Die offiziellen Leistungsangaben von Denon sind mit Vorsicht zu interpretieren: Von den angegebenen 180 W/Kanal (1 Kanal bei 6 Ω) resp. 135 W + 135 W (Stereobetrieb bei 6 Ω) bleiben im 7.1 Betrieb noch 80 W/Kanal mit 6 Ω übrig (Test Audiovision 12/22). Was bei 9 aktiven Kanälen passiert, weiss ich nicht. Aufgrund der immer kompakteren Bauweise wird das Gerät aber sehr heiss. Als Vorgängermodell hatte ich den AVR-4311, gemäss Denon 170 W + 170 W (Stereobetrieb mit 6 Ω), im Test der Audiovision wurden im 7.1-Betrieb bei 6 Ω gerade noch 62 W/Kanal gemessen. Bereits im 5.1 Betrieb hatte ich im Sommer trotz gut belüfteter Aufstellung jeweils massive Überhitzungsprobleme mit repetitiver Notabschaltung und starkem Clipping.
Den AVC-X3800H betreibe ich jetzt seit 05/24 in einem 6.1.4 Setup mit 6x B&W DM 603 (max. 100 W/8 Ω) und 4x Klipsch R-50M (75W/8 Ω, Peak 300W). Um obige Probleme zu vermeiden habe ich gleich zu Beginn den 7-Kanal Endverstärker IOTAVX AVXP1 angeschafft (im 7-Kanalbetrieb 120W bei 8 Ω resp. 170 W bei 4 Ω) mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis (in D lieferbar für aktuell EUR 1379.00, z.B. bei grobi.tv). Die Bodenlautsprecher übernimmt der IOTA, mit den Deckenlautsprechern allein ist der Denon wenig belastet, wird nur lauwarm und das klangliche Resultat ist hervorragend.