Das HTC Desire 22 Pro will ein Smartphone für das Metaverse sein
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Das HTC Desire 22 Pro will ein Smartphone für das Metaverse sein

Jan Johannsen
Jan Johannsen
Hamburg, am 28.06.2022

Metaverse, Kryptowallet und NFT: HTC bewirbt das Desire 22 Pro mit etlichen Buzzwords – und liefert endlich wieder ein Mittelklasse-Smartphone nach Europa, das zudem gut mit der VR-Brille Flow zusammenarbeiten soll.

Das HTC Desire 22 Pro ist eine kleine Rückkehr. Nach dem Verkauf des Großteils seiner Smartphone-Sparte an Google im Jahr 2017 brachte das Unternehmen aus Taiwan nur noch wenige Smartphones heraus – und die fast nur auf dem heimischen Markt. Das ändert sich jetzt, das Desire 22 Pro erscheint auch in Europa.

Metaverse und VR-Brille

Nach dem Verkauf der Smartphone-Sparte hat sich HTC auf Hard- und Software für virtuelle Realitäten konzentriert. Da passt es, dass das Desire 22 Pro sehr gut dafür geeignet sein soll, mit der neuesten hauseigenen VR-Brille Vive Flow zusammenzuarbeiten. Mehr als das Smartphone sei für den Zugang zu virtuellen Welten nicht nötig. Das hauseigene Metaverse «Viverse» sei auf dem Smartphone-Display sogar ohne spezielle Brille erlebbar.

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Eine Kryptowallet und Support für NFTs seien ebenfalls vorinstalliert – zumindest in Taiwan. Beides könntest du bei jedem Smartphone als App auch nachträglich installieren.

Durchschnittliche Mittelklasse-Ausstattung

Das HTC Desire 22 Pro bleibt jenseits der Werbung ein durchschnittliches Mittelklasse-Smartphone.

Sein 6,6 Zoll großer Touchscreen verfügt über ein Flüssigkristalldisplay mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz und einer Auflösung von 2412×1080 Pixeln. Der verbaute Snapdragon 695 5G macht als Mittelklasse-Chipsatz deutlich, dass für VR-Anwendungen wohl keine Top-Hardware mehr notwendig ist. Dazu kommen acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte interner Speicher.

Auf der Rückseite des Desire 22 Pro befinden sich drei Kameras. Die Hauptkamera mit einer Auflösung von 64 Megapixeln, eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 5-Megapixel-Kamera, die für Tiefenschärfe zuständig sein dürfte. Die Frontkamera nimmt Selfies mit 32 Megapixeln auf.

Der Akku des Desire 22 Pro verfügt über eine Kapazität von 4520 mAh und lädt mit bis zu 18 Watt. Das gilt noch als schnelles Laden, ist gemessen an den inzwischen üblichen Standards aber langsam. Dafür beherrscht das Smartphone aber noch Wireless und Reverse Charging – kann also drahtlos geladen werden und seinerseits andere Geräte aufladen. Das Smartphone ist gemäß IP67 wasserdicht und hat ab Werk Android 12 an Bord.

Preis und Verfügbarkeit

Im EU-Shop von HTC kostet das Desire 22 Pro 459 Euro. In Deutschland soll es ab August verfügbar sein, zur Schweiz machte HTC noch keine Angabe.

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Jan Johannsen

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Galaxus.de. 


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