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GamingComputingReview 2416

Rog Strix Scar II: Leistung satt zu fairem Preis

Mit dem Rog Strix Scar II von Asus kriegst du Raytracing nun erstmals auch auf Notebooks. Dank der neuen Grafikkartengeneration überflügelt das Gerät bisherige Gaming-Laptops.

Zum ersten Mal darf ich ein Gamer-Notebook testen und dann gibt’s gleich eins mit einer RTX 2070. Als ich das Scar II von Asus vor mir liegen habe, kann ich es kaum erwarten, das Teil auszuprobieren.

Das Scar II mit Rog-RGB-Logo

Eine grosse Auswahl an Raytracing-Games existiert auch vier Monate nach dem Launch der GeForce-20-Serie nicht. Von Optionen zu sprechen, ist gar ein Witz. Ausser «Battlefield 5» und der Q2VKPT-Version von «Quake 2» müssen Gamer weiterhin geduldig auf Raytracing-Nachschub warten. Immerhin steht mit «Metro Exodus» das nächste Raytracing-fähige Game um die Ecke. Ich installiere «Battlefield 5» und freue mich auf geniale Lichteffekte. Während das Spiel herunterlädt, hier die wichtigsten Daten zum Scar II:

  • Display: 17.3 Zoll IPS in 1080p mit 144 Hz und einer Reaktionszeit von 3 ms
  • Prozessor: Intel Core i7-8750H mit sechs Kernen, zwölf Threads, 2.2 GHz Taktfrequenz sowie maximaler TDP von 45 W
  • Grafikkarte: GeForce RTX 2070 mit 8 GB GDDR6 Grafikspeicher
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4-RAM mit der Möglichkeit, auf 32 GB nachzurüsten
  • Datenspeicher: 256 GB SSD und 1000 GB HDD

Wer hat sich nur dieses Design ausgedacht?

Nach der Installation öffne ich das Spiel und will Raytracing aktivieren. Ich finde die Option aber nicht. Ach ja, da wäre noch das kleine, aber feine Detail, dass Raytracing erst mit Windows 10 in der Version 1809 läuft. Und diese muss ich erst noch manuell herunterladen. Schade, dass nicht gleich zu Beginn diese Version installiert ist. Jetzt habe ich immerhin Zeit, etwas zum Design des Scar II zu erzählen.

  • ROG Strix SCAR II GL704GW-EV001T (17.30", Full HD, Intel Core i7-8750H, 16GB, SSD, SSHD)
  • ROG Strix SCAR II GL704GW-EV001T (17.30", Full HD, Intel Core i7-8750H, 16GB, SSD, SSHD)
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CHF 2499.–
ASUS ROG Strix SCAR II GL704GW-EV001T (17.30", Full HD, Intel Core i7-8750H, 16GB, SSD, SSHD)
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Design ist bekannterweise Geschmacksache. Ich mag’s eher schlicht, weshalb ich das Scar II skeptisch beäuge. In zugeklapptem Zustand geht’s noch. Wie das ganze Notebook besteht die Oberseite aus Kunststoff, hat aber einen gebürsteten Aluminium-Look. Das wäre okay, wenn da nicht das riesige Rog-Logo wäre. Selbstverständlich kommt es mit RGB-Beleuchtung daher. Es schreit förmlich: Schau her, wie toll und gefährlich ich bin.

Eine Seite kommt im Camouflage- und eine im Carbon-Look.

In aufgeklapptem Zustand kommt’s noch dicker. Als Erstes fallen die transparenten WASD-Tasten auf und, wie sollte es anders sein, die Tastatur verfügt über RGB-Beleuchtung. Beim genaueren Hinschauen sticht heraus, dass der Body optisch diagonal zweigeteilt ist. Die linke Seite ist im Carbon-Look gehalten, während die rechte Hälfte im Camouflage-Look daherkommt. Unterhalb des Displays ist abermals das Rog-Logo aufgedruckt, dieses Mal nicht in RGB-Beleuchtung, dafür stark silbrig spiegelnd. Aber das Scar II wäre kein Gamer-Notebook, wenn jetzt fertig wäre mit RGB-Kitsch. An der Frontseite befindet sich noch eine RGB-Leiste.

Der Body wirkt unaufgeräumt.

Das Ganze wirkt auf mich sehr adoleszent. Das hat sich wohl auch Asus gedacht und das Design immerhin ganz durchgezogen. Die sonst schon wirre Anordnung auf dem Body wird durch die ungleich breiten Tasten des Zahlenblocks, eine unförmige Leertaste – die wohl an einen Waffenlauf erinnern soll – und Status-LEDs, die sich rechts oberhalb der mittig platzierten Lüfterschlitze befinden, noch chaotischer. Wenn ich mir das Teil anschaue, weiss ich wieder, wie ich als Teenager war. Etwas persönlichkeitsgestört, gepaart mit ganz schlechtem Geschmack.

So viel ich am Design zu meckern habe, so sehr kann ich die Anschlüsse loben. Mit drei USB 3.1 Gen1 Type A, einem USB 3.1 Gen 2 Type A und einem USB 3.1 Gen 2 Type C sind mehr als genug Anschlüsse für deine Peripherie vorhanden. Willst du externe Monitore anschliessen, sind noch ein HDMI- sowie ein Mini-Display-Port verbaut. Hinzu kommen ein SD-Kartenslot, ein Klinkenanschluss und ein LAN-Port. Einzig Thunderbolt 3 fehlt.

Anschlüsse sind reichlich vorhanden.

Bei der drahtlosen Kommunikation setzt Asus auf 802.11ac WLAN und Bluetooth 5.0. Apropos Kommunikation: Die mit 1280 × 720 Pixel auflösende Webcam ist etwas unglücklich unten links am Displayrahmen angebracht.

Battlefield 5 zum Aufwärmen

Jetzt habe ich mich aber genug übers Design ausgelassen und will endlich gamen. Das Windows Update ist durch und ich kann Raytracing aktivieren. Ich erreiche zwischen 35 und 50 fps auf Ultra-Voreinstellungen und 1080p. Setze ich die Settings auf High, sind’s zwischen 45 und 60 fps. Damit kann ich persönlich mehr als gut leben. Ich weiss, vielen ist das eine zu niedrige Framerate für einen Shooter, aber solange es nicht ruckelt, reicht mir das und ich lasse mich zwischendurch gerne erschiessen, während ich mir die Landschaft mit tollen Lichteffekten anschaue. Mit deaktiviertem Raytracing erreichst du auf Ultra zwischen 70 und 80 fps und auf High zwischen 80 und 90 fps. Auch hier mit einer Auflösung von 1080p.

Gewöhnungsbedürftige Tastatur, zuverlässiges Trackpad

Die Leertaste hat eine doch eher spezielle Form.

Nun bin ich etwas beruhigt, da ich meine Gamerbedürfnisse gestillt habe, und kann etwas zur Haptik schreiben. Das Tippen auf der Tastatur empfinde ich als gewöhnungsbedürftig. Das mag am kurzen Tastenhub von 1.4 Millimetern und der verhältnismässig hohen Betätigungskraft von 71 Gramm liegen. Ich bin mir von meiner Tastatur einen längeren Tastenhub und geringere Betätigungskraft gewohnt. Sie funktioniert aber sehr zuverlässig. Was mir negativ auffällt, sind die schmaleren Tasten beim Nummernblock. Sie liegen sehr eng zusammen, weshalb ich mich immer wieder vertippe.

Das Trackpad ist verhältnismässig klein.

Das Trackpad ist im Vergleich zu den sonstigen Dimensionen des Geräts sehr knapp bemessen. Mir fällt bei der Benutzung aber nichts Negatives auf. Let’s be honest: Als Gamer wirst du es sowieso nicht häufig verwenden.

Gamer Display

Das 17.3 Zoll-IPS-Display löst in 1920 × 1080 auf, was 127 ppi entspricht. Dank der Bildwiederholrate von 144 Hz gehören Screen-Tearing und Ghosting der Vergangenheit an. Mit der Reaktionszeit von 3 ms kannst du in hitzigen Situationen rechtzeitig reagieren. Toll ist, dass das Display entspiegelt ist.

Das Display habe ich mit unserem X-Rite i1-Display-Colorimeter vermessen. Die sRGB-Farbraumabdeckung von 85 Prozent und die 63 Prozent Adobe-RGB-Farbraumabdeckung sind für ein Gamer-Notebook in Ordnung, führen aber nicht zu Freudenschreien.

Der perfekte Ort zum Spielen des «Resident Evil 2» Remakes.

Die Helligkeit des Displays mag mit Werten von 309 bis 326 Nits zu überzeugen. Klar, damit ist das Display nicht das Hellste und im Sommer draussen Gamen geht nicht, aber es reicht allemal. Schön ist auch, dass es mit diesen Werten gleichmässig ausgeleuchtet ist.

Wie zu erwarten: Der Akku macht schnell schlapp

Gamer-Notebooks sind nicht für ihre Akkuleistung bekannt. Ich erwarte daher nicht viel vom Scar II. Als Erstes lasse ich den Stresstest HeavyLoad sowie FurMark laufen. Die zwei Programme reizen die Hardware bis an ihre Grenzen aus und der Akku entlädt sich dadurch entsprechend schnell. Auf der höchsten Bildschirmhelligkeit hält der vier Zellen Lithium-Ionen-Akku mit 66 Wh knapp 50 Minuten durch. Das ist zwar ein schlechter Wert, für ein Gaming-Notebook aber nicht erstaunlich. Einmal laden, währenddem das Gerät läuft und ich daran arbeite, dauert rund zwei Stunden.

An dieser Stelle noch eine Bemerkung zu den Emissionen. Wenn die Lüfter voll einsetzen, ist das Scar II nicht zu überhören. Auch im Grossraumbüro waren die Lüfter wahrnehmbar. Es ist aber meiner Erfahrung nach nicht lauter als andere Gaming-Notebooks und wenn du mit Headset spielst, wirst du die Lüfter nicht hören. Eher negativ aufgefallen ist mir jedoch die Hitzeentwicklung. Mit Temperaturen zwischen 70 und 80 Grad ist die Grafikkarte noch im Normbereich. Die CPU hingegen lief meist zwischen 85 und 95 Grad Celsius heiss. Wie sich das auf die Lebensdauer auswirkt, müssen Langzeittests zeigen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese enormen Temperaturen gut für die CPU sind. Gespürt habe ich die hohen Temperaturen auf der Aussenseite jedoch nicht.

Trotz grosszügiger Lüfterschlitze auf der Ober- und Unterseite des Bodys wird das Scar II sehr heiss.

Beim YouTube-Dauerstreaming mit 50 Prozent Bildschirmhelligkeit geht dem Scar II bereits nach drei Stunden und 20 Minuten der Saft aus. Auch hier ein schlechtes Ergebnis. Aber eben, ein Gaming-Notebook ist zum Zocken da und nicht zum Arbeiten. Das kannst du zwar auch mit dem Scar II, du solltest dich aber nicht zu weit von der Steckdose entfernen.

Was leistet das Teil?

Der verbaute i7-8750H wurde im zweiten Quartal 2018 veröffentlicht. Er wird im 14-nm-Fertigungsverfahren hergestellt und ist mit 2.2 GHz getaktet. Die maximale Taktfrequenz beträgt 4.1 GHz. Der Sechs-Kerner mit zwölf Threads hat eine TDP von 45 W.

Die verbaute RTX 2070 ist die grosse Neuheit am Scar II. Es handelt sich bei dieser Karte nicht um die Max-Q-Version, die weniger hoch getaktet ist. Im Gegensatz zur Desktop RTX 2070 wurde die Basistaktrate um 14 Prozent reduziert und taktet mit 1215 bis 1440 MHz. Wie bei der Desktopversion sind 8 GB GDDR6 RAM verbaut, die auch gleich takten. Die Karte verfügt über 2304 Shader-Einheiten.

Überall finden sich Rog-Logos oder -Schriftzüge.

Cinebench R15

Mit Cinebench R15 von Maxon kannst du testen, wie sich dein PC beim Rendern von Cinema-4D-Inhalten schlägt. Prozessoren mit mehr Cores werden hier immer ein besseres Resultat liefern. Falls du Prozessoren mit Cinebench R15 vergleichen möchtest, geht das nur, wenn beide Prozessoren über gleich viele Threads verfügen.

Das Scar II erreicht 89.42 fps im OpenGL und einen Score von 1103 im CPU Benchmark. Beim OpenGL muss sich das Scar II dem MSI GS65 Stealth Thin 8RF-292 und dem Razer Blade 15 Mercury White, die Kollege Martin Jud kürzlich getestet hat, geschlagen geben. Beim CPU Score lässt das Scar II immerhin das Razer mit 912 Punkten hinter sich und performt ähnlich wie das MSI mit 1102. Wieso das neuere Scar II im OpenGL schlechter abschneidet als die beiden älteren Notebooks, kann ich mir nicht erklären. Mal schauen, ob’s bei den anderen Benchmarks ähnlich aussieht.

3DMark Fire Strike

Der Direct X 11 Benchmark Fire Strike rendert in 1080p. Den Benchmark mache ich drei Mal und nehme das beste Ergebnis. Hier erzielt das Scar II 16 279 Punkte. Damit lässt es das Razer Blade 15 Mercury White weit hinter sich. Der Mitstreiter schaffte nur 9 462 Punkte. Das Notebook hat zwar denselben Prozessor verbaut, dafür aber nur eine GTX 1060 Max-Q. Auch das potentere MSI GS65 Stealth Thin 8RF-292 mit GTX 1070 Max-Q Grafikkarte schlägt das Scar II locker. Die Konkurrenz von MSI hat knapp 12 205 Punkte geschafft.

3DMark Time Spy

Im Gegensatz zu Fire Strike läuft der Time Spy Benchmark mit DirectX 12 und wird mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel gerendert. Ich gehe gleich vor wie beim Fire Strike.

Das Scar II lässt auch hier die Konkurrenz weit hinter sich. Das Teil erreicht einen Score von 6 952. Im Gegensatz dazu hat das MSI gerade mal 4 746 Punkte gemacht und das Razer mit 3 879 einiges weniger. Auch bei diesen Benchmarks läuft das Scar II sehr heiss. Ich habe CPU-Temperaturen um 90 Grad Celsius gemessen.

So spielt es sich mit dem Scar II

Nebst «Battlefield 5» spiele ich noch das Remake von «Resident Evil 2» und «Final Fantasy XV». Auch diese zwei Spiel lassen sich ganz ordentlich spielen. Da «Resident Evil 2» nicht wirklich über vernünftige Presets verfügt, zeige ich dir meine Einstellungen auf dem Bild unten. So lief das Game bei mir mit durchschnittlich 70 fps. Manchmal fiel es kurzzeitig etwas unter 60 fps, lief dann aber wieder wie zuvor. Es kam vor, dass ich Werte jenseits der 90 fps erreichte.

Einiges schlechter läuft «Final Fantasy XV». Auf den höchsten Presets läuft das Spiel nur mit durchschnittlich 35 fps. Zwischendurch sehe ich grosse, störende Ruckler und die Framerate bricht komplett ein. Deshalb stelle ich auf die hohen Presets und deaktiviere alle weiteren Nvidia-Effekte. So läuft das Spiel ruckelfrei mit durchschnittlichen 55 fps. In hektischen Situationen fallen die Frames hie und da auf unter 40, das ist aber eher selten. Auch beim Gamen laufen CPU und dieses Mal auch GPU heiss. In Final Fantasy erhitzten sich beide auf rund 85 Grad Celsius.

Viel Gaming fürs Geld

Das Rog Strix Scar II ist ein Gaming-Powerhouse. In Spielen schlägt es alle bisher von uns getesteten Notebooks um Längen. Und mit knapp 2500 Franken ist es auch noch günstiger als die Konkurrenz von Razer und MSI.

Ist das Scar II also die Kaufempfehlung schlechthin für ein Gaming-Notebook? Zwei Punkte sprechen dagegen. Einerseits ist es das Design. Bekanntlich Geschmacksache, aber für mich in diesem Fall ein Killerkriterium. Wenn’s dir gefällt oder dir das Design egal ist, dann fällt dieser Punkt schon mal weg.

Der zweite Punkt ist die Langlebigkeit. Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass das Scar II die hohen Temperaturen lange mitmacht. CPU und GPU wurden beim Gamen schnell 85 Grad Celsius oder heisser. Ich habe mir während dem Spielen Sorgen um das Gerät gemacht. Immerhin hat es sich nie von selbst abgestellt. Es scheint die hohen Temperaturen also zumindest in neuem Zustand auszuhalten. Wie sich das aber auf Dauer auf die Komponenten auswirkt, ist fraglich.

Hoffentlich hält das Scar II die enormen Temperaturen aus, sonst landet es schnell im Elektroschrott.

Vor allem aus diesem Grund kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen. 2500 Franken sind einfach zu viel, um sie vielleicht in Rauch aufgehen zu sehen.

PS: Damit ich nicht einfach nur werweisse, unterziehe ich das Scar II jetzt einem einmonatigen Stresstest. Mal schauen, ob das Gerät dann noch läuft oder ob sich meine Befürchtungen bewahrheiten.

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Kevin Hofer, Zürich

  • Editor
Technologie und Gesellschaft faszinieren mich. Die beiden zu kombinieren und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten ist meine Leidenschaft.

24 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User rstrauss

Hört doch mal auf, über den Batteriebetrieb eines Gamer Notebooks zu schreiben. Das interessiert wirklich niemand. Viel wichtiger sind mir die Anschlüsse, z.b. das hier ein HDMI 2.0 verbaut ist. Was ist mit den Lautsprechern?

12.02.2019
User mani1001

benutzt ein Gamer nicht immer ein Headset?

13.02.2019
User uttinger89

Nein

13.02.2019
User rstrauss

Nein. Ich sehe mir massenhaft YouTube Videos auf meinem Gamer Notebook an (in meinem Fall ein Acer Predator 17). Gelegentlich auch Filme.

13.02.2019
User Turiargov

Richtig wäre es dann doch wenn schon, über den Batterieverbrauch UND die Lautsprecher zu schreiben. Unterschiedliche Nutzer haben unterschiedliche Gewichtungen. Eine eingebaute Funktion sollte man ausserdem nicht einfach abtun als "wird nicht gebraucht". Wenn dem so wäre, würden sich die Hersteller den Einbau von Akkus sparen und stattdessen deutlich leichtere und kompaktere Geräte auf den Markt werfen, die wirklich nur noch im Netzbetrieb liefen.

15.02.2019
Antworten
User Anonymous

Hier eine grundlegende Kritik an eure Notebook-reviews:

Bei 17.3 Zoll kriegt man ja direkt schon Magengeschwüre bevor man das Teil das erste mal rumschleppt.
Was überlegt ihr euch eigentlich dass ihr folgendes nicht abdeckt bei so einem Brocken:
Wie schwer ist das Teil? Im vergleich zu nem MSI, Razer,...
Wie gross ist das Netzteil?
Wie praktisch konntest du damit reisen und schnell eine Runde zocken am Abend im Hotel? Im Zug? Im Flugzeug?

Ein verdammter 3DStrike interessiert doch kein Schwein, eine 2070 mit 1060/1070 zu vergleichen und "lässt die Konkurenz weit hinter sich" zu predigen, da fällt einem echt nichts mehr dazu ein.
Wie wärs anstelle mit einer FPS Tabelle mit gängigen Spielen aus unterschiedlichen sparten spezifisch auf dem getesteten Gerät?
GPU Schwanzvergleiche gibts auf Youtube wie Sand am Meer und ist hier unnötig.

Gaming Notebooks sind vor allem für eine Zielgruppe gedacht: unterwegs gelegentlich zu zocken.
Dann sind auch 85° kein Problem.

Abschliessend zu diesem Gerät:
Wer sich sowas anschafft um ernsthaft zu hause zu zocken, dem kann kein Review der Welt helfen :-).
Denn dafür gibt es IMMER eine bessere Lösung: Desktop. Punkt.
Und bevor hier das Geschrei losgeht "mimimi du Desktop zocker, notebook hater":
Ich arbeite und zocke am Desktop besitze aber auch ein Razer Blade für unterwegs, und genau dafür sind gaming-notebooks zu gebrauchen.

13.02.2019
User loicschneider

"Gaming Notebooks sind vor allem für eine Zielgruppe gedacht: unterwegs gelegentlich zu zocken.
Dann sind auch 85° kein Problem." wenn du im winter auf dem hotelbalkon zockst vlcht ansonsten sind 85° sehr wohl ein problem. langlebigkeit von den komponenten geht damit komplett flöten bei dem preis würd ich also schwer hoffen das der länger als 1 jahr hält.....

13.02.2019
User Turiargov

Bei der Grösse scheiden sich sicher die Geister. Der Autor sieht nicht so aus, als würde ihm so ein Maschinchen Magengeschwüre bereiten; eher einen noch stärkeren Rücken. Ich messe auch gerade mal 1.71 m ab Fertigboden mit etwa 65 kg Leergewicht und habe seit meinem ersten Laptop zum Studienbeginn 2007 nichts anderes gekauft als 17-Zöller, weil ich weit mehr Wert auf eine vollständige Tastatur mit Ziffernblock und ein möglichst grosses Bild lege. Ich habe dafür nie verstanden, wie so viele meiner Kommilitonen auf ihren 15-Zoll-Äpfeln zeichnen konnten, wo doch offensichtlich der halbe Bildschirm allein von Menü- und Werkzeugleisten eingenommen wurde. Aber wenn's für sie so gepasst hat, waren wir ja alle glücklich.

Arbeiten oder Spielen in Fahr- und Flugzeugen war für mich bisher kaum ein Thema. Kleine Hörsaal-Tischchen: kein Problem, Hotelzimmer sowieso nicht. Im Zug kann man einen 17-Zöller auch noch auf dem Schoss platzieren. Im Bus oder im Flugzeug hört der Spass wahrscheinlich auf. Die Schlepperei ist Kopfsache. Ich sage mir, 15 Kilo Marschpackung eine ganze Nacht lang über Berg und Tal ging auch, mit zwei Kilo Gewehr auf der Brust, und da ginge immer noch mehr. Also freue ich mich über das Gratistraining im Alltag und habe Spass. Bisher keine Magengeschwüre deswegen.

Aber man sollte natürlich so oder so über Gewicht und Abmessungen des getesteten Geräts schreiben, da hast du völlig Recht. :)

15.02.2019
Antworten
User Critical Thinking

Absolut geiles Gaming Notebook. Für Gaming dezente edele Optik. Aus Prinzip ein paar mögliche Schwächen rein interpretieren langweilt, wer so ein Teil kauft zockt wohl oft damit und es wird ja wohl so wenigstens die Garantiezeit überleben. Populismus...

14.02.2019
User Anonymous

Schön formuliert, absolut brilliant Critical Thinking, gefällt.

14.02.2019
Antworten
User SL33V3

Btw, ihr müsst das Ding morgen nochmals testen, nach dem grossen DLSS Update von BF5! ;-)

12.02.2019
User SL33V3

Siehe da, DLSS bringt schon einiges! Das wertet eine RTX 2060 / 2070 gleich deutlich auf!

13.02.2019
Antworten
User SL33V3

Danke für diesen Bericht!
Wie schon erwartet, sie bekommen die Thermik einfach nicht in den Griff...
Bin gespannt auf die Modelle von Alienware und MSI. Ich bezweifle jedoch ganz stark, nein, ich weiss, dass ab einer RTX 2070 KEIN NOTEBOOK in normalen Temperaturen laufen wird. Das hat sich damals beim Sprung von der GTX 1070 zur 1080 gezeigt. Hatte man ein Gaming Notebook mit einer 1070er, ging das ganz gut. Aber bei einer 1080er haben ALLE schlapp gemacht... :-(
Schade...

BTW: RTX 2070 ist ja eigentlich der "Nachfolger" der GTX 1080...

12.02.2019
User Anonymous

Physik lässt sich eben nicht aushebeln. Es gibt schon einen Grund, warum die (deutlich höher getakteten) Desktop-Grafikkarten so monströse Kühler haben. Ein "Gaming-Laptop" ist meines Erachtens sowieso ein dämlicher Begriff. Im übrigen sehe ich den Anreiz nicht, eine teure RTX 2070 verbaut zu haben, wenn das Display dann trotzdem nur Full HD auflöst.

12.02.2019
User SL33V3

Klar, da stimme ich dir zu und deswegen zocke ich sowieso auch auf einem Desktop PC...
Mir ist bewusst dass bei den Notebooks immer die Thermik der beschneidende Faktor ist.

Die RTX 2070 (Sind ja in Notebooks sowieso entweder Max Q oder dann einfach etwas unteraktet) wäre Sinnvoll, um die 144Hz deutlich besser ausreizen zu können. (Alles auf maximalen Details versteht sich!)

Die RTX 2060 ist Sinnfrei, da man immer noch viel Geld für die restliche Hardware bezahlt, man aber schlussendlich nur 6GB Vram hat. 8GB solltens halt schon sein, um die neusten Games auf MAX zocken zu können.

12.02.2019
User FiMAInformatikAG

Es war ein Fehler von Asus, die excellente Kühlung von Asus G75 Modellen über bord zu werfen. Stattdessen bauen sie die Notebooks flach damit die Kunden es kaufen und sich danach ärgern? Diese Kunden kaufen kein Auss gerät mehr, der Erfolg ist nur von kurzer Dauer. Da Asus keine Robuste Kühlung wie die von G73 und G75 Modellen mehr einbaut, bekommen sie von mir keinen weiteren Franken mehr. Flache Notebooks sind cool für Business, nicht für Gaming.

12.02.2019
User SL33V3

Genau meine Ansicht!

Asus hinkt mit ihren Gaming Notebooks hinterher...
Würde auch mal sehr stark behaupten MSI > Alienware > Asus... Um nur mal die bekanntesten 3 "Big Player" zu nennen! ;-)

12.02.2019
User Anonymous

aha die 3 Big Player. Alienware wurde schon lange aufgekauft, ist jetzt HP oder Dell oder so. Da wären noch Gigabyte Aero, Razer Blade. Schade ist, dass EVGA keinen weiteren rausgebracht hat. Der SC17 hatte eine super Leistung, ist aber jetzt veraltet.

13.02.2019
Antworten
User thagodfather

Unglaublich gewisse Kommentare.

Nur weil IHR euch nicht für den Akku interessiert, heisst das nicht das vernünftigere Menschen sich nicht dafür interessieren.
Aber er soll Deppen geben die einen Office und einen Gaming Notebook haben.

Meiner kann beides.

Ja das Gewicht ist vergessen gegangen, halb so wild.

16.02.2019
User Anonymous

Mein Gott dieser RGB Kitsch ist echt zum HEULEN...
Ist das ein Notebook für 14 Jährige? Oder werden Kinder befragt wie Ihr Notebook oder PC aussehen soll?

13.02.2019
User roman.maechler

Viel wichtiger wäre die Möglichkeit sie selbst zu konfigurieren, allenfalls sogar ganz auszuschalten. Ich mag RGB

14.02.2019
Antworten