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«Doom» liefert rasante, blutige Heavy-Metal-Action vom Feinsten. 12 Gründe, warum du es zocken solltest

«Doom» ist zurück und besser als je zuvor. Der Kultshooter schafft ein unerwartetes Comback: laut, blutig und extrem spassig. Ein Fest für Ballerfans.

Nach acht Jahren Entwicklung und einem kompletten Neustart mittendrin haben die wenigsten «Doom» noch eine Chance gegeben. Und zuletzt die Ankündigung, keine Review-Codes im Vorfeld an Tester herauszugeben, liess ebenfalls nichts Gutes verhoffen. Völlig unbegründet! Zumindest fast. Während der Singleplayer-Modus nämlich zu begeistern vermag, bin ich mit dem Multiplayer noch nicht richtig warm geworden. Deshalb fokussiere ich mich erstmal auf die glorreiche Kampagne und liefere zwölf Gründe, die auch Skeptiker überzeugen sollten.

1. Blutig und brachial

In meinem Let's Play könnt ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen, was euch erwartet.

«Doom» war schon immer ein brutales Spiel. Wo sich die ersten Teile mangels detaillierter Grafik noch hinter Pixel-Klötzchen verstecken konnten, klotzt das neue «Doom» mit expliziter Gewaltdarstellung. Gliedmassen werden abgerissen, Augen ausgedrückt und Köpfe zermantscht. «Doom» ist nichts für zarte Gemüter. Allerdings ist alles so überstilisiert und überzeichnet, dass es nicht unbedingt brutal wirkt. Viel mehr ist ein einfach ein völlig abgedrehtes Action-Spektakel.

2. Heavy Metal in den Knochen

Schon die ersten beiden «Doom» waren berühmt für ihren genialen Soundtrack. Das neue «Doom» hat zwar keine Midi-Sounds mehr, dafür fetten Heavy Metal. Wenn man eine neue Arena betritt und eine Horde Monster zermatschen muss, dreht gleichzeitig die Mucke auf. Und wenn der letzte Dämon die Wände rot gesprenkelt hat, dann endet auch die Musik perfekt im Takt. Ein geiles Gefühl.

3. Upgrades

Waffen und Rüstung lassen sich laufend verbessern.

Yep, in «Doom» gibt es nun ein Upgrade-System. Wirkt im ersten Moment befremdlich, aber sobald der «Doom»-Guy dem ersten fliegenden Upgrade-Roboter zum Dank eine Faust verpasst, muss man einfach grinsen. Zudem sorgen die Upgrades für mehr Abwechslung. Die meisten Waffen erhalten dadurch zwei neue Feuermodi für noch mehr Zerstörung. Die Rüstung kann ebenfalls verbessert werden. Ich empfehle, möglichst früh Punkte in das Navigationssystem zu stecken, damit man all die versteckten Goodies einfacher findet.

4. Schnell

«Doom» borgt sich das schwindelerregend schnelle Gameplay von «Quake 3» packt noch einen Doublejump oben drauf und lässt dich damit wüten. Der Fluss dieses Spiels ist unbeschreiblich. Man ist konstant in Bewegung. Springen, schiessen, Exekution aus der Luft und mit dem erhaltenen Geschwindigkeitsbonus gleich weiter zum nächsten Opfer.

5. Glory Kills

Angeschlagene Dämonen können auf Tastendruck exekutiert werden. Von den blutigen Glory Kills gibt es für jeden Gegner mehrere Variationen. Je nachdem, ob man aus der Luft kommt, sich eine Wand in der Nähe befindet, oder einfach direkt von vorne zuschlägt. Die Glory Kills sind aber nicht nur zum Spass, sondern sorgen dafür, dass Dämonen Lebenspunkte und Munition ausschütten. Denn die Lebensenergie regeneriert sich nicht von selbst.

6. Story für den A….

Das klingt jetzt zwar nach Kritik, aber «Doom» erzählt absichtlich eine miese Geschichte. Das Spiel ist sich absolut bewusst, wie beknackt die Story ist und kostet dies genüsslich aus. Ich muss jedes mal grinsen, wenn eine Computer-Stimme verkündet, dass sich die dämonische Präsenz auf einen ungesunden Level befindet. DAS HEISST, ES GIBT EINEN GESUNDEN LEVEL? Nur manchmal wird mir etwas zu viel geschwatzt und man kann währenddessen nichts töten oder zerstören. Das geht natürlich gar nicht.

7. Ruhige Momente

Wenn die Heavy-Metal-Gitarren nach einer erfolgreichen Schlacht abklingen, kann «Doom» fast schon besinnlich sein. Bis um die nächste Ecke eine frische Horde Dämonen darauf wartet, kompostiert zu werden.

8. Versteckte Goodies und Herausforderungen


In jedem Level sind kleine «Doom»-Puppen versteckt.

Wer mit Scheuklappen durch die Levels wandert, dem entgehen nicht nur viele amüsante Easter Eggs, sondern zahlreiche Boni für Waffen und Rüstungen. Es lohnt sich daher, die Navigation der Rüstung früh upzugraden, damit versteckte Gegenstände auf der Karte eingeblendet werden. Die Frage, wie man sie erreicht, ist damit jedoch noch nicht gelöst. Hinzu kommen Herausforderungen. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen. Bestimmte Waffenmods lassen sich nur freischalten, indem man Dämonen auf bestimmte Weise erledigt. Dann gibt es Herausforderungen, die Upgrade-Runen freischalten und zu guter Letzt verfügt jeder Level noch über eine Reihe optionaler Challenges.

9. Fette Waffen

Die BFG räumt gründlich auf.

Wie es sich für ein «Doom» gehört, besitzt man ein Waffenarsenal, bei dem sogar Rambo das Augenwasser kommt. Alle bekannten Waffen wie die Super Shotgun oder die BFG sind wieder mit von der Partie. Neu hinzugekommen ist unter anderem die Gauss Rifle, die an die Rail Gun aus «Quake 3» erinnert. Im Multiplayer-Modus gibt es zudem noch ein paar exklusive Waffen.

10. Kein Nachladen

Yep, in «Doom» gibt es kein Nachladen. Die Devise lautet: Ballern bis die Munition alle ist.

11. Fette Grafik

Nach «Uncharted 4» kommt mit «Doom» innerhalb einer Woche noch eine Grafikbombe. Das Spiel ist ein Fest für die Augen, das würde auch der Cacodemon bestätigen, wenn ich ihm nicht gerade sein einziges ausgedrückt hätte. Einzig das Leveldesign haut mich nicht gerade von den Socken. Zu oft erinnern mich die Levels an Arenen aus «Quake 3». Das passt für den Mehrspieler-Modus, für die Kampagne hätte ich mir mehr Kreativität erhofft.

12. Gute Länge

Bei Spielen, die stark auf den Multiplayer setzen, leidet oft der Einzelspieler-Modus. Nicht so in «Doom». Rund 13 Stunden darf man sich als der ultimative Superkrieger fühlen, bis man Online von 12-Jährigen auseinandergenommen wird. Was mir natürlich nie passiert.

«Doom» durch und durch

Ich habe es gehofft, aber nicht zu glauben gewagt, dass «Doom» so verdammt viel Spass machen könnte. Die Kampagne ist ein rundum gelungenes Paket, das den ersten beiden Teilen absolut gerecht wird. Einzig den Horror habe ich etwas vermisst und gegen Ende hin nutzt sich das Gameplay etwas ab. Ansonsten kriegt man mit «Doom» rasante und abwechslungsreiche Action wie seit Jahren nicht mehr. Und der Multiplayer-Modus ist auch nicht übel.

Wer noch mehr von mir zu «Doom» und «Uncharted 4» hören möchte, kann sich meinen Podcast reinziehen.

Ich habe die PC-Version von «Doom» getestet, die uns von Bethesda zur Verfügung gestellt wurde.

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Doom - Collector's Edition (PS4, DE)
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User

Philipp Rüegg

Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, um mehr Leistung rauszukitzeln, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

7 Kommentare

User thomaspeter

Habs am Wochenende durch (die Story) und ist meiner Meinung nach seit Quake 3 das beste id-software Spiel seit Jahren (da ET eigentlich nicht von id-software war). Jetzt geht es an den Multiplayer Part der mir schon in der Beta Spass gemacht hat.

17.05.2016
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User Anonymous

Heavy Metal wohl auf das Setting, Monster, Waffen usw. bezogen? Weil Heavy Metal Musik ist das also ganz sicher nicht. Eher so Elektronische Umgebungsmusik. Top ist sie auf jeden Fall, obwohl ich den Thrash aus den alten Doom Spielen vermisse. Lieber das "Heavy" weglassen das nächste mal.

17.05.2016
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User Philipp Rüegg

Auch, aber primär schon auf den Sound. Immer wenn ein Feuergefecht ausbricht, zieht die Musik an und die klingt für mich schon sehr nach Heavy Metal.

18.05.2016
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User thomaspeter

Die Musik ist Metal und kommt von Mick Gordon: mick-gordon.com/

18.05.2016
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User Anonymous

Ja genau die Musik ist "Metal". Bitte entschuldigt meine Pingeligkeit aber da steckt viel Leidenschaft dahinter.
Der Begriff “Heavy Metal” wird häufig von szenenfremden Personen fälschlicherweise als Überbegriff der Metal-Musik genutzt. Die korrekte Begrifflichkeit ist “Metal” und der “Heavy Metal” war der erste und ist mittlerweile einer von vielen Stilen des Metal.
Sonst natürlich super Beitrag und schön sowas auf Digitec zu lesen! Danke.

18.05.2016
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User Philipp Rüegg

Ah interessant. Danke für die Info. Die ganzen Musik-Genres verwirren mich seit ich noch manuell ID3-Tags eintragen musste :) ich war schon damals recht freizügig mit dem zuordnen von Genres.

18.05.2016
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User thomaspeter

Zwei Speed Runner haben übrigens schon den Ultra Hard Modus in unter 5 Stunden durch:
youtube.com/watch?v=P6J352J... .... kann man noch etwas davon lernen. Aber ACHTUNG SPOILER!

18.05.2016
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