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Mein VR-Tagebuch: Geht das Schwindelgefühl jemals weg?

Virtual Reality ist grossartig – wenn man es denn verträgt. Das Abtauchen in die virtuelle Welt hat 2016 das langersehnte Revival erlebt, dank HTC Vive, Oculus Rift und Playstation VR. Auch ich bin auf den Zug aufgesprungen und wollte herausfinden, ob das Unwohlsein mit der Zeit verschwindet und ich mich vollständig daran gewöhnen kann.

Ich hab eigentlich gewusst, dass ich Virtual Reality nicht besonders gut vertrage. Zu mehreren Gelegenheiten hatte ich Modelle ausprobiert, immer mit dem gleichen Ergebnis: Bereits nach wenigen Momenten wurde mir schwindlig. Nicht dass ich mich gleich hätte übergeben müssen, aber ein echtes Vergnügen wars nicht.

Trotzdem habe ich mir nach längerem Zögern schliesslich doch eine VR-Brille gekauft und zwar die Playstation VR. Für ein bisschen Spielerei wollte ich nicht gleich 800 Franken auf den Tisch legen, aber entgehen lassen wollte ich mir den ganzen Hype auch nicht. Vor allem wollte ich herausfinden, ob man sich mit der Zeit daran gewöhnen kann. Verschwindet das mulmige Gefühl irgendwann komplett, damit ich VR uneingeschränkt geniessen kann?

Tag 1: Ein sachter Einstieg

Die Move-Controller habe ich noch von der PS3.

Liebes Tagebuch

Die PS VR ist endlich bei mir eingetroffen und ich hab das Teil natürlich sofort in Betrieb genommen. Ein Kabel hier, Prozessoreinheit da, noch zusätzlich Strom, einen Kopfhörer brauch ich auch noch. Kabelmässig kommt da schon einiges zusammen, aber angeschlossen ist sie eigentlich relativ schnell und unkompliziert.

Da mir Sony freundlicherweise Spiele zum Testen zur Verfügung gestellt hat und es im Playstation Store zusätzlich diverse Titel umsonst gibt, hatte ich mehr als genug zum ausprobieren.

Es gibt einiges anzuschliessen. Bild: RoadtoVR

Als erstes probierte ich «VR Worlds» aus – eine Sammlung aus fünf Minigames. Bevor es losgehen konnte, musste ich aber erst die Brille kalibrieren. Schon beim Aufsetzen spürte ich ein ganz, ganz leichtes Unwohlsein. Nicht wirklich störend, aber eben nicht, wie wenn man vor einem Monitor hockt.

Als Einstieg wählte ich «Ocean Descent» in dem man in einem Metallkäfig auf den Meeresgrund hinabtaucht. Ein passives Spiel, bei dem es primär ums Beobachten von Fischen und leuchtenden Quallen geht, bis dann ein Hai für etwas Action sorgt. Ertrug ich eigentlich ohne Probleme, da man sich kaum bewegt und bloss herumschaut. Zeit, einen Gang hochzuschalten. Als nächstes probierte ich «London Heist», ein kurzes Gangsterabenteuer mit Verfolgungsjagden und Schiessereien. Auch hier bleibt die Spielfigur stationär. Man schiesst mit zwei Controllern, kann sich ducken und bei einer Autofahrt aus dem Fenster schauen. Ein wirklich grosser Spass bei dem ich praktisch keine negativen Effekte spürte.

Tag 2: Ein erster Dämpfer

«Battlezone» sieht schick aus, aber für mich war es eher anstrengend.

Entgegen meinen bisherigen Erfahrungen mit VR war der erste Versuch in meinen eigenen vier Wänden recht angenehm. Als nächstes stand «Battlezone» auf dem Menü. Ein Science-Fiction-Panzer-Spiel im Stil von «Tron». Dabei steuert man den Polygon-Panzer mit dem Dualshock-Controller.

Uiuiui, das behagte meinem Magen deutlich weniger. Besonders Seitwärtsbewegungen behagten mir gar nicht. Die Grafik und das Gameplay wären zwar top, aber so richtig geniessen konnte ich das Spiel nicht.

Tag 3: Horror ja, Achterbahn, nein Danke

Sobald in «Until Dawn Rush of Blood» die Achterbahn beginnt, bin ich raus.

Mal schauen wie es sich mit «Until Dawn Rush of Blood» verhält. Der Ableger zum genialen PS4-Game hat eigentlich nur die Schockmomente mit dem Hauptspiel gemein. Ansonsten ist es ein Schiessbuden-Spiel in einer Geisterbahn. Man hockt in einem Wagen und ballert auf alles, was sich bewegt.

Schon bei Schritttempo merkte ich, wie mir langsam heiss wurde. Mein Körper war sichtlich verwirrt darüber, dass ich auf dem Sofa hockte, aber meine Augen meldeten: «Wir bewegen uns». Zwar ist es das gleiche Prinzip wie bei der Verfolgungsjagd in «London Heist», aber trotzdem war es deutlich unangenehmer. Aber das war noch gar nichts im Vergleich zu den kurzen Achterbahneinlagen, die die verschiedenen Spielabschnitte verbinden. Hier machte mein Magen Purzelbäume. Wenn man dem Schreien meines Kumpels glauben darf, der die PS VR auch mal ausprobieren wollte, hat es ihm bei seinem ersten Versuch, ähnlich gut «gefallen».

Tag 4: Schnelle Action muss nicht verkehrt sein

Ich liess mich von «Until Dawn Rush of Blood» nicht abschrecken und versuchte als nächstes «Tumble VR». Das kenn ich noch von der PS3. Das Spiel hat Ähnlichkeit mit Jenga. Man versucht, einen möglichst hohen Turm zu bauen oder Teile zu stapeln, ohne dass sie runterfallen. Ich bin ja sonst eher der destruktive Gamer-Typ, aber die Steuerung funktioniert extrem gut in VR und das Spielprinzip macht Laune. Mit den Move-Controllern kann man mit viel Gefühl die Bausteine aufeinander platzieren. Da sich in diesem Spiel so gut wie nichts bewegt und man selbst stationär bleibt, verspürte ich überhaupt kein Unwohlsein.

Jetzt durfte es wieder etwas actionlastigeres sein, also startete ich «Rez Infinite». Das sah aus, als könnte es anstrengend werden. Darin spielt man eine durch den bunten Cyberspace fliegende Person, die man mit dem Kopf steuert. Trotz der Hektik und schnellen Bewegungen spürte ich nur ein kleines Unwohlsein. Das mitwippen zum Takt des fetzigen Soundtracks schien irgendwie zu helfen. Nznznznnz. Ou Yeah.

Das Headset zusammen mit den Kopfhörern wird mit der Zeit etwas unbequem. Bild: UploadVR

Immer mehr fiel mir dagegen das nervige Kabel der PS VR auf. Mit der Fernbedienung, die am Kabel befestigt ist und den Kopfhörern, die ebenfalls dort eingesteckt sind, zieht das einem ganz schön runter und ich meine nicht sprichwörtlich. Dabei hätte ein einfacher Befestigungsclip, den man an der Hose befestigen könnte, doch schon geholfen. Aber egal.

Tag 5: Wenigstens andere haben Spass

Heute hat mich mein Kumpel besucht und natürlich musste ich ihm gleich die Playstation VR vorführen. In den drei Stunden, wovon er die meiste Zeit in der virtuellen Realität abtauchte, haben wir «VR Worlds», «Job Simulator» (ebenfalls ein stationäres Spiel), «Eve Valkyrie» und «RIGS», ein Multiplayer-Spiel mit Mechs, gespielt. Sein Fazit nach der intensiven Zocksession: «Vollgeil». Übelkeit? Keine. Hingegen beklagte er sich als Brillenträger darüber, dass ihm mehr die Augen schmerzten als nach einem strengen Tag im Büro.

Mein Kumpel hatte eindeutig das bessere Erlebnis mit der PS VR als ich.

Meine Erfahrung insbesondere mit «Eve Valkyrie» waren etwas anders. So lange ich in dem Weltraumshooter nur geradeaus flog, war alles in Ordnung. Fing ich jedoch an, gegnerische Raumschiffe zu verfolgen und starrte ihnen dabei gleichzeitig aus dem Fenster nach, dann drehte sich nicht nur mein Raumschiff. Aus unerfindlichen Gründen bin ich in einer kurzen Online-Partie trotzdem erster geworden. Vermutlich erging es meinen Mitspielern noch schlechter als mir und sie taumelten in ihren Wohnzimmern zwischen Topfpflanzen und Fernseher.

Tag 6: Direkt aus der Hölle

In «Robinson The Journey» gäbe es viel zu entdecken.

Cryteks neues Spiel «Robinson The Journey» ist eingetrudelt. So eine Mischung aus «Jurassic Park 2» und Rätselspiel. Man steuert dabei einen kleinen Jungen aus der Egoperspektive mit dem Dualshock Controller. Uuuuah. Schon nach der ersten Bewegung war mir danach, die üppige Vegetation in noch mehr Grün zu tauchen. Das ging wirklich gar nicht. Mein Körper heizte sich auf gefühlte hundert Grad auf und selbst wenn ich bei winterlichen Temperaturen die Balkontür aufmachte, war mir noch zu heiss. Mein Körper wehrte sich eindeutig gegen das, was er sah. Dabei ist die Optik für VR-Verhältnisse ziemlich hübsch. Am schlimmsten war es, wenn ich mich mit dem Controller drehte. In den Einstellungen kann man zwischen freier Kamera und einer, die sich nur Schrittweise dreht, wechseln. Die freie Kamera ist definitiv am schlimmsten und muss wohl nicht umsonst, manuell eingestellt werden. Tschüss Dinos, aus mir wird wohl so schnell kein Sam Neill.

Nicht ich.

Tag 7: Immer noch aus der Hölle

Ich gab Robinson doch noch mal eine Chance. Ich lass mich doch von ein paar pixligen Dinos nicht abschrecken. Ups, zu viel gesagt. Auch beim zweiten Versuch blieb das Gefühl gleich. Ich kämpfte mich dennoch tapfer durch die ersten Abschnitte und trotz amüsantem Gameplay war es mir einfach zu anstrengend. Spiele, in denen ich stehenbleibe, sind mir eindeutig lieber.

Tag 8: Ein Filmchen zur Entspannung

Nicht nur eine witzige Idee: «Allumette» verträgt sich gut mit meinem Magen und zeigt eine neue Art, Filme zu schauen.

Ich startete den Kurzfilm «Allumette». Dabei schaut man wie ein Riese auf das Geschehen hinab. Während sich der Film abspielt, kann man sich umblicken oder in das Luftschiff hineinspähen, welches den Hauptfiguren als Wohnung dient. Wirklich amüsant. Und im Vergleich zu «Robinson» eine echte Wohltat.

Tag 9: Höhenangst vor Treppen

«Here They Lie» ist ein weiteres Spiel, bei dem man sich sozusagen fernsteuert. Man merkt auch hier, dass sich die Entwickler bewusst sind, dass besonders die links/rechts-Bewegungen Reklamationen aus den Magengegenden hervorrufen. Zu lösen versucht, hat man das mit Schwarzblenden wenn man den linken Analog-Stick antippt. Besser als bei «Robinson», aber gehen ist auch hier kein Spaziergang (haha). Mir wurde schon wieder warm ums Herz, aber nicht im positiven Sinne. In «Here They Lie» muss man regelmässig Treppen hinunter steigen. Da kam ich mir vor als hätte ich Höhenangst und mir wurde bereits von wenigen Stufen leicht schwindelig. Das Spiel kann ich 30 Minuten bis maximal eine Stunde zocken, aber sobald ein Speicherpunkt vorschlägt, ein Päuschen einzulegen, nehme ich dankend an.

Tag 10: Kleiner Seitensprung

Die Google Daydream ist endlich angekommen und das gab mir gleich noch einen weiteren Vergleich, wie sich die verschiedenen VR-Brillen verhalten. Kurz gesagt: Die höhere Auflösung und das durchwegs stehende Erlebnis, machen Spiele auf der Daydream ein gutes Stück angenehmer, dafür sind sie aber meistens auch einfacher gestrickt.

Den ganzen Test findet ihr hier:

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Philipp Rüegg

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Daydream VR: Googles VR-Brille fürs Handy im Test

Tag 11: Mein Körper bremst mich

Ein rasantes Game an das ich mich hoffentlich noch gewöhnen werde.

Mir war mal wieder nach etwas mit Mechs, Ballern und Basketball. Komische Mischung findest du? «RIGS» sieht das anders. In dem Multiplayer-Spiel geht es nämlich genau darum. Sicherlich einer der besten Titel für die PS VR, aber auch einer der intensivsten. Die hektischen Bewegungen und das ständige herumschauen, bekamen mir nur mässig. Besser zwar als erwartet bei der rasanten Action, aber eben niemals so entspannt wie wenn ich in «Star Wars Battlefront» kopfüber im X-Wing TIE-Fightern nachjage.

Tag 12: PS4 Pro bringt etwas Linderung

Ja, was haben wir denn hier? Bist du das PS4 Pro? Heute habe ich Bekanntschaft mit der neuen PS4 gemacht. Ich musste natürlich sofort herausfinden, ob sie eine Verbesserung der PS VR mit sich bringt. Diverse Spiele geben an, mit der PS4 Pro bessere Auflösung, Details und Bilder pro Sekunde darstellen zu können. Also: Brille auf los gehts. Kann sein, dass alles nur Placeboeffekt ist, aber ich finde, man sieht einen deutlichen Unterschied. Gerade «Rez Infinite» sieht deutlich schärfer aus und entweder kriegte ich langsam Übung oder es lag an der besseren Leistung der PS4 Pro, aber zum ersten Mal überhaupt, spürte ich nicht das geringste Schwindelgefühl. Hurrei!

Fazit: Ein harziger Weg

Bei Tageslicht sieht man eindeutig noch bescheuerter aus.

Auch wenn ich noch nicht ganz am Ziel angekommen bin, hat sich mein Hirn offenbar langsam damit abgefunden, dass es nun regelmässig mit zwei Einzelbildern verwirrt wird, die es zu einem einzigen zusammensetzen muss. Und wenn sich selbst VR-Drohnen-Piloten daran gewöhnen können, dann doch sicher auch ich bei deutlich entspannteren Spielen.

Einige Titel wie «Robinson The Journey» sind für mich aber nach wie vor praktisch unspielbar. Der Reiz des Neuen lässt schnell nach, wenn einem ständig schwindlig wird. Die PS4 Pro hat etwas geholfen, extra dafür würde ich sie mir aber wohl nicht kaufen. Mein Lehre, die ich aus meinem kleinen Experiment gezogen habe ist, dass ich mir einfach die Spiele rauspicke, die für mich passen und angenehm zu spielen sind. Ein Gewöhnungseffekt ist definitiv spürbar und vielleicht klappt es dann irgendwann auch mit «Eve Valkyrie» und Co.

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Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

24 Kommentare

User KevRWL

Nicht jedem wird schlecht!

Gut zu wissen das nicht jeder das gleiche Gefühl hat, mir zb. wurde noch nie schlecht, weder mit der Oculus Rift, noch HTC Vive, noch der PS VR. Egal welche Spiele. Denke es kommt sehr auf den Menschen drauf an.

14.12.2016
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User Philipp Rüegg

Absolut. Einer meiner Kumpels ertrug es wie erwähnt ausgezeichnet. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass die meisten Menschen ein bisschen Unwohlsein empfinden. Teilweise einfach so schwach, dass man es ignorieren kann. Wohl so ähnlich wie bei den 3D-Brillen im Kino.

14.12.2016
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User taconaut

Normalerweise macht mein Magen gut mit, bei Robinson wollte er aber nach ca. 1h eine Pause einlegen; wohl wegen den Seitwärts- und Drehbewegungen.

14.12.2016
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User gamerrici

Ich glaube das hat auch recht Stark mit der Kapazität der Hardware zu tun...wir hatten auch eine hier bei uns und haben sie Ausgiebig getestet. Leider sieht es auf der PS4 "Pro" nicht wirklich gut aus, und auch bezüglich Flüssigkeit ist es sehr mager. Ich denke das bei den Meisten das Schwindelgefühl und Unwohlsein bei guter Auflösung & FPS weg geht, oder sich minimiert. Letztendlich ist das Vergleichbar wie Autofahren: Man bewegt sich aber doch steht man Still.

31.01.2017
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User MrDraxs

Top Artikel! Kann ich nur zustimmen! Ich liebe die VR Technik... für jeden GamingFan ein absolutes muss!

14.12.2016
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User infernovipa

Galt der Anfang mit den verschiedenen Modellen und der Überlkeit denn auch für die Vive? Anders als bei den mobile Varianten hatte ich da nie Probleme.

14.12.2016
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User Philipp Rüegg

Leider ja. Auch die Vive konnte ich schon diverse Male testen mit dem gleichen Ergebnis. Ich denke wirklich, vieles hängt von den Spielen ab. Da gibt es für Entwickler wohl noch viel zu lernen und auszuprobieren aber natürlich wird auch die Technik immer besser.

14.12.2016
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User ChrisBlaser

Bezüglich Motion Sickness wird hier ein ziemlich falsches Bild gezeichnet. Zum klar stellen, Motion Sickness entsteht nur dann, wenn das Spiel oder die Software sich nicht an die Gegebenheiten hält wie zum beispiel, keine Kamerafahrten schneller als langsames Schritt-Tempo und viele mehr...

21.12.2016
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User Philipp Rüegg

Ist eigentlich genau das, was ich auch geschrieben habe. Es hängt neben der Technik extrem stark vom Spiel ab. Gewisse Bewegungen wirken sich deutlich stärker aufs Wohlbefinden ab als andere. Allerdings entsteht Motion Sickness durchaus auch durch schlechte Technik. Niedrige Bildwiederholfrequenz, Input-Lags etc.

21.12.2016
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User ChrisBlaser

Es hängt eigentlich nicht von der Technik ab. Auf PSVR ebenso auf Oculus und Vive gibts wenns es sauber gemacht ist, kein MotionSickness.
Auch bei niedriger Framerate, wie bei 360° filmen gibts solange alles eingehalten wird keine MotionSickness. Wir testeten im Rahmen der Produktionen alle möglichen Sachen, damit wir unseren Kunden das Beste Erlebins bieten können.
Natürlich, wenn jemand sich Hardware anschafft ohne die Mindestanforderung zu erfüllen, jedoch ist in dem Falle nicht die Hardwar

21.12.2016
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User ChrisBlaser

Zum weiteren ist das Empfinden von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige bekommen gar keine MSickness, andere bei kleinsten Bewegungen. Das gleiche gilt für das Immersive Erlebnis; einige können über einen Abrund gehen in VR, andere gar nicht. Für wieder andere ist selbst ne Wand oder das "in der Luft" stehen in VR kein Problem.
Daher ist, laut unseren eigenen Studie und auch deren vielen anderen Entwicklern und Forscher die Hardware der kleinste Auslöser für MSickness.

21.12.2016
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User ChrisBlaser

Aber vielleicht noch in den Kurzen Worten zu sagen, dies macht den Artiekl nicht schlechter. Ich find ihn sehr gut. Wollte einfach aus der eigenen Erfahrung in der Entwicklung mit VR/AR und 360° Video Produktionen dies anmerken.

21.12.2016
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User maurizio

Ist es normal, dass man wie durch einen grauen Schleier schaut? Das bereitet mir nämlich ein Unwohlsein und grosses Schwindelgefühl. Zudem ist das Bild seeeeeehr verpixelt, ist das normal?

24.01.2017
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User Burton1224

Ich empfehle das neue VR Center, dass im Kanton Zürich aufgemacht hat. Oft liegt es bei Schwindelgefühlen daran, dass die Bewegungen im Spiel nicht mit den Bewegungen die man ausführt zusammen stimmen. So können schon kleine Verzögerungen von über 20ms dazu führen, dass der Mensch es war nimmt.

23.12.2016
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User PotzzBlitzz

Die Bewegung (vorallem bei Games) sind essentiel bei VR. Bei Spielen ist die Animation essentiell, da schon nur die kleinsten unnatürlichen Bewegungen Übelkeit verursachen. Hab gelesen, man sollte nie den Kopfbewegen, während man mit der Spielfigur indiesselbe Richtung steuert.

31.01.2017
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User Burton1224

Beim VR Center geht es eben weil der VR Kopf genau das macht was man selbst macht. Somit bekommt das Hirn keine Probleme was das Gleichgewicht angeht. Das Ohr nimmt die Bewegung des Kopfes auf und wenn es mit dem Bild überein stimmt ist alles gut

31.01.2017
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User kullerkaefer

Hier zu ein interessanter Link zu der Motion sickness, > gamona.de/games/aktuelles,d...

Zu dem soll Ingwer auch sehr helfen, bzw. allgemein Dinge die auch bei Seekrankheit helfen.

gruss

16.12.2016
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User dragsha23

Also abschliessen kann man sagen, für dich ist VR nicht wirklich. Wenn sich dein Körper so heftig wehrt dann macht dass doch keinen Spass. Oder nur sehr beschränkt auf einzelne Spiele. Motion Sickness ist schon weit verbreitet aber lange nicht in dem Ausmass. Wie auch immer, schade für dich

16.12.2016
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User Philipp Rüegg

Ja mal schauen, jetzt hab ich das Teil schon gekauft und es gibt ja doch einige spassige Spiele, mit denen ich praktisch keine Probleme habe. Und ich denke mit der Zeit werden die Spiele sowieso noch besser. Resident Evil 7 bin ich sehr gespannt

17.12.2016
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User Gameman5000

Vielen Dank für den Artikel! Habe genau dasselbe Problem und hatte mir auch genau diese Frage gestellt.

Wäre vielleicht noch spannend zu erfahren, ob die leichte Übelkeit bei REZ mit der alten PS4 wieder so auftaucht.

Die Nase-Theorie scheint interessant. Ich finde, die sollte in jedem VR Game op

21.12.2016
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User PotzzBlitzz

Interessantes Tagebuch. VR finde ich spannend und sehe die Zukunft vor allem in gewissen Bereichen (bsp. Medizin). Zum reinen zocken ist es für mich immer noch eher ein "gimmick". Hinzu kommt zurzeit der horrende Preis von HTC und Oculus.
Doch ich würd gern mal ein Walking-Simulator in VR erleben.

31.01.2017
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User Marc Schaffer

Steigerungsform: Eine mobile 3D-Brille (SmartPhone) tragen auf dem Rücksitz während das Auto fährt... Das haben wir natürlich ausprobiert, auf der Autobahn geht es noch, aber in der Innenstadt mit Stop&Go und engen Kurven wird es dann richtig übel...

03.02.2017
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User Onimusha

Ich glaube, das es darauf ankommt, ob man eher ein Mensch der rechten oder linken Hirnhälfte ist. Zumindest gibt es einen Zusammenhang mit der Reisekrankheit. Menschen, welche links (Analytisch, Strukturell) dominiert sind, sind auch viel weniger von der Reisekrankheit betroffen.

16.12.2016
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