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Hutt Fensterputzroboter: Lohnt sich der Aufpreis fürs teurere Modell?

Hutt putzt mit unterschiedlichen Systemen die Fenster: mit zwei runden Mopps oder mit einer Kombination aus einem runden und einem rechteckigen Mopp. Was funktioniert besser?

Bekannt ist Hutt für preiswerte Fensterputzroboter wie den neuen DDC55PRO und seine diversen Vorgänger, die mit zwei runden Mopps das Fenster wischen. Der Hutt 10 setzt auf ein anderes Konzept: Das Gerät hat nur einen Mopp, der sich rundherum dreht. Zusätzlich zieht es einen rechteckigen Lappen über das Glas. Welches Konzept funktioniert sich im Test besser?

Ich bewerte unterschiedliche Kriterien jeweils mit einem bis maximal fünf Schwämmchen. Je mehr, desto besser.

Fläche reinigen

Hutt DDC55PRO: Die zwei runden Mopps schrubben gleichzeitig. Sie reinigen mit der Flüssigkeit aus der Düse die Scheibe, sie trocknen und polieren – alles in einem. Das klappt recht gut, wenn die Bezüge regelmässig gewechselt werden. Perfekt ist das Resultat sicher nicht, aber ok. Blütenstaub, Fingerabdrücke und leichte Verschmutzung schrubben die Mopps weg. Manchmal ist noch ein kleiner Streifen sichtbar. Bei eingetrocknetem Schmutz muss ich von Hand vorarbeiten.
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Hutt DDC55PRO (rechts) mit zwei runden Pads, Hutt 10 mit rundem und rechteckigem Pad.
Hutt DDC55PRO (rechts) mit zwei runden Pads, Hutt 10 mit rundem und rechteckigem Pad.

Hutt 10: Der runde Mopp putzt zuerst den Dreck weg, der rechteckige, etwas feinere Textilbezug poliert und trocknet danach. Das funktioniert meistens gut, da jeder Bereich durch beide Methoden abgedeckt wird. Mit einer Ausnahme: Der Streifen ganz oben am Fenster putzt er nur und poliert ihn nicht. Zudem bleibt manchmal ein kleiner Schlieren stehen, insgesamt ist das Resultat etwas besser als beim DDC55PRO. Der Hutt 10 überzeugt bei Blütenstaub, Fingerabdrücken und leichter Verschmutzung. Eingetrocknete Flecken, für die du mit einem Lappen richtig wegrubbeln musst, schafft der Roboter nicht – das gilt für die gesamte Gerätekategorie.
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Ecken und Kanten putzen

Hutt DDC55PRO: Die runden Mopps kommen gut an die Ränder – und reinigen dank ihrer Dicke gleich noch die Innenseite des Rahmens mit. Aber auch hier ist das Resultat nicht perfekt: Ab und zu bleiben kleine Schlieren sichtbar. In die Ecken kommt der Roboter wegen seiner Bauweise nicht ganz. Die runden Mopps lassen in jeder Ecke einen Quadratzentimeter ungeputzt.
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Hutt 10: Die Reinigung der Kanten ist gleich gut, aber nicht besser. Bei den Ecken hätte der Hutt 10 mit seinem rechteckigen Mopp die Chance auf einen Vorteil. Rein physikalisch könnte der Textilbezug die Ecken erreichen, er kommt dort aber gar nicht zum Einsatz. Der Hersteller verpasst eine Chance: Das Gerät putzt immer mit dem runden Mopp die obere und die untere Kante der Fenster – und lässt damit ebenfalls rund einen Quadratzentimeter Fläche ungereinigt.
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Mit dem runden Mopp bleibt ein Teil der Ecke schmutzig.
Mit dem runden Mopp bleibt ein Teil der Ecke schmutzig.

Fliesen, Fugen oder Glasdächer reinigen

Hutt DDC55PRO: Der Roboter kann mehr, als der Hersteller verspricht. Im Test navigiert das Gerät problemlos um Hindernisse, fährt über kleine Unebenheiten oder reinigt randlose Scheiben. Der DDC55PRO fährt auch über Fliesen und Fugen. Glasdächer kann er von oben und unten putzen – allerdings hat er in der Horizintalen manchmal Mühe mit der Orientierung.
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Hutt 10: Dieses Modell putzt konventionelle Fenster. Bei Glasdächern oder Scheiben mit Zwischenräumen versagt er den Dienst – davon rät Hutt aber auch explizit ab. Immerhin erkennt der Roboter randlose Scheiben und reinigt sie perfekt. Auch auf Fliesen saugt er sich problemlos fest und überwindet Fugen.
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Der Hutt DDC55PRO putzt auch ebene Flächen.
Der Hutt DDC55PRO putzt auch ebene Flächen.

Reinigungstempo

Hutt DDC55PRO: Das Referenzfenster mit 4,18 Quadratmetern Fläche putzt das günstige Modell in knapp über 17 Minuten. Das ist langsamer als alle bisher getesteten Modelle. Die gemessene Zahl bestätigt den Eindruck aus dem Alltag: Der Roboter ist wirklich langsam.
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Hutt 10: Auch der Hutt 10 schiebt sich nur langsam über die Scheibe. Aber er putzt das Referenzfenster immerhin in etwas über elf Minuten. Deutlich schneller als das Schwestermodell – aber immer noch langsamer als die Konkurrenz.
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Lautstärke

Hutt DDC55PRO: Direkt am Roboter messe ich eine Lautstärke von 74,6 Dezibel. Das ist nicht leise, der Messwert ist aber deutlich tiefer als bei vielen Konkurrenzmodellen.
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Hutt 10: Beim zweiten Modell messe ich 74 Dezibel bei der Reinigung, hauptsächlich vom Ansaugemechanismus. Das entspricht dem DDC55PRO – und ist insgesamt ein gutes Resultat.
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Preis

Hutt DDC55PRO: Zum Vergleichszeitpunkt Anfang Mai zahle ich für das günstigere Modell 183 Franken oder 199 Euro. Damit gehört er zu den günstigeren Fensterputzrobotern auf dem Markt.
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Hutt 10: Der Preis beträgt zum selben Zeitpunkt 275 Franken oder 299 Euro. Das sind 50 Prozent mehr als beim Hutt DDC55PRO.
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Die zwei Modelle sind auf ersten Blick sehr ähnlich, es gibt aber doch merkbare Unterschiede.
Die zwei Modelle sind auf ersten Blick sehr ähnlich, es gibt aber doch merkbare Unterschiede.

Fazit: Der günstige Roboter gewinnt

Im Gesamtvergleich ist der preiswertere Hutt DDC55PRO für die meisten Haushalte der bessere Deal. Das gilt vor allem, wenn du nicht nur konventionelle Fenster reinigen willst. Rein von der Reinigungsleistung liefert der Hutt 10 das leicht bessere Resultat, ob das jedoch den Aufpreis wert ist, musst du selbst beurteilen.

Die ausführlichen Tests der zwei Fensterputzroboter findest du hier:

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Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.


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