The Mummy – Schwerelos auf Erden. Zudem: Du kannst ein Galaxy S8+ und eine VR-Brille gewinnen

The Mummy – Schwerelos auf Erden. Zudem: Du kannst ein Galaxy S8+ und eine VR-Brille gewinnen

Dominik Bärlocher
Zürich, am 25.05.2017
Der Kinosommer gehört den Blockbustern. Nebst Superhelden halten auch die Filmmonster aus der Geschichte Hollywoods in Neuauflage Einzug. Dieses Jahr soll es Sofia Boutella als wiederauferstandene Mumie sein, die Zuschauer entzückt und Kinokassen klingeln lässt. Wie in jedem Film mit Tom Cruise lohnt es sich zudem, die Stunts genauer anzuschauen.

Das Wichtigste zuerst: Der Wettbewerb. Nach dem Wettbewerb machen wir uns auf eine Reise in die Tiefen Hollywoods und den Stunts, die in Filmen vorgeführt werden.

Du kannst gewinnen

Wir haben uns für den Wettbewerb etwas besonderes einfallen lassen. Und das geht so:

  • Schreib einen Kommentar unter diesen Artikel und sag uns, welche Filmszene du mit einer Mumie in VR sehen willst
  • Mach Up- oder Downvotes für andere Kommentare

Am Ende gewinnen die mit den meisten Upvotes. Zudem: Der mit den meisten Downvotes, also die schlechteste Idee, gewinnt auch etwas. Was? Verraten wir noch nicht.

    1. Platz: S8+ und VR-Brille
    1. bis 11. Platz: Je zwei Kinotickets für «The Mummy»
    1. bis 21. Platz: Ein «The Mummy» T-Shirt

VR vor dem Film

Zum Kinostart haben wir einiges vorbereitet. Zum einen kannst du einen Parabelflug mit VR-Technologie mitmachen. Denn in Zusammenarbeit mit Universal Pictures können wir die Footage, die schon am Stand an der Fantasy Basel gezeigt wurde, in Kinos zeigen. Schweizweit.

Daten und Zeiten

  • Donnerstag, 25. Mai 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Freitag, 26. Mai 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Samstag, 27. Mai 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Freitag, 2. Juni 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Samstag, 3. Juni 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Freitag, 9. Juni 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Samstag, 10. Juni 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Freitag, 16. Juni 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr
  • Samstag, 17 Juni 2017: 19:00 bis 24:00 Uhr

Kinos

  • Pathé Küchlin, Steinenvorstadt 55, 4051 Basel – Drei VR-Stationen
  • Pathé Westside, Riedbachstrasse 102, 3027 Bern – Fünf VR-Stationen
  • Pathé Flon, Rue du Port-Franc 16, 1003 Lausanne – Fünf VR-Stationen
  • Pathé Balexert, Avenue Louis-Casaï 27, 1211 Genève – Fünf VR-Stationen
  • Pathé Dietlikon, Moorstrasse 2, 8305 Dietlikon – Fünf VR-Stationen

Und wenn dir das nicht passt, du dir aber die VR-Station zu Hause nachbauen willst: Der virtuelle Parabelflug ist nicht schwierig nachzubauen.

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Eine Anleitung, wie die ganze VR Experience aufgebaut ist, findest du in diesem Artikel.

Wie ich den VR-Auftritt der *Universal Studios** gerettet habe
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Tom Cruise, der Stuntman

Tom Cruise mag zwar religiös fragwürdig unterwegs sein, doch als Schauspieler und Arbeiter in Hollywood ist er eine grosse und vor allem respektable Nummer. Denn wo andere sich durch ein Stunt Double vertreten lassen, sobald sie vor einem gefährlichen Randstein stehen, macht Cruise so viele Stunts wie möglich selbst.

  • In «Mission Impossible: Ghost Protocol» ist Tom Cruise an der Aussenfassade des Burj Khalifa in Dubai geklettert. Das ist kein Computereffekt.
     
  • In «Edge of Tomorrow» hat er tagelang die 40kg schwere Rüstung getragen und wurde in der Rüstung durch die Luft geschleudert. Zwischen Takes wurden er und Co-Star Emily Blunt in den Rüstungen aufgehängt, damit die Schauspieler nicht dauernd belastet wurden.
     
  • In «Jack Reacher» sass Cruise während all den Auto-Stunts hinter dem Steuer.
     

Selbst wenn Filmstunts im fertigen Film immer roher und gefährlicher aussehen, als sie es beim Dreh sind, so ist die Gefahr dennoch vorhanden. Stuntmen und -women begeben sich täglich in Lebensgefahr, nur damit wir Zuschauer am Ende gutes Actionkino zu sehen bekommen.

Ein Beispiel: Die Stuntfrau Olivia Jackson hat beim Dreh von «Resident Evil: The Final Chapter», dem wohl schlechtesten Actionfilm der vergangenen Jahre und definitv dem schlechtesten der «Resident Evil»-Serie, einen Motorradunfall nur knapp überlebt. Ihr musste ein Arm amputiert werden und ihr Gesicht wurde ihr wieder zusammengenäht.

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Olivia Jackson nimmt es mit Humor. Das T-Shirt hat sie von ihrem Ehemann erhalten. Quelle: Instagram

Dies ist mitunter ein Grund, weshalb es sich immer lohnt, die Stunts in Filmen zu hinterfragen. Besonders in Filmen, in denen Tom Cruise mitmacht.

Bei der VR-Experience ist mir aufgefallen, dass während dem Stunt mit der Schwerelosigkeit im Flugzeug ein Gesicht zugegen war: Tom Cruise. Schauen wir uns den Stunt mal genau an.

Das Ding mit der Schwerelosigkeit

Schwerelosigkeit findet der Mensch zum aktuellen Zeitpunkt am ehesten im Weltall. Denn die Erde ist mit Schwerkraft versehen. Die ganze Erde. Also muss Schwerelosigkeit irgendwie künstlich erschaffen werden. Da die Physik so allgemein gilt und nicht so einfach ausgeschaltet werden kann, haben sich Filmemacher auf eine Technik verlassen, die auch im Training für Astronauten zur Anwendung kommt: Den Parabelflug.

Ein Parabelflug ist im Wesentlichen nichts anderes als «Wir schmeissen Leute in einem Flugzeug durch die Luft».

Im Detail, mit etwas Wissenschaft, sieht das so aus: Ein Flugzeug steigt steil in einem Winkel von 46°. Während diesem Aufstieg wirken 1.8G auf die Personen im Flugzeug. Zum Vergleich: Laut Piloten werden während einem kommerziellen Flug wirken zwischen 0.5 und 1.25G auf Passagiere. Doch kein Flugzeug misst das.

Da bei 0.5G manch jemandem schon mulmig wird, hat sich in der Parabelflugszene der Spitzname «Vomit Comet» («Kotzkomet») etabliert.

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Ein Parabelflug illustriert

Nach einer Steigung nimmt der Pilot den Schub von den Triebwerken. Diese sehr kurze Phase markiert den Beginn der Schwerelosigkeit. Der Schub gleicht den Luftwiderstand aus und das Flugzeug wird langsamer. Das Gefühl im Körper der Passagiere gleicht dem bei der Landung eines Fliegers.

Dann senkt der Pilot die Nase des Flugzeugs. Während das Flugzeug sinkt, folgen die Passagiere der Wurflinie, werden also sanft in die Luft geschleudert. Diese Phase dauert etwa 20 Sekunden an. Währenddessen fliegt das Flugzeug die Spitze der Parabel und geht in einen steilen Senkflug über. Dabei wird der Flug zuerst so korrigiert, dass die Passagiere sanft aufgefangen werden.

Danach wird es wieder hart. Es wirken 1.8G auf die Passagiere. Akute Kotzgefahr. Danach zwei Minuten gerader Flug und dann folgt wieder der Aufstieg.

Tom Cruise minus Erdanziehung

Während den Dreharbeiten zu «The Mummy» hat Tom Cruise, gemeinsam mit seiner Schauspielpartnerin Annabelle Wallis und anderen Crewmitgliedern, zwei Tage an Bord eines Kotzkometen verbracht und 64 Parabelflüge absolviert. Während dieser Zeit haben die meisten Crewmitglieder mindestens einmal gereihert. Ausser, so die Hollywood-Erzählung, Cruise and Wallis.

Doch Tom Cruise ist nicht der einzige, der längere Zeit in einem Flugzeug rauf und runter gefallen sind. Die Stars des 1995 erschienenen Films «Apollo 13» mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Sie sind 13 Tage lang Kotzkomet geflogen und haben 612 Parabelflüge absolviert. Von den Dreharbeiten des Film stammt auch diese Aufnahme, die einen Parabelflug aus dem Innern eines Flugzeugs illustriert. Achte auf das Geräusch der Triebwerke und den Effekt der Schwerkraft auf die Schauspieler.

Der Typ in der Uniform, der da locker irgendwelche Papiere liest, ist auch nicht schlecht.

Das Kleingedruckte: Mitarbeiter der Digitec Galaxus AG sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Wettbewerb endet am 17. Juni 2017. Die Gewinner werden umgehend nach Wettbewerbsende per Email informiert. Der Versand des Wettbewerbspreises erfolgt dabei nur innerhalb der Schweiz und Liechtenstein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update: Der Wettbewerb wird verlängert

Oben steht zwar, dass der Wettbewerb am 2. Juni vorbei ist, doch wir haben die Möglichkeit erhalten, dass auch Kinobesucher mitspielen können. Das wollen wir denen natürlich nicht vorenthalten, weswegen der Wettbewerb bis 17. Juni verlängert wird.

...zudem wollen wir sehen, ob wir die meisten Downvotes für einen Kommentar ever hinkriegen.

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Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher
Senior Editor, Zürich
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

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