Kurz gesagt: Ja, der Luba Mini merkt nicht zuverlässig selbst, wann es zu steil wird. In sehr steilem Gelände kann es also gut sein, dass er rutscht oder hängenbleibt.
Aus eigener Erfahrung mit stark geneigtem Terrain:
Solange der Luba Mini eine steile Passage einfach hoch- oder runterfahren kann, funktioniert es meist problemlos.
Kritisch wird es, wenn der Luba Mini in sehr steilem Gelände wenden muss, zum Beispiel unten in einer Senke oder direkt vor einem Begrenzungsstein. Bei Steigungen um 80 Prozent hat der Luba Mini dabei oft Mühe.
Querfahrten in so steilem Hang schafft der Luba Mini nicht zuverlässig. Er rutscht seitlich ab und versucht dann mühsam, wieder auf die ursprüngliche Bahn zurückzukommen. Dabei kann es auch passieren, dass sich der Luba Mini eingräbt.
Ein echtes Selbstabschätzen, wann es zu gefährlich wird, darfst du vom Luba Mini nicht erwarten.
Zur Kartierung:
Bei komplexem Gelände mit Engstellen, Absturzgefahr oder sehr steilen Bereichen ist manuelle Kartierung klar die bessere Wahl für den Luba Mini.
Die automatische Kartierung funktioniert meiner Meinung nach nur auf eher einfachen Flächen ohne kritische Stellen für den Luba Mini.
In sehr steilen Zonen ist es oft sinnvoll, diese ganz auszusparen und weiterhin mit Trimmer oder Handmäher zu arbeiten, statt den Luba Mini dort einzusetzen.
Noch ein Punkt zum Modell selber:
Durch das zentrale Messer bleibt beim Luba Mini am Rand ein Streifen von etwa 15 cm stehen.
Wenn ich heute nochmals entscheiden müsste, würde ich eher zum grösseren Modell greifen als zum Luba Mini. Dieser hat zwei Messer und lässt weniger Rand frei.
Fazit: Für extreme Steigungen und komplizierte Übergänge ist der Luba Mini nur bedingt geeignet. Mit sauberer manueller Kartierung kann man Probleme reduzieren, ganz vermeiden lassen sie sich aber auch beim Luba Mini nicht.