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Ihr habt gefragt, BlackBerry antwortet

Hoher Besuch in Zürich. François Mahieu, Managing Director bei BlackBerry, machte einen kurzen Abstecher in die Schweiz. Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und François interviewt. Die Fragen kommen von unseren Kunden.

Vor einigen Tagen ginge der folgende Aufruf auf Facebook raus: Was wollt ihr von François wissen? Denn François Mahieu ist der Leiter des EMEA-Wirtschaftsraums bei BlackBerry. EMEA steht für Europe, Middle East and Africa. Die Schweiz ist Teil dieses Wirtschaftsraums und bei François' Besuch in der Schweiz haben Kameramann Manuel Wenk und ich die Gelegenheit gehabt, ihm Fragen zu stellen. Da wir aber nicht die üblichen marketingtechnisch geschönten Fragen stellen wollten, haben wir uns gedacht, wir fragen euch.

Die detaillierten Antworten findest du im Video oben. Zusammengefasst, und übersetzt, findest du sie in diesem Artikel. Zudem beantworten Marketing Managerin Michelle Oehri und ich weitere Fragen.

Emilio Giorgio Lella: Weshalb hat BlackBerry so lange gebraucht, um ein Smartphone auf den Markt zu bringen?

François Mahieu: BlackBerry setzt auf Authentizität und auf die typischen BlackBerry-Faktoren, die Langzeitnutzer kennen. Da haben wir stark darauf geachtet, dass alles stimmt. Das KEYone ist ein typisches BlackBerry, mit einer Tastatur, die im Markt einzigartig ist. Dies und die modifizierte Android-Version braucht Zeit. Durch die enge Zusammenarbeit mit Google in Punkto Android ist ein weiterer Player im Spiel. Diese Zusammenarbeit nimmt auch Zeit in Anspruch. Nicht zuletzt sind da auch noch Qualitätsansprüche und Erwartungen, die es zu erfüllen gibt.

Christian Kämmerer: Wird WhatsApp weiterhin mit dem BlackBerry KEYone kompatibel sein?

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François Mahieu: Da BlackBerry in der Software auf Android setzt, wird weiterhin WhatsApp drauf laufen. Generell ist das KEYone ein Phone, das als Gerät zur Kommunikation gedacht ist. Sei das E-Mail, SMS oder einer der zahllosen Messenger. So lange die App auf Android läuft, wird sie auch auf den BlackBerry Devices laufen.

Mary Lutz: Ist die KEYone-Software auch so sicher wie bei den alten BlackBerrys?

François Mahieu: Die Sicherheit ist nach wie vor ein zentrales Thema bei der Software- und Hardware-Entwicklung von BlackBerry-Geräten. Das KEYone ist genau so sicher wie seine Vorgänger und arbeitet mit Verschlüsselungen auf allen Ebenen des Systems, Hardware wie auch Software.

Zudem wird Usern die Möglichkeit gegeben, via DTEK-App einen Überblick über die Sicherheit des Systems und ihre Privatsphäre zu erhalten. Ferner wird es den Benutzern erlaubt, granular Berechtigungen jenseits dem Standard-System Androids zu vergeben. So können Nutzer selbst bestimmen, wie sicher sie sein wollen.

Michele Gaggia: Warum kommt das BlackBerry KEYone mit einem Qualcomm Snapdragon 625 Prozessor heraus, wenn es mittlerweile stärkere Prozessoren gibt?

François Mahieu: Bei der Entwicklung des KEYone haben wir auf das Gesamtpaket geachtet, mit Fokus auf Produktivität. Wir denken nie, dass ein BlackBerry eine Technologie oder ein Paket von Technologien ist. Es geht immer um die Erfahrung bei der Bedienung. Wir wollten um jeden Preis verhindern, dass das Phone nach einem langen Tag beim letzten E-Mail um 23.00 Uhr den Geist aufgibt. Daher haben wir auf ein ausbalanciertes System geachtet, das sowohl Leistung wie auch Langlebigkeit bietet.

Bei der Hardware haben wir zusätzlich darauf geachtet, dass es locker mal auf den Boden fallen kann ohne gleich kaputt zu gehen und dass es gut in der Hand liegt. Also hinten eine griffige Fläche und vorne hartes Gorilla Glass.

David Seyller: Warum sollte ich das BlackBerry KEYone kaufen statt ein Samsung Galaxy S8+?

François Mahieu: Die Gründe warum jemand ein bestimmtes Phone kauft, sind verschieden. Das BlackBerry KEYone ist kein Phone für jedermann. Es ist ein Smartphone, das bestimmte Ansprüche abdeckt. Wenn du dich mit Smartphones auseinandersetzt, dann wirst du schnell deine eigenen Ansprüche finden. Das KEYone ist auf einen Business Use Case ausgelegt. Es ist ein Gerät, das dir helfen wird, den Job zu erledigen.

Aurelia Damann: Wird es noch weitere BlackBerrys geben mit Tastatur?

François Mahieu: Ja. BlackBerry setzt auf die Tastatur und das wird so bleiben.

Kevin Stone: Welche Vorteile bietet das durch BlackBerry veränderte Android gegenüber dem Android anderer Hersteller?

François Mahieu: Wer ein BlackBerry kauft, will ein Gerät, das den Job so effizient und schnell erledigt, wie nur möglich. Die BlackBerry-Prozesse, die im Hintergrund laufen, sollen diese Produktivität nicht nur ermöglichen, sondern sie auch so effizient und schnell machen wie möglich.

BlackBerry versucht, die hauseigenen Apps und die Android-Distribution sowie deren Komplexität für alle zugänglich und einfach verständlich zu machen. Das beginnt mit dem BlackBerry Hub, das sich bei Nutzern grosser Beliebtheit erfreut, via die DTEK App, die dem Nutzer Informationen über die Privatsphäre und die Sicherheit des Phones gibt, bis hin zu den schnellen Updates, die wir durch die enge Zusammenarbeit mit Google sehr schnell ausliefern können.

Du hast gesagt, dass das KEYone ein Statussymbol sei. Wer will denn das Statussymbol und was sagt es aus?

François Mahieu: Ein KEYone sticht aus der Masse der immergleichen Smartphones hervor. Wer ein BlackBerry hat, der trägt ein Phone herum, wie es nur wenige andere haben. Es spricht eine klare Sprache und steht für Erfolg, Effizienz und das nicht auf Kosten von Qualitätseinbussen oder anderen Abstrichen. Es ist ein Gerät, das dem Nutzer mehr Kontrolle erlaubt und gut in der Hand liegt. Dafür steht das KEYone.

Matthias Berger: Wenn ich dir mein iPhone 7 Plus gebe, kriege ich dann ein KEYone dafür?

François Mahieu: Wir hoffen, dass jeder dem KEYone eine Chance als sein nächstes Phone gibt. Natürlich freuen wir uns, wenn das KEYone dein erstes BlackBerry ist oder wenn du wieder zur Marke zurückfindest oder wenn du noch nie weg warst.

So weit die Fragen aus dem Video. Es folgen nun Fragen, die wir im Interview nicht unterbringen konnten.

Opel Vectra: Sind die «Wisch-Funktionen», bekannt vom BlackBerry Q10, gleich geblieben, obwohl es nun mit Android läuft?

Ein Klassiker, das BlackBerry Q10

Dominik Bärlocher: Die Wisch-Funktionen sind zu weiten Teilen frei konfigurierbar. Zudem kannst du jede Taste der Tastatur zu einem Shortcut machen. Als Beispiel kann der Buchstabe F Facebook starten und mit U kannst du ein Uber-Fahrzeug bestellen.

Christoph Kurth: Ist das BlackBerry KEYone mit DualSim ausgerüstet?

Michelle Oehri: Nein, das BlackBerry KEYone hat nur einen SIM-Karten-Slot.

Amon Adamantos: Ich hätte gerne ein Foto von einer Videowiedergabe, weil ich skeptisch gegenüber dem Displayverhältnis bin.

Dominik Bärlocher: Kannst du haben. Ich habe das vor dem Interview mit François schnell für dich getestet.

Bastian Haab: KEYONEung hehehehehehehhehehehehehe

Dominik Bärlocher: Gesundheit.

Philipp Schär Junior: Wo bekomme ich Ersatzteile für mein P9983 her?

Von Porsche Design: Das P9983

Dominik Bärlocher: Kommt halt drauf an, was du suchst. Einfach mal Google anschmeissen mit dem Begriff «BlackBerry P9983 Replacement Parts» gefolgt von dem Teil, das du suchst und dann halt nach Gusto entscheiden.

Bukurim Xhaferi, stellvertretend für viele: Geld habt ihr ja, wo bleibt die Ware?

Michelle Oehri: Wir bekommen morgen eine Lieferung KEYones von BlackBerry angeliefert . Somit werden unsere Vorbesteller das Gerät in den kommenden Tagen erhalten.

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User

Dominik Bärlocher

Journalist. Autor. Hacker. Meine Themen haben meist mit Android oder Apples iOS zu tun. Auch die IT-Security liegt mir am Herzen, denn in unserer Zeit ist der Datenschutz keine Nebensache mehr, sondern eine Überlebensstrategie.

11 Kommentare

User MaryLutzTechnogeek

Super ! Vielen Dank für die Antwort
LG
Mary Lutz :-D

23.05.2017
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User jeevanandk

Ich bin seit dem Q10 dabei. Finde die Aussage bezüglich Statussymbol vernünftig, ich wüsste aber gerne, ob mein Priv ein Update auf Nougat bekommen wird. Das KEYone ist ja nicht gerade ein Upgrade für uns Priv-Nutzer ausser wegen Android 7.

23.05.2017
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User Löchliwasser

Nach der "Priv Erfahrung" muss ich leider sagen, dass das mein letztes BlackBerry bleiben wird. Das Ding läuft schon bei 2-3 offenen Apps heiss, der Akku ist um 12 Uhr schon bei 60%, vor allem wegen dem Display (habe die Helligkeit bei ca. 8% und automatische Anpassung aus). Das wars für mich.

29.05.2017
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User bofaalk

Diese aussage überrascht mich eher!
Mit 8 verschieden E-mailkonten und diversen offenen Apps konnte ich problemlos den ganzen tag überleben (5:00 - 22:30). Da und dort ein bisschen Angry birds spielen war eher das problem, die Grafische performance des Privs war nicht genügend.

31.05.2017
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User nathanaelerdin

Das Priv und das KEYone sollte man – laut diversen YouTube-Videos und Blogbeiträgen – nicht miteinander vergleichen. Allem Anschein nach fand da in Bezug auf die Hardware ein Quantensprung statt. Das Android beim Priv ist jetzt schon genial.

01.06.2017
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User Löchliwasser

@Nathanaelerdin : Mag schon sein, bringt mir aber nichts weil ich ein Priv gekauft habe und kein Geld habe, das schon wieder zu ersetzen. Und wenn es dann ersetzt wird, dann bestimmt nicht durch ein BlackBerry. Alleine schon das das Betaprogramm einfach aufgelöst wurde und wieviele der Bugs die ich schon beim ersten Beta Build gemolden habe heute (1 Jahr später) noch drin sind (zB beim Picture Lock). Mich haben sie auf jeden Fall verloren.

02.06.2017
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User Löchliwasser

@Bofaalk : Ich bin nicht weniger überrascht über Ihre Aussage. Meinen Hub habe ich mittlerweile auf "manuell" umgeschaltet, weil Push Aktualisierung zuviel Akku gezogen hat, das bei 3 E-Mail Konten. Mittlerweile lade ich um ca. 15 Uhr nochmal auf 100% auf und komme so dann durch den Tag. Und ich brauche es nicht mal so oft. Das komische ist das mein Bildschirm Akku verbraucht, wenn er aus ist! Ist das wegen Double Tap to Wake?!

02.06.2017
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User Löchliwasser

Nachtrag zum "Hardware Quantensprung": wer wegen einem Snapdragon 625 von Quantensprung spricht, wird mit dem Lenovo P2 oder Motorola Moto Z Play günstiger fahren.

02.06.2017
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User SquareBone

Blackberry hat eine sehr schmale Anspruchsgruppe, aber eine mit Geld im Sack. Wenn sie wollten, dass jeder eines kauft, dann hätten sie ein generisches Smartphone wie ein S8, ein OnePlus oder ein iPhone konstruiert.

06.08.2017
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