Papier bei Tageslicht neben den Bildschirm und öffne die erweiterten Einstellungen. Hier kann ich von Hand den Weisspunkt des Monitors verschieben, bis er die gleiche Farbe hat wie mein Papier. Danach sehe ich am Bildschirm eine akkurate Vorschau meines Druckresultats.

Die visuelle Kalibrierung des Weisspunkts funktioniert besser, als ich dachte. Alternativ könnte ich auch ein Gerät anhängen, welches das Papier vermisst. Dann wird es aber kompliziert und der Mehrwert ist klein.
Die visuelle Kalibrierung des Weisspunkts funktioniert besser, als ich dachte. Alternativ könnte ich auch ein Gerät anhängen, welches das Papier vermisst. Dann wird es aber kompliziert und der Mehrwert ist klein.
Quelle: Samuel Buchmann

Fazit: jeden Rappen wert

Der Eizo CG2700X ist ein bis ins Detail durchdachter Monitor. Er zeigt Bilder korrekt an und lässt sich leicht bedienen. Das klingt trivial, ist aber in dieser Kombination einzigartig.

Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Die perfekte Darstellung von Tonwertverläufen ermöglicht die Beurteilung von feinen Helligkeitsabstufungen und Strukturen. Diese Genauigkeit setzt sich bei den Farben fort. Der CG2700X deckt alle wichtigen Farbräume ab und gibt sie ohne Abweichungen wieder. Die Pixeldichte ist mit 164 ppi zeitgemäss.

Auch bei BenQ, Asus oder Dell findest du Monitore mit guter Bildqualität – doch keiner kann dem CG2700X das Wasser reichen. In Sachen Benutzerfreundlichkeit spielt Eizo erst recht in einer eigenen Liga. Dank der internen Kalibrierung muss ich mich beim CG2700X nicht mit Kolorimetern und schlechter Software von Drittherstellern herumschlagen. Stattdessen kommt alles aus einer Hand. Mit dem ColorNavigator erhalte ich ein übersichtliches Tool, das trotzdem Feinabstimmungen erlaubt. Die physische Bedienung des Monitors finde ich ebenfalls vorbildlich gelöst.

Für Fine Art Printing ist der Eizo ColorEdge CG2700X ein Traum. Die zuverlässig korrekte Darstellung spart Zeit und Nerven – und auch Geld. Denn fehlerhafte Ausdrucke verschwenden Papier und Tinte.
Für Fine Art Printing ist der Eizo ColorEdge CG2700X ein Traum. Die zuverlässig korrekte Darstellung spart Zeit und Nerven – und auch Geld. Denn fehlerhafte Ausdrucke verschwenden Papier und Tinte.
Quelle: Samuel Buchmann

Mein einziger Kritikpunkt betrifft die Ästhetik: Das Design des CG2700X wirkt wegen der breiten Bildschirmränder und des runden Standfusses etwas antiquiert. Dafür stimmen Verarbeitung, Ergonomie und Anschlüsse. Über USB-C ist der Monitor eine veritable Docking-Station und liefert genug Strom für ein MacBook Pro oder ähnliche Geräte. Genial finde ich ausserdem die magnetische Lichtschutzblende. Sie lässt sich einfach montieren und bei Nichtgebrauch platzsparend zusammenfalten. Zu erwähnen sind auch die guten Garantiebedingungen: Eizo gewährt fünf Jahre On-Site-Support. Bei einem Defekt wird das Gerät also bei dir abgeholt.

All diese Details heben Eizos Bildschirm in der Summe klar von der Konkurrenz ab. Das hat seinen Preis. Als Büromonitor lohnt sich der CG2700X kaum, für Gaming ist er sowieso das falsche Gerät. Doch für Fotografinnen und Grafiker, die eine farbverbindliche Darstellung brauchen, ist der Eizo ColorEdge CG2700X jeden Rappen wert.

Titelbild: Samuel Buchmann

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook ihn nicht mehr erkennt. Der Grund: Wenn ich nicht gerade vor einem Bildschirm oder hinter einer Kamera hänge, dann wahrscheinlich an meinen Fingerspitzen mitten in einer Felswand.


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