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Windows 10 S – Das Windows, das dich in den leeren App Store zwingt

Das neue Surface Laptop kommt als erstes Gerät mit Windows 10 S. Taugt das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft etwas oder ist es ein Schlag ins Wasser? Während meine Kollegin im Video die Hardware und die Performance unter die Lupe genommen hat, habe ich mir die Software vorgeknöpft.

«Windows 10 S ist die Seele von Windows 10» hiess es an der Vorstellung des neuen Betriebssystems vor einigen Wochen. «Windows 10 ist das letzte Windows aller Zeiten», hiess es, als Windows 10 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Klar, wenn man das neue Betriebssystem «Windows 10 irgendwas» nennt und das Statement von wegen «letztes Windows» auf «Programmtyp, nicht Softwareversion» oder sowas abändert, dann kommt das hin.

Oder?

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Gerade eben weil die Verwirrung von wegen Windows 10 S gross ist, habe ich mir das angesehen. Vom Schiff aus sehe ich zwei Möglichkeiten, wie das ausgehen kann:

  1. Das Statement von wegen «letztes Windows» ist falsch
  2. Windows 10 S ist tatsächlich Windows 10… irgendwie

Und überhaupt: Was ist die Seele eines Betriebssystems?

Die Suche nach der Seele

Bevor ich den Test mit dem Surface Laptop überhaupt angehen konnte, stand die Frage im Raum, wo wir denn so ein Gerät herbekommen. Weil mittlerweile sind sie zwar an Lager, aber wir arbeiten der Zeit voraus. Microsoft kam uns da zur Rettung und am Launch-Tag wurde mir ein silbernes Laptop von einem Microsoft-Mitarbeiter, der extra zu diesem Zweck in die Stadt Zürich gekommen ist, ausgehändigt. Danke!

Klein, hübsch und unauffällig: Das Surface Laptop

Das Setup der Maschine funktioniert genau wie bei Windows 10. Ein Dialog, der auf bewusst freundlich-lockere Art nach einigen Einstellungen fragt und diese dann vornimmt. Cortana macht Geräusche, bis ich ihr sage, dass ich in der Schweiz bin und dann schweigt sie für immer. Windows Hello will mir die Möglichkeit geben, das Laptop biometrisch zu entsperren. Das überspringe ich aber, weil Produktmanagerin Roxana Fröhlich sich als Testperson zur Verfügung gestellt hat. Ihr altes Laptop versagt seinen Dienst und «macht huere viel Lärm» und daher schaut sie sich nach einem neuen um. Das Surface Laptop hat ihre Aufmerksamkeit erhalten.

Denn hardwaremässig, so klingt es, ist das Surface Laptop gut dabei, auch wenn Microsoft anscheinend vom grossen Konkurrenten Apple eine der nervigsten Eigenschaften übernommen hat: Die Kommunikation der Tech Specs. In den Specs zum Laptop, das Roxy testet, steht nur «i5 Prozessor». Lustig. Kann ja viel heissen. Aber kein Problem: Ich starte das Ding auf, lass Speccy drüberlaufen und dann sagt mir die Maschine selbst, was sie so kann und tut. So dachte ich zumindest.

Ist die Seele etwa Edge?!

Gut, ich starte Edge, auch bekannt als «Microsoft’s recommended browser», der mit Bing und so arbeitet. Lustig. Ich geh auf die Website, weil für einen Kurztest und so, lohnt es nicht, extra Chrome als Browser zu installieren. Edge ist an sich ein recht okay-er Browser. Er ist zwar nach wie vor klobig im Design, hat wenige Plugins und macht auch sonst nicht so die Falle, aber er funktioniert ganz gut und wird durch Windows Updates, die neu laufend geschehen, aktualisiert.

Warum rede ich jetzt so lange über Edge? Weil das dein einziger Browser unter Windows 10 S ist. Unter Windows 10 S kannst du nämlich nur Apps installieren, die im Windows App Store sind.

  • Chrome ist nicht im App Store
  • Firefox ist nicht im App Store
  • Safari ist nicht im App Store
  • Opera ist nicht im App Store

Egal, was du installieren willst: Wenn es nicht im App Store ist, dann kommt es nicht auf den Windows-10-S-Rechner. Darüber informiert dich das Gerät, wenn du zum ersten Mal versuchst, eine EXE zu starten. Also auch nix mit Speccy.

«So ein Scheiss! Das kauf ich mir doch nie», höre ich dich jetzt schon ausrufen. Und ja, ich war auch frustriert. Denn wenn ich mit etwas arbeite, dann mag ich meinen Chrome. Ich mag Speccy, ich mag all die Dinge, die bisher nicht in den App Store gekommen sind, weil es halt einfach noch nicht nötig war. Von da her finde ich das Power Play Microsofts total daneben. Aber ich denke, dass dies eine Situation ist, die zum Launch besteht, aber nicht mehr lange nachher.

Nebst dieser Einschränkung habe ich keinen wirklich nennenswerten Unterschied zu Windows 10, ohne S, festgestellt. Die Benutzeroberfläche ist genau gleich, die Bedienung identisch und sogar das Desktop-Bild ist das selbe wie unter Windows 10.

Die Politik der App Stores

App Stores sind ja so eine Sache. Ich mag sie nicht. Ich mag es zwar, wenn eine Installation einfach ist, aber ich mag es nicht, wenn jeder Trottel einfach eine App in einen App Store stellen kann und dann irgendwelche armen Tropfe dazu verleiten kann, seine potenziell gefährliche App zu installieren.

Ein Screenshot des Microsoft App Stores mit der Suche nach «Chrome»

Siehst du, was ich meine? Die App «Google Chrome Browser» verrät erst auf dem Thumbnail, dass es sich um eine Betriebsanleitung für den Browser handelt. Kostenpunkt: $2.49. Die App ist doch total die Verarsche.

Microsoft, wenn ihr einen App-Store machen wollt, dann kuratiert den wenigstens mit etwas Schärfe. Klar, der User Guide verletzt zwar keine Gesetze und wenn ihr ein paar Cent vom Verkauf abstauben könnt, dann seid ihr sicher auch froh, aber ich finde es total daneben, dass ihr es toleriert, dass User so veräppelt werden. Und nein, das Argument «Muss der User ja selbst wissen» lasse ich hier nicht gelten, weil auch in Punkto Betrug online finde ich Victimblaming, also das Beschuldigen des Opfers, total daneben. Redet euch nicht mit «Ist ja nicht direkt illegal» raus. Ihr wisst doch genau, was da vor sich geht, weil ihr seid auch nicht grade gestern auf die Welt gekommen. Mein Grossmami wüsste jetzt nicht, dass es solche Leute da draussen gibt, die arme User abzocken, indem sie ihnen User Guides verkaufen. Und wenn der Beschiss da gut ist, dann fällt sogar meine Mami drauf rein. Also, Microsoft, so geht das nicht. Zwang zum App Store ist okay, aber dann steckt etwas Arbeit rein. Ja, das Argument gilt auch für den Google Play Store und den Apple App Store, aber um die geht es hier heute nicht. Die rüffle ich dann mal an, wenn es um sie geht.

Mich interessiert auch gar nicht, welche hanebüchene Ausrede du für das Fehlen von Chrome und Firefox hast, Microsoft. Echt nicht. Wenn irgendwelche Coder, die nicht mal eine Website haben, Apps in deinen Store bringen können, die eigentlich nur rein technisch am Betrug vorbeischrammen, dann sollte das Google auch dürfen. Immer mal wieder kommt die Ausrede von wegen «Die haben nicht unsere Sicherheits-Levels», aber die lasse ich nicht gelten. Weil die von Google machen das auch ganz gut. Wenn du, Microsoft, und Google sich beide wie Erwachsene aufführen würden, dann bin ich mir sicher, dass Chrome im Windows App Store nichts im Wege steht.

Glücklicherweise bietet Windows 10 S an, auf Windows 10 mit allen Features und allem upzugraden.

Sinnvoll für breite Provisionierung

Wofür ist der Zwang zum App Store aber gut? Für die breite Provisionierung von Geräten in einer Schule oder einem Büro. Für User, die noch nie ein Unternehmen provisioniert haben: Die Provisionierung ist der Prozess, der in einem Unternehmen vorgenommen wird, dass das ganze Unternehmen dieselbe Software hat. Das hat administrativ und sicherheitstechnisch extrem viele Vorteile. Denn jede Maschine ist genau gleich und so kann der IT-Support schneller reagieren und der Sicherheitsstandard ist einheitlich.

Netter Touch: Beim Surface Laptop ist der USB Passthrough ins Netzteil integriert

Angenommen du hast 1000 Geräte, die du auf Windows 10 S provisionieren musst. Bisher hättest du entweder einen internen Deploy vornehmen müssen mit einer Provisionierungslösung, die von Dritten kommt, oder jedes Gerät einzeln in die Hand nehmen müssen. Ein Demo an der Vorstellung des Betriebssystems hat gezeigt, dass ein USB-Stick ausreicht, um eine Flotte einfach zu provisionieren. Ich bezweifle, dass da alle Programme Platz haben, die installiert werden. Vielmehr glaube ich, dass da eine Datei drauf ist, die mit IDs von Apps aus dem App Store gefüllt ist und so die Maschine anweist, selbständig Apps zu installieren, sobald eine Netzwerkverbindung besteht. Das kann zwar das Netzwerk recht stark belasten, aber Microsoft meint offensichtlich, dass das verkraftbar ist.

Daher ergibt es durchaus Sinn, wenn der Zwang zum App Store besteht. Das Problem kommt nur rein, wenn ein Unternehmen Software benötigt, die nicht im App Store ist. Dann bleibt nur Windows 10 als Lösung. Breite Provisionierung: Futsch.

Oder halt Microsoft macht das, was sie bei den Betrugs-Apps im App Store schon machen und meinen «Uns egal, sagt es dem Hersteller der Software, dass er in unseren App Store soll», was total legitim aber nicht gerade userfreundlich ist. Ich denke aber, dass das, sollte Windows 10 S von den Nutzern angenommen werden, sich binnen eines Jahres selbst regeln wird.

Die rohe Geschwindigkeit

Was hat Microsoft also sonst noch so gemacht? Nichts wirklich erkennbares. Ich vermute, dass aber unter der Haube viel aus dem Code rausgestrichen wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass basierend auf dem Verhalten des Betriebssystems in Punkto App Store die ganze Rückwärtskompatibilität des Betriebssystems entfernt wurde. Bisher war das eines der Kernprinzipien Microsofts, dass die Kompatibilität mit alter Software so weit wie irgendwie möglich erhalten bleibt. Wenn dem nicht mehr so ist, dann läutet Microsoft damit eine für die Nutzer des Systems ungewohnte neue Ära ein.

Denn ich mag Windows gerade eben weil ich einfach ruminstallieren kann. Unter MacOS ist das zwar auch weitgehend möglich, aber schwieriger, da niemals die breite Palette an Programmen vorhanden ist und dort schon seit Jahren ein App Store auf dem System rumgeistert. Aber wenn ich wünschen dürfte, dann würde ich mir etwas wie apt-get unter Linux wünschen. Für Uneingeweihte: Unter Linux ist es möglich, dass ich in einem Terminal – einem Fenster das nur weissen Text auf schwarzem Grund zeigt – via einer Textzeile Programme und Features installieren kann. Als Beispiel: «sudo apt-get install firefox» heisst übersetzt «SuperUser, mit all deinen Berechtigungen, installiere mir Firefox» und voilà.

Aber Windows 10 S ist schnell. Sehr schnell sogar. Unter anderem weil halt nicht so viele Programme, Treiber und anderes geladen werden müssen. Die Schlankheit des Betriebssystems ist mit dem Aufstieg der Solid State Drives etwas unwichtiger geworden, aber ich schätze es dennoch, wenn ein Betriebssystem nicht schon beim Start alle Systemressourcen killt.

Das ist dahingehend super, weil das Surface Laptop wirklich viel leistet. Die rohe Hardware spricht für sich, die Möglichkeit, als Privatuser ein Upgrade auf Windows 10 zu machen, ebenfalls.

Daher mein Fazit in Stichwörtern:

  • Die Hardware des Surface Laptop überzeugt, sogar in der i5-Konfiguration
  • Windows 10 S macht noch keinen Sinn, wenn du Privatuser bist
  • Das Update auf Windows 10 ist glücklicherweise bis Ende 2017 gratis und der Laptop selbst schlägt dir das Upgrade vor
  • Schlecht kuratierte App Stores sind doof

Alles in allem ist das Surface ein starkes Gerät, dem seine eigene Software noch nicht gerecht wird. Sollte sich Windows 10 S durchsetzen, dann passt das wenn in einem Jahr der Nachfolger kommt, aber bisher ist das Update auf Windows 10 die einzige Möglichkeit, das Gerät vernünftig und wie ein Erwachsener zu verwenden. Denn Windows 10 S ist zwar eindeutig Windows, aber kommt noch etwas künstlich zurückgehalten und halbgar daher.

User

Dominik Bärlocher

Journalist. Autor. Hacker. Meine Themen haben meist mit Android oder Apples iOS zu tun. Auch die IT-Security liegt mir am Herzen, denn in unserer Zeit ist der Datenschutz keine Nebensache mehr, sondern eine Überlebensstrategie.

41 Kommentare

User rem3_1415926

"Aber Windows 10 S ist schnell. Sehr schnell sogar. Unter anderem weil halt nicht so viele Programme, Treiber und anderes geladen werden müssen". Ja, Treiber und Programme, die ich gerne hätte!
Bleibt nur zu hoffen, dass sich das schreckliche Konzept des Appstore-Zwangs nicht durchsetzt.

19.06.2017
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User Dominik Bärlocher

Auch wenn ich das Konzept aktuell noch etwas befremdlich finde, sehe ich, warum das nicht allzu übel ist. So theoretisch zumindest. Es bedingt einfach, dass alle Beteiligten die Sache ernst nehmen und sich wie Erwachsene aufführen. Denn dann könnte Google Chrome in einem gut kuratierten Microsoft App Store existieren, was am Ende nur Gewinner hat. Denn aktuell ist der Microsoft App Store grösstenteils zugemüllt mit irgendwelchem Quark, der nur knapp am Betrug vorbeischrammt, und essentielle Apps fehlen. Klar, Office ist da, aber mit grossen Drittanbietern hapert es noch.

Vor allem in der breiten Provisionierung sehe ich massive Vorteile der App-Store-Lösung. Aber eben: Geht nur, wenn der App Store auch wirklich funktioniert.

20.06.2017
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User Anonymous

"Geht nur, wenn der App Store auch wirklich funktioniert." - Oh ja, was ich so was von hoffe / mir wünsche!

20.06.2017
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User TiRohn

Im Grunde nicht anders, als Apple es schon lange macht, ausser man "jailbreakt" das Device. Nur, der AppShop müsste in der Tat um einiges angereichert werden...

21.06.2017
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User digibooster

Gerade für Schulen ist dies ein grober Unfug, den Horizont auf Microsoft-Apps zu zwingen.
Das torpediert komplett den Open-Source-Gedanken!
Bill-Gates-Scheuklappen für die nächste Generation? Nein danke!
Viel sinnvoller ist die Freiheit, LibreOffice, Firefox, Thunderbird & Co zu installieren, und zwar auf jedem Rechner, sei's unter Linux, MacOS oder eben Windows.

21.06.2017
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User rem3_1415926

Das Problem beim Open-Source in der Schule ist hauptsächlich,dass die Mehrheit der Lehrer dieses Wort vermutlich noch nie gehört hat, geschweige denn kompetent genug wäre,LibreOffice o.Ä. zu bedienen. Solange bei vielen schon das Umwandeln von Word in Pdf Probleme macht, sehe ich da Schwarz...
Ausserdem bin ich der Meinung, dass auch ein funktionierender Appstore ohne Alternative eine furchtbare Idee ist. Der Hauptgrund, weshalb ein PC über Smart-devices steht, ist die 100% offene Programmierung

21.06.2017
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User disizkole

kleiner Nachtrag, das Microsoft versucht seit Jahren Google zu überzeugen Apps von sich auf dem Windows Store zu kreieren, so wie Microsoft es auf dem PlayStore tut. Aber Google will das schlicht und einfach nicht! (kein Youtube, Google, G-Mail, eben Chrome und und und...)

20.06.2017
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User fumo

Wie bitte? Niemals! Wenn der Fachmann hier behauptet dass es Microsoft ist der die Schuld trägt dann ist es auch so!

Ohne Rhetorik: Wer sich mit dem Thema auskennt weiss genau dass es Google ist der seit Jahren Apis sperrt und ändert damit MS keine Apps für Googledientste anbieten kann. Aber zu erwarten dass hier sich einer wirklich auskennt geht ja zu weit. Manch Leute erlangen ihr "Fachwissen" am Stammtisch und da bekommen sie wohl auch ihren Job geschenkt, aber kaum durch Qualifikation.

25.06.2017
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User rem3_1415926

Wenn MS keine Apps für Googledienste anbieten kann, woher kommen dann die offiziellen MS-Office Apps im Playstore? Oder oneDrive, Remotedesktop und Skype?
Welche von den beiden Firmen wie "rumbitcht" dürfte für unbeteiligte schwierig herauszufinden sein...

27.06.2017
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User Midni9ht

Der Vollständigkeit halber: Unter macOS gibt es tatsächlich "so etwas wie apt". Nennt sich Homebrew und ja, man kann damit auch Firefox installieren ;-)

brew.sh/index_de.html

20.06.2017
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User the_spacehiker

Windows 10 S wurde für die US Schulen gemacht, und genau dort macht es sinn. Man kann ja Windows 10s eine Zeit noch kostenlos Upgraden und dann kostet es halt ein wenig. Ich sehe da kein Problem.

20.06.2017
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User Dominik Bärlocher

Ich auch nicht. Für Privatuser ist Win10S nichts. Denn der App Store behindert im Moment noch mehr als er nützt. Daher, wenn du ein Surface Laptop kaufst: Upgrade auf Win10 und dein Problem ist für immer gelöst.

Was Schulen angeht: Ich wage zu behaupten, dass nicht nur Schulen extrem viel von Win10S profitieren können, sondern auch grössere Unternehmen, die eine Flotte von Laptops haben. Schnelle Provisionierung, einfache Bedienung und leichte OS? Der Traum eines jeden Techies im Unternehmen.

21.06.2017
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User servecom

BIn ich nicht der Meinung. WIr haben bei grossflächigen Probisionierungen genau das Gegenteil umgesetzt: KEIN Windows Store, per Powershell getötet! Zwar aus dem einfachen Grund: Wir wollen nicht, dass jeder Angestellte(r) ohne Adminrechte den Schrott aus dem Store installieren kann; was eben möglich ist. Unter Windows 10 Pro lässt sich der Store mit den GPOs nicht mal richtig deaktivieren, bzw. muss die gesamte Kommunikation mit MS unterbunden werden. Da will MS also die Enterpr. Ver. verkaufen

21.06.2017
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User atboukha

Ich will auch sagen, dass garantiert noch auf ein Jahrzehnt hinaus in einer Firmenumgebung überall Applikationen rumgeistern die man nicht auf den Windows Store laden kann. Und sobald jemand nur eine einzelne solche Applikation benutzen muss, ist's mit 10S wieder vorbei.

21.06.2017
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User the_spacehiker

In Windows 10 S kann der Admin aber die Apps auch auswählen die Instaliert werden können und die die man dann nicht kann. Also so habe ich es verstanden.

21.06.2017
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User rem3_1415926

Ich will ja sehen, wie Viertuelle Maschinen, Soft-SPS-en und ähnliche Programme im Appstore landen... Vorher wäre das Konzept von Win10S katastrophal für zumindest "meine" Firma. Wir haben z.T. auch extrem spezifische Programme, die intern geschrieben und unterhalten werden, die unmöglich über einen öffentlichen Appstore laufen könnten.
Diese Applikationen "geistern" nicht rum, sie sind aktiv verwendet, benötigt, kontrolliert und gewartet.

21.06.2017
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User Anonymous

Zeroo Cool Moto

20.06.2017
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User roxanafröh

haha ;)

21.06.2017
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User ZeroCool Moto

sieht wohl so aus ;)

21.06.2017
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User manu.wue.privat

Sprich es gibt keine Möglichkeit "Business Apps" oder Firmeninterne Software zu verteilen die nicht im Appstore ist?
Sogar Apple kann das! Auch wenn die MDM Lösungen nicht immer zuverlässig funktionieren hab ich wenigstens die Möglichkeit eigene Software auf die Geräte zu spitzen.

21.06.2017
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User TobiG3032

Drüben wir einem modularen Smartphone bei dem der Preis noch nicht fix ist und der Akku nicht getauscht werden kann das "Zeug um den Smartphonemarkt aufzumischen" zugesprochen. Hier wird auf S mit unzimperlicher Wortwahl eingedroschen. Wenig Info, nicht Neutral, nicht professionell, zu wenig Textfel

22.06.2017
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User TobiG3032

Textfeld... Danke für den sehr nützlichen Hinweis, das scheinbar Google selber seine Apps nicht in dem MS Store stellen will. Ist ja mal ein richtig erfrischender Blickwinkel.
Digitec, wenn Bärlocher hier schreibt, S sei nix für Private, warum steht das nicht in der Produktbeschreibung der S Geräte? Wer nur im Store das Gerät ansieht wird den Artikel eventuell nicht lesen und ist schlecht informiert. Ja, er kann gratis auf Pro upgraden, das ist in Bärlochers Abwatsche glaube ich nicht drin. Hmmm

22.06.2017
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User TobiG3032

Alle guten Dinge sind Drei, oder?
Hr. Bärlocher, als "Journalist. Autor. Hacker." sollten sie doch in der Lage sein rauszufinden welcher i5 da nun tatsächlich drin steckt, oder? Welcher ist es denn nun?

22.06.2017
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User MGübeli

Das Kabel stellt den Netzadapter dar, damit du den Surface Laptop laden kannst ,-)

19.06.2017
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User roxanafröh

danke, hab ich noch was gelernt :) (war e bissl nervös auch :p)

19.06.2017
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User giga_bios

Ich finde es schade wie alles Neu von Microsoft schlecht geredet wird. Ich finde Microsoft macht alles richtig. Für die meisten Studenten wird das W10S ausreichen und auch für eine 0815-Person wird W10S ausreichen. Wichtige Apps wie Spotify, iTunes, Whatsapp und Office sind oder kommen noch in den

20.06.2017
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User giga_bios

Store. Leute, die programmieren wollen oder Informatik studieren, brauchen Win10Pro. Nun kann jeder selber entscheiden was er braucht und was er dann kauft. Also ich bin begeistert von den neuen Dingen die Microsoft da erreicht hat freue schon mich auf das neue Mobile mit Windows 10 ARM ;-)

20.06.2017
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User Dominik Bärlocher

Da bin ich nur bedingt einverstanden. Microsoft macht im Moment extrem viel richtig, aber nicht ganz alles. Aber das, was sie richtig machen, machen sie richtig gut richtig. Die Surface-Hardware ist grossartig, Windows 10 ist der Hammer, Windows 10 S eine mutige neue Richtung. Aber der App Store: Da muss noch viel passieren, bis der gut ist.

Es braucht mehr Apps der modernen Standards und schärfere Moderation der Apps. Knapp-am-Betrug-vorbei-Apps auf Schüler und, wie du sie nennst, 0815-User loslassen, ist etwas daneben. Was ich dem App Store aber zugestehe ist, dass er eine künftig wohl wichtige Infrastruktur darstellt, die schon von Grund auf sauber geführt werden soll. Vielleicht ging Microsoft etwas zu blauäugig an seinen App Store heran und liess einfach mal alles zu, aber die Zeiten müssen spätestens jetzt vorbei sein. Denn ein etwas leichteres Windows hat massiv Potenzial.

21.06.2017
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User Patrick S. aus B.

Lässt Windows 10 S tatsächlich nur Software aus dem M$-schen Store installieren? Wäre für jede Firma ein No-Go. Es gibt zig tausende von individuellen Firmen-Lösungen, die niemals in den Store gelangen. Wozu soll z.B. unsere HR-Lösung in den MS-Store nur damit WIR sie wieder installieren können?

22.06.2017
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User Patrick S. aus B.

Es fehlen nicht nur die von D.B. aufgeführten Browser im Store. Sucht mal nach Adobe-Produkten.
Bezüglich "Provisionierung": Zum Glück gib es ein paar wirklich gute Nicht-M$-Produkte mit denen man auch sehr viel grössere IT-Umgebungen problemlos verwaltet. Der Beitrag ist gut, WinS wird es nie sein.

22.06.2017
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User proxytrade

W10 S unterscheidet sich von W10 Pro einzig darin, dass die Installationsmöglichkeit von "normalen" Programmen deaktiviert wurde. Es lässt sich aus diesem Grund auch nicht in eine Domain integrieren. Bis Ende Jahr kann man kostenlos auf W10 Pro upgraden. Ab 2018 kostet der Upgrade CHF 85.-.

23.06.2017
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User proxytrade

Aktuell pusht Microsoft die Surface Laptops mit W10S für Schulen und Studenten. Im Herbst soll der Consumer Markt bearbeitet werden für das Weihnachtsgeschäft. Ab 2018 sollen die Firmen angesprochen werden. Spätestens dann gibt's Full Office. Bis dahin bleibt nur der kostenlose Upgrade auf W10Pro.

23.06.2017
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User TobiG3032

Windows S sehe ich hier vor allem als Ansatz, nachträglich Einnahmen zu generieren. Dann nämlich wenn die Kunden noch den Pro Upgrade kaufen. Ich befürchte, 2018 werden noch viele S Geräte kommen.

22.06.2017
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User jju182

Meiner Meinung nach, ist Windows 10S genau so eine Totgeburt wie Windows fürs Smartphone
Wenn das Gerät wenigstens saugünstig wäre. Den MSstore gibt es ja auch schon seit Win8 und die Apps wurden nie besser. Ich hoffe die Entscheidungsträgern an unseren Schulen lassen sich nicht auf den Müll ein

20.06.2017
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User Krono

Wenn eine Firma eigene Software einsetzt die aber nicht nach aussen gelangen soll, müsste ja auch ein Update auf Windows 10 geschehen wenn ich das richtig sehe?!

Und Dominik: Schau dir doch mal Vivaldi (vivaldi.com) an. Da können Chrome und Co. gleich einpacken bei dem Feature Umfang.

19.06.2017
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User jörgkaufma

Unter Android kann man Apps ohne Play Store installieren. Ich vermute es muss auch bei Win10 S einen solchen Weg geben, für Entwickler, Tester, massgeschneiderte Anwendungen, etc..
Alt-Windows ist aufgebläht. Es muss mal damit Schluss sein. Die wenigen, die Alt-Support wollen sollen extra bezahlen.

20.06.2017
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User jju182

"die Wenigen"???
Es sind Sauviele, sämtliche Software die du je gekauft hast ist NICHT kompatibel!
"Du VERMUTEST man kann Apps ohne Store installieren"????
Nein eben nicht, Ms will ja das keine "Altlasten" sprich .exe mehr installiert werden können.
"Alt-Windows ist aufgebläht"?????
Ja mit der Appstore-schei**e, das Alt-Windows läuft wunderbar wenn man nicht bei jeder Installation vergessen würde, die Werbehäcken Dritter herauszunehmen.
Aber kauft dir ruhig W10s, zum surfen reichts allemal

20.06.2017
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User jörgkaufma

Zum Beitrag Jju182: Sideloading wird unterstützt. Allerdings muss die App signiert sein. Ein seriöser Entwickler wird das problemlos machen.
technet.microsoft.com/en-us...
Klar, exe werden nicht mehr unterstützt. Mich würde das wenig kratzen. Klar wird es unglückliche Anwender geben. Für Altlasten bleibt Win10 ja noch bestehen. Wer damit brechen will kann das hingegen auch.

21.06.2017
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