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SSD

Discussion about SSD

User rschaller98

Rückforderung von Produkten, die nicht zum Höchstpreis verkauft wurden

Ist es gerechtfertigt, von einem Kunden zu verlangen, SSDs, die laut Digitec zu einem zu tiefen Preis aus Versehen verkauft wurden (Vorkasse, bezahlt, versendet angekommen) zurückzufordern? Dies ist mir leider passiert, ich musste die bestellten SSDs zurückgeben oder den vollen Preis von Digitec bezahlen. Als ich nachgefragt habe und gesagt habe, das sei unfair wurde mir mit Mahnungen des Differenzbetrags gedroht...

15.02.2016
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User da.vizi

Ich kenne den Fall nicht genau, sehe es allerding so: Wenn Digitec irgendwas, das z.B. 1000 CHF kostet für 100 CHF im Shop anbietet und man es dann kauft UND bezahlt, muss Digitec nun mal dazu stehen und den Artikel, zum eigenen Schaden, für den Preis nun mal verkaufen!

Sollte es mir passieren, was oben beschrieben ist, würde ich klagen und wenn ich mich nicht irre auch gewinnen.

21.02.2016
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User rschaller98

Der Preisunterschied lag nicht einmal bei 90 sondern nur bei 60%. Allerdings war ich sehr eingeschüchtert, da mir mit Betreibung und Mahnungen gedroht wurde... Ein Gerichtsverfahren, bei dem ich nicht 100%ig gewinnen würde ist mir in meiner Situation etwas Riskant...

21.02.2016
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User Jeenyus

Das ist ein gesetzlich vertretbares Verhalten von digitec. Der Kaufpreis entstand durch einen Irrtum und kann nachträglich geändert werden. Genauso ist es beim umgekehrten Fall: Wenn du wegen eines Fehlers zu viel zahlst, hast du das Recht, die Differenz zurückzufordern. Klingt unangenehm für dich, ist aber richtig so. Zahl die Differenz oder gib es zurück, was anderes kannst du nicht machen!

LG Technology

21.02.2016
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User amanite1

Ich bin kein Jurist, aber meines Wissens gilt grundsätzlich der Preis bei Kaufabschluss, auch wenn die Preisangabe auf einem Irrtum beruht. Nur wenn es sich ganz offensichtlich um eine Falschanschreibung handelt (z. B. CHF 1 statt 1000), kann der Verkäufer nachträglich die Preisdifferenz verlangen. Ob eine falsche Preisangabe nun offensichtlich ist oder nicht, müsste letztlich wohl ein Richter entscheiden. Da sich der Rechtsweg hier aber auf keinen Fall lohnt, würde ich der Forderung nachkommen. Bei einer Preisdifferenz von 60 Prozent fände ich das auch Digitec gegenüber fair.

21.02.2016
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User Purit

Ich dacht ein Kaufvertrag kommt immer zustande wenn der Verkäufer den Preis angibt und der Verkäufer dies annimmt. Wenn der Kaufvertrag dan zustande kommt ist es bindig. Ausser der Betrag ist so horrend und unterschiedlich das es offensichtlich ist das es zu günstig / teuer verkauft wird. z.b anstatt 10 Franken 100 Franken.

21.02.2016
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User rschaller98

Der Kundendienst hat mir nur gesagt, es war ein Preisfehler und das sei halt einfach zu bezahlen oder zurückgeben. Ich hatte keine Chance (nach 20 Mails habe ich leider aufgegeben)

21.02.2016
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User Jeenyus

Dann beende ich die Diskussion mal. Es gelten die AGB, welche bei Abschluss des Verkaufsvertrages gültig waren. @rschaller98: Lesen Sie die mal durch :) Wenn Sie zu viel bezahlt hätten, würden Sie doch auch die Differenz zurückhaben, oder nicht?

21.02.2016
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User michel_mueller

Das Verhalten von Digitec in diesem Fall ist schwach Ob es wirklich legal ist stelle ich in Frage, denn wenn dem so wäre könnte ich alle Preise zu tief angeben um der Konkurrenz das leben zu erschweren. Der Einwand mit der zu hohen Zahlung ist Unsinn, es geht darum ist der Vertrag gültig und bindend ist.

21.02.2016
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User lp_stef

Ist zwar ein unglücklicher Fall aber gemäss AGBs unter Punkt 3 (welche du mit der Bestellung akzeptiert hast) ist digitec hier leider im Recht. Der Vertrag wird ungültig, wenn ein Preisfehler besteht. Kannst sowas auch googeln und da steht überall, dass man als Kunde hier am kürzeren Hebel ist. Ausnahme natürlich wenn in einer Filiale etwas mit dem falschen Preis angeschrieben ist. Sowas lernt man normalerweise schon im Allgemeinbildungs-/Rechtsunterricht in der Lehre durch ;)

22.02.2016
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User rschaller98

Wir haben gelernt, dass ein Angebot in einem Onlineshop genauso eine gültige Offerte ist, wie ein Preis in einem Laden. Somit wäre eine solche Klausel möglicherweise gar nicht rechtmässig.

22.02.2016
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