Danke für die vielen Antworten.
Wenn ich, sagen wir, 6 Räume mit Radiatoren habe. Und die 6 alten Regler durch die neuen Netatmo Regler ersetze, welche einen integrierten Temperatursensor haben, dann ist doch die Temparaturmessung im Raum ungenau, weil ich bei der Temperaturmessung zu wenig Abstand zum Radiator habe. Die Resultate können physikalisch gar nicht korrekt sein.
Darum müsste ich ja theoretisch PRO Raum einen Thermostaten an einem neutralen Ort platzieren, damit die korrekte Raumtemperatur gemessen werden kann.
Das MAX! Heizsystem ist so ausgelegt... Pro Raum => Ein Fensterkontakt, Ein Regler pro Radiator und ein Thermostat der mir die exakte Raumtemperatur übermittelt. Dei Installation hat mir pro Jahr ca. CHF 600.- an Heizkosten eingespart. Das habe ich während der Saison mit den Nachbaren messen können, die keine Heizungssteuerung verwendet haben. Nur ist das System hoffnungslos veraltet. Damals jedoch war es Kosten Nutzenrechnung Mässig aber das Beste.
Ich traue einfach der Temperaturmessung nicht, wenn direkt am Radiator gemessen wird. Zudem frage ich mich, wie Netatmo feststellt, ob das Fenster geöffnet ist. Korrekterweise müsste man jeden Raum mit einem Thermostaten ausstatten, damit man die unverfälschte Raumtemperatur messen kann. Und der Thermostat ist meines Erachtens teuer. Das bedeutet, dass ich die Installation bei 6 Räumen (mit 6 Thermostaten) wahrscheinlich erst nach frühestens 4 Jahren amortisiert haben werde. Und in 4 Jahren kann in der Entwicklung sehr viel passieren. Darum frage ich mich, ob ein anderes Produkt wie beispielsweise Homematic IP nicht die bessere Lösung wäre.
Weil eigentlich hat Netatmo ja z.B. Fensterkontakte, die aber nicht zur Regelung des Energiehaushaltes eingesetzt werden, was bei mir ein paar Fragezeichen auslöst.
Ich verstehe, dass Netatmo eine elegante und intuitive Bedienung anbietet, aber ich bezweifle, dass diese Lösung das Maximum an Energie spart.
Was meint Galaxus zu diesem Thema?