Siri Schubert
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Suuntos neuer Nautic-Tauchcomputer mit extra grossem Amoled-Display

Siri Schubert
26.1.2026

Der neue Nautic-Tauchcomputer von Suunto hat das grösste Display, das es derzeit gibt. Die kleinere Version, der Nautic S, kommt dezenter daher, verspricht aber ebenfalls starke Leistung. Beide wurden auf der internationalen Bootsmesse präsentiert.

Nachdem Suunto mit der grossen, rechteckigen Eon-Serie mit beleuchtetem LED-Screen über Jahre hinweg erfolgreich war, setzt der finnische Hersteller jetzt noch einen drauf: Der neue Nautic verfügt über ein 3,26-Zoll-Amoled-Display. Das ist laut Angaben von Suunto das derzeit grösste Tauchuhr-Amoled-Display auf dem Markt.

Hell und in Farbe, so soll die Nautic das Tauchen erleichtern.
Hell und in Farbe, so soll die Nautic das Tauchen erleichtern.
Quelle: Suunto

Anpassbare Datenfelder und lange Akkulaufzeit

Mit einer Auflösung von 720 x 382 Pixeln ist das Display unter verschiedenen Bedingungen gut lesbar. Zudem sind die Datenfelder individuell einstellbar, so dass beispielsweise Tiefe, verbleibende Nullzeit und Aufstiegsgeschwindigkeit sowie eventuelle Dekompressionszeiten prominent angezeigt werden können.

Trotz Farbbildschirm ist die Tauchuhr kein Batteriefresser: Bei mittlerer Helligkeit soll der Akku bis zu 120 Tauchstunden halten, bei Nacht sollen es rund 90 Stunden und bei voller Helligkeit bis zu 80 Stunden sein. Umgerechnet auf einen Tauchgang pro Woche hält der Akku nach Angaben von Suunto bis zu neun Monate mit einem Mal aufladen.

LED-Taschenlampe und Tank-Pod-Anbindung

Die Nautic ist mit dem bereits erhältlichen Suunto Tank Pod kompatibel, um das verfügbare Atemgas zu überwachen. Auch mit dem Suunto-Herzfrequenzgurt für Tauchuhren lässt sie sich verbinden. Zudem bietet sie eine LED-Taschenlampe, die aber eine Tauchlampe nicht ersetzt.

Dank Amoled-Display soll die Lesbarkeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gegeben sein.
Dank Amoled-Display soll die Lesbarkeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gegeben sein.
Quelle: Suunto

Für technische Taucherinnen und Taucher bietet die Nautic eine Reihe zusätzlicher Features, darunter Sidemount- und Trimix-Unterstützung sowie Dekompressions-Planungstools. In einem nächsten Softwareupdate soll die Uhr zudem Rebreather-fähig gemacht werden.

Für die Tauchplanung sind GPS, Karten sowie Gezeiten- und Wetterinformationen eingebunden.

Die kleine Nautic S mit kompaktem Design

Für Freizeittaucherinnen und -taucher, die ein helles Amoled-Display in einem kleineren Format wünschen, wurde die Nautic S entwickelt.

Fürs Freitauchen, Schnorcheln oder für diejenigen, die ein dezenteres Design bevorzugen, ist die Suunto S gedacht.
Fürs Freitauchen, Schnorcheln oder für diejenigen, die ein dezenteres Design bevorzugen, ist die Suunto S gedacht.
Quelle: Siri Schubert

Anders als die Suunto Ocean, die sowohl Tauch- als auch Sportuhr-Funktionen bietet, ist die Nautic S rein aufs Tauchen ausgelegt. Sie ist ebenfalls mit dem Suunto Tank Pod zur drahtlosen Flaschendruckmessung und dem Herzfrequenzgurt kompatibel.

Auch die Nautic S verfügt über ein helles Amoled-Display.
Auch die Nautic S verfügt über ein helles Amoled-Display.
Quelle: Suunto

Neben den Funktionen fürs Sporttauchen bis zu 80 Metern wurden spezielle Features fürs Freitauchen (Apnoe), Schnorcheln und Mermaiding integriert. Die Akkulaufzeit soll gemäss Herstellerangaben bis zu 60 Stunden betragen.

Die Nautic und die Nautic S wurden in Finnland entwickelt und werden auch dort hergestellt.

Die Nautic wird in Kürze bei uns verfügbar sein. Ob und wann die Nautic S im Sortiment sein wird, steht noch nicht fest.

Titelbild: Siri Schubert

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Forschungstaucherin, Outdoor-Guide und SUP-Instruktorin – Seen, Flüsse und Meere sind meine Spielplätze. Gern wechsel ich auch mal die Perspektive und schaue mir beim Trailrunning und Drohnenfliegen die Welt von oben an.


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