Für die ersten grafischen Gehversuche perfekt: Das Wacom One Small
Für die ersten grafischen Gehversuche perfekt: Das Wacom One Small

Wacom One - Bring deine Kunst aufs nächste Level

Mariana Hurtado
Bern, am 14.12.2016
Du hast gerade dein Talent entdeckt oder entschieden, dein Hobby ernsthafter zu verfolgen. Aus welchem Grund auch immer, du hast entschieden, dass digitales Zeichnen dein Ding ist und das Trackpad oder die Maus reichen nicht mehr aus. Dann ist es Zeit für ein Wacom One.

Zuerst möchte ich dir gratulieren und dich in der Welt der digitalen Kunst willkommen heissen. Zu Beginn ist es schwierig abzuschätzen, wie ernsthaft man alles angehen möchte, also steht eine grosse Investition nicht zur Debatte. Du solltest aber nicht Präzision und Qualität für ein paar Franken Ersparnis opfern. Deshalb gibt es die One-Linie von Wacom, den perfekten Einstieg für sämtliche künstlerischen Unterfangen.

Simpel, manchmal zu simpel

Klein, leicht und elegant, das Wacom One ist perfekt für jede Gelegenheit. Ich zeichne manchmal gerne auf meinem Sofa während ich einen Film schaue, aber das Wacom One würde genausogut im Zug oder am Flughafen funktionieren. Wenn Grafik dein Hobby ist, wieso solltest du dann schon so früh alles bierernst nehmen und deine Gewohnheiten für ein neues Tool aufgeben? Nun, das solltest du nicht. Ein solch kleines Tablet macht es dir sehr einfach, alles simpel zu halten. Steck es ein, leg es auf dein Trackpad und du bist bereit.

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Klein, kompakt, simpel. Das Wacom One ist das perfekte Einsteigergerät

Mit dem Wacom One zu arbeiten ist ein Vergnügen. Der Stift ist extrem leicht und angenehm zu halten. Das Tablet wiederum hat eine Textur, die dem gewohnten Widerstand eines Bleistifts auf Papier ähnelt, aber mit den endlosen Tools, die das Programm deiner Wahl bietet. Mit 1024 Stufen Druckempfindlichkeit ist keine Kalibrierung nötig, um in einem Strich von dünn zu dick und wieder dünn zu wechseln. Lass einfach den Stift Stift sein. Genau so, wie du es seit Kindertagen gewohnt bist.

Als langjährige Wacom-Userin war ich zugegebenermassen etwas irritiert, als ich die ExpressKeys ausprobieren wollte. Denn die Keys scheinen nur eine glänzende Oberfläche ohne ersichtlichen Zweck ausser Dekoration zu sein. Das selbe Gefühl kriegte ich, als ich meinen Stift umgedreht habe um zu radieren – ein Standardfeature in Wacom-Produkten – und nichts geschah. Der Stift hat zwar einen grünen Punkt am anderen Ende, aber auch der scheint nur zur Dekoration zu sein. Wenigstens verfügt der Stift über zwei einstellbare Knöpfe. Wenn du jedoch noch nie mit einem dieser Pen Tablets gearbeitet hast, wird es kein Problem sein, bei den gewohnten Tastenkombinationen zu bleiben. Schliesslich ist das One klein genug, um genau zwischen die Tastatur und dein Wohlstandsbäuchlein zu passen (wenn du ein Couch Potato wie ich bist, natürlich).

Das versteckte Feature

Dann gibt’s da noch dieses Feature, dass standardmässig deaktiviert ist: Handschrift-Erkennung. Ich würde mir nicht die Mühe machen, sie zu benützen, wenn du bereits mit einer vernünftigen Geschwindigkeit tippen kannst. Aber wie auch immer, sie ist da und es schadet nicht zu wissen, dass du jederzeit zu schreiben beginnen und deinen Text zur Schriftart deiner Wahl konvertieren lassen kannst.

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Auch mit einem kleinen, günstigen Tablet kannst du grosses erschaffen.

Wacom’s Einsteigermodell ist in zwei Grössen erhältlich, klein und mittel. Wenn du dich für das kleine One entscheidest, dann keine Sorge, die Grösse wird nie ein Problem sein. Du kannst die 152 x 95 mm grosse Aktivfläche so konfigurieren, dass sie auf einem bestimmten Bereich deines Bildschirms funktioniert, um das Meiste aus ihm rauszuholen. Wenn du aber vorhast, sehr viel damit zu malen, würde ich das mittlere mit 216 x 135 mm empfehlen. So viele Bewegungen in einem kleinen Bereich strapazieren mit der Zeit das Handgelenk. Für einfachere, grossflächigere Striche reicht das kleine One aber völlig aus.

Hoffentlich habe ich dich überzeugt, deine Kunst auf das nächste Level zu heben. In jedem Fall, hör nicht auf zu kreieren.

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Mariana Hurtado
Mariana Hurtado
Grafik-Designerin, Bern
Grafik-Designerin, Pokémon-Trainerin, tech-savvy und keine Schriftstellerin. Seit 2014 bin ich in der Schweiz. Ich führe einen steten Kampf gegen schlechtes Design.

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