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Wir haben die HTC Vive Pro ausgepackt – und kurz angetestet

Philipp Rüegg
Zürich, am 04.04.2018
Die neue HTC Vive Pro ist bei uns eingetrudelt. Wir haben die Highend-VR-Brille natürlich umgehend ihrer Verpackung entledigt und auch schon mal kurz aufgesetzt.

Zwei Jahre ist es her, seit die HTC Vive offiziell lanciert wurde. Mit der HTC Vive Pro ist nun die erste überarbeitete Version von Valve und HTC’s VR-Brille erschienen. 78 Prozent mehr Pixel, integrierte 3D-Kopfhörer, zwei stereoskopische Front-Kameras und neue Befestigungs-Möglichkeiten sind die Hauptunterschiede. HTC hat uns freundlicherweise ein Exemplar zum Testen zur Verfügung gestellt und wir haben uns natürlich sofort draufgestürzt.

Beim Auspacken fällt als erstes der Grössenunterschied auf. Die blaue Vive Pro wirkt gegenüber dem Vorgänger deutlich klobiger. Und in der Tat wiegt das neue Modell mit 555 g insgesamt 85 g mehr als der Vorgänger. Dennoch fühlt sie sich beim ersten Anprobieren angenehmer an. Das liegt zum einen an der gleichmässigeren Gewichtsverteilung und zum anderen daran, dass das Headset nun besser an die jeweilige Kopfform angepasst werden kann. Ähnlich wie bei der PSVR befindet sich am hinteren Teil ein Rädchen zum Festziehen. Bequemlichkeit hin oder her, entscheidend für die meisten dürfte die höhere Auflösung sein. Und diesen Unterschied merkt man deutlich. Der Sprung von 2160x1200 Pixel auf 2880x1660 Pixel sorgt für ein schärferes Bild. Zwar reicht es noch nicht ganz, um Pixel völlig unsichtbar zu machen, aber es ist ein klarer Fortschritt. Ob das den saftigen Preis rechtfertigt, wird der ausführliche Test zeigen, der in den nächsten Tagen folgen wird.

VR-Brille
Vive Pro - Headset only
861.–
HTC Vive Pro - Headset only

Lebensechte Präzision, schillernde und lebendige Farben und absolut realistischer Sound erschaffen eine atemberaubende Welt.

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Philipp Rüegg
Philipp Rüegg
Senior Editor, Zürich
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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