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AudioReview 1815

Die neuen UE-Lautsprecher im Test: Boomt es noch mehr?

Die beiden Bluetooth-Lautsprecher UE Boom und UE Megaboom sind in der dritten Generation erhältlich. Im Test haben sie mich begeistert, aber auch ein bisschen verärgert.

Fangen wir doch gleich mit dem wichtigsten an, nämlich mit dem Sound. Zunächst die kleinere UE Boom 3: Sie bringt einen für ihre Grösse sehr guten Klang hin, der das Wohnzimmer locker ausfüllt. Die Box eignet sich aber auch für Küche und Bad. Dadurch, dass du sie hochkant aufstellst, braucht sie wenig Platz und du kannst sie fast an beliebigen Orten platzieren. Das kommt der Soundqualität zugute, denn viel hängt ja von der Position im Raum ab, insbesondere von den Abständen zu den Wänden.

Selbstverständlich kannst du die Geräte auch draussen verwenden, aber ob du dich damit beliebt machst, ist eine andere Frage.

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Die Megaboom 3 hat natürlich durch ihre Grösse mehr Bass als die Boom 3. Auch sie klingt sehr gut. In einem kleinen Raum mit wenig schallschluckenden Elementen (typisch für Küche oder Bad) kann der Bass sogar zu dominant werden. Die App bietet einen Equalizer, mit dem du gezielt Bässe oder Höhen betonen kannst. Der Equalizer kann jedoch die Klangcharakteristik einer Box nicht grundsätzlich ändern.

Das zeigt sich auch, wenn ich den Klang der UE Boom 3 mit einer Boom 1 vergleiche. Diese hat deutlich weniger Bass als die Boom 3 und klingt allgemein flacher – und das lässt sich durch den Equalizer nicht wettmachen. Der Unterschied zur Boom 3 ist nicht riesig, aber auch für Nichtaudiophile wie mich deutlich hörbar. Eine Boom 2 konnte ich zum Vergleich kurzfristig nicht auftreiben. Nach dem, was von Hersteller und Tests zu lesen ist, soll der Sound aber sehr ähnlich sein.

Fascht e Familie: Megaboom 3, Boom 3, Boom 1

Raumklang ja, rundum gleichmässig nein

Ultimate Ears preist bei der dritten Generation den «360-Grad-Sound» an. Die Lautstärketasten liegen jetzt nicht mehr auf einer Gummifläche, sondern direkt über dem Bezug. Das sieht schöner aus, aber unter den Lautstärketasten befinden sich keine Lautsprecher und die Box klingt deshalb auch in der dritten Generation nicht in alle Richtungen gleichmässig. Sie strahlt den Sound vor allem auf den beiden Seiten ab. Im Video versuche ich das zu zeigen, indem ich den Hochtonbereich (oben) abdecke. Auf der Seite verändert sich der Klang, die Höhen werden verschluckt. Decke ich mit der Hand vorne und hinten ab, passiert das nicht.

Trotzdem erzeugt eine Box alleine schon so etwas wie Raumklang. Das hat in mir sofort die Neugier geweckt: Wie klingt das mit zwei Boxen? Unter Umständen könnte ich so sogar meine «richtige» Stereoanlage durch zwei Boom ersetzen. Dann würde der ganze Kabelsalat wegfallen, und auch das Problem, dass grosse Boxen frei stehen müssen und tendenziell zu viel Bassreflex produzieren.

Der Stereo-Modus

Über den Party-Modus der App kannst du bis zu 150 (!) Boom-Boxen gleichzeitig mit deinem Sound ansteuern. Da ich eine Boom 3 und eine Megaboom 3 zum Testen habe, verbinde ich wenigstens mal diese zwei. Das bringt natürlich noch mehr Raumklang, ich bin auf Anhieb begeistert. Aber ist das Stereo in dem Sinn, dass eine Box den linken Kanal ausgibt und eine den rechten? Mit dem untenstehenden Video finde ich das schnell heraus: nein. Der Sound, der nur aus dem linken oder rechten Kanal kommt, wird immer über beide Boxen abgespielt.

Es gibt aber schon länger einen echten Stereomodus, bei dem du auch die Balance wählen kannst. Der EQ wirkt sich auf beide Boxen aus. In der Vergangenheit war es nicht möglich, eine Boom und eine Megaboom im Stereomodus zu betreiben, und daran hat sich offenbar nichts geändert. Ich habe es weder mit iOS noch unter Android geschafft. Dafür stand mir der Stereomodus in der Kombination Boom 1 und Boom 3 zur Verfügung, womit ich nicht gerechnet hätte.

Stereo geht in Kombination mit der älteren Boom

Probleme unter Android

Unter Android lief bei mir nicht alles bestens. Die App stürzte öfters mal ab, der Akku stand prinzipiell immer auf 20 Prozent, was eindeutig falsch war, die Box liess sich nicht über die App ausschalten, und am schlimmsten: Es gab immer wieder kleinere und grössere Aussetzer beim Abspielen der Musik, wenn ich mehrere Boxen im Party-Modus betrieb. Da UE während meines Tests ein Update der Android-App veröffentlichte, musste ich alles nochmal testen – besser wurde dadurch nichts (Stand: App-Version 7.0.206, 22. September). Ich habe mit zwei verschiedenen Android-Smartphones getestet, eines davon direkt ab Werkseinstellung.

Immerhin: Das Firmware-Update der Boom 3 und Megaboom 3 ging sehr einfach via App, während ich für das Update der Boom 1 extra eine Software auf dem PC installieren und die Box dort anschliessen musste.

Um die Boom 3 zu koppeln, nachdem sie bereits mit einem anderen Gerät gekoppelt (aber nicht verbunden) war, musste ich immer die Box zurücksetzen: 10 Sekunden Power und Minustaste drücken und dann alle Einstellungen neu vornehmen. Ich nehme nicht an, dass das so beabsichtigt ist. Manchmal klappte es selbst dann nicht auf Anhieb.

Kleiner Schubser ins Wasser

Die Booms sind seit der ersten Generation wasserdicht. Als kleine Verbesserung soll die UE Boom 3 an der Oberfläche aufschwimmen statt auf den Seegrund abzusinken. Bei der Megaboom war dies anscheinend schon vorher der Fall (habe ich nicht ausprobiert). Wenn die Box also schwimmt, kann man dann auch auf dem Wasser Musik hören?

Nicht wirklich. Die Bluetooth-Verbindung bleibt zwar mehr oder weniger erhalten, aber die Lautsprecher liegen unter der Wasseroberfläche und vom Sound ist nicht mehr viel zu hören. Beim Herausziehen scherbelt die Musik, aber nur kurz; bald klingt die Box wieder wie neu.

Noch praktischer

Die neuen Booms haben eine zusätzliche Taste. Sie ist multifunktional: Ein kurzes Drücken pausiert die Musik oder setzt sie fort, zwei Mal kurz geht zum nächsten Stück, und längeres Drücken wechselt zur nächsten Playlist. Diese Playlists definierst du in der App. Allerdings klappt das gegenwärtig mit Spotify nicht, sondern ist auf Apple Music (iOS) oder Deezer (Android) beschränkt. Unter iOS konnte ich auch lokal gespeicherte Musik, zum Beispiel Alben, als Playlist hinzufügen. Unter Android klappt auch das nicht. Wenn du Deezer nicht nutzt, lässt sich der Button nur für Play/Pause und nächstes Stück verwenden. Immerhin besser als nichts.

Eine kleine, aber feine Verbesserung: das Ladekabel wird nicht mehr auf der Unterseite, sondern unten auf der Seite angeschlossen. Dadurch kann die Box ganz normal stehen, während sie geladen wird. Ausserdem ist die neue Generation mit der Ladestation für die UE Blast kompatibel. Die habe ich aber nicht ausprobiert.

  • POWER UP (Weiss)
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Die Ultimate Ears POWER UP Ladestation hält die mobilen Bluetooth-Lautsprecher Boom 3 und Megaboom 3 immer aufgeladen und bereit für jedes Abenteuer.
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Auch der Aux-Eingang lag bislang auf der Unterseite – sehr unpraktisch. Die Lösung, die sich der Hersteller dafür hat einfallen lassen, ist allerdings enttäuschend: Der Eingang fürs Kabel fehlt nun einfach ganz. Das gefällt mir gar nicht. Ich mag die Möglichkeit der Kabelverbindung, weil das viel weniger fehleranfällig ist als Bluetooth und erst noch die bessere Soundqualität bietet (keine zusätzliche Komprimierung).

Fazit: gemischte Gefühle

Ich verstehe, warum die Logitech mit den Boom-Lautsprechern Erfolg hat. Sie sind ganz einfach praktisch. Nicht nur unterwegs, auch zuhause. Sie sind auf jeden Fall genug laut und der Akku hält genug lange – so wie von den Vorgängen bekannt. Die neuen Boomeriche klingen gut und sehen gut aus. Das ist natürlich Geschmackssache, aber meiner Meinung nach ist das Design in Version 3 viel schöner. Ausserdem sind die Geräte noch ein wenig besser in der Handhabung geworden. Wer schon eine Boom hat, muss aber deswegen keine neue kaufen.

Es gibt aber auch Minuspunkte. Massiv genervt haben mich die Probleme mit der Android-App. Und den Line-Eingang wegzusparen, halte ich für einen Fehler. Unter diesen Umständen werde ich ganz sicher nicht meine Stereoanlage durch zwei Boom ersetzen.

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David Lee, Zürich

  • Teamleader Thor
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

18 Kommentare

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User Davidbrogli

Sehr guter Artikel, danke dafür! Werde mir zu hoher Wahrscheinlichkeit eine kaufen!

24.09.2018
User RealMajor

ich finde die ue boom's ned schlecht, aber sofern du auf laden per usb und auf den etwas kleineren formfaktor verzichten kannst würde ich dir wärmstens empfehlen die jbl xtreme 2 zu nehmen.. gibts grad in aktion für 219chf.. hab die boom2/megaboom und mehre verschiedene jbl's und klanglich können die ue boom überhaupt nicht mithalten ;-) so sehr ich auch freunde hatte zu beginn mit den ue boom2... verwende ich meistens meine jbl xtreme BTW die boom3 hat keinen 3.5mm jack audio eingang mehr ;-) und ist nicht wirklich bersser als die boom2... die megaboom sehe ich IMHO als fehlkauf... würde die nicht mehr kaufen.

25.09.2018
User RealMajor

fand die ue boom 2 zu beginn sehr interessant weil swiss design... ue > logitech (und epl lausanne)... praktisch ist sie allemal aber klanglich gibts fürs gleiche geld inzw "leider" resp erfreulicherweise viel besseres... die kleine sony xb31b(od xb41) sei noch ein tip recht grosser für kleines geld.. die grossen sonys sind aber eher unterdurchschnittlich

25.09.2018
User RealMajor

doch sony ....'^ ^ IMHO nur wenn es sich nicht anders einrichten lässt ... ansonsten IMHO "stay away from sony" =D die kameras sind inzw ja ganz gut aber sonst hats doch immer einen haken mit sony "its a trap " '^ ^

25.09.2018
User Anonymous

Und ganz wichtig. Beim xtreme und beim charge lassen sich die Akkus ziemlich einfach auswechseln. Die UE sind nur teurer Elektroschrott - da man die nicht öffnen kann ohne den verklebten Stoff zu zerstören.

21.10.2018
User RealMajor

@anonymous ...so sehr mich dein beitrag freut... stimmt dies leider nicht ganz so... auch bei den UE booms lassen sich die akkus wechseln ohne den Stoff zu zerstören... beim boom2 sind 2 stück 18650 zellen drinn... am besten n how 2 vid auf youtube kucken... wohin gegen ich dir völlig recht gebe dass der akkutausch bei den JBL's viel einfacher und leichter von statten geht... n normaler schraubendreher reicht.

22.10.2018
Antworten
User PlasticTree

Während ich den Artikel gelesen habe, war ich die ganze Zeit am abwägen ob ich mir eine kaufen soll, und am Schluss steht da einfach so: kein Aux-Eingang. Dann war die Sache für mich gestorben...

27.09.2018
User RealMajor

naja sonst nimm halt die ältere ue boom 2 statt der neuen.. die hat noch den 3.5mm aux eingang, ich persönlich würde aber keine ue boom mehr kaufen... BTW schon lustig gibt hier wohl auch fanboys die ohne kommentar alles runter voten.. ich geb mal n daumen rauf ;-)

27.09.2018
Antworten
User 105friend

Und wieso um Himmels Willen keinen usb c Anchluss? Leider keine Alternative so..

21.10.2018
User RealMajor

der usb anschluss ist rein zum aufladen des speakers, und sonst für nichts anderes... da spielts nicht so eine rolle... und so wie aussieht wollte logitech/UE nix an der ladeelektronik ändern also bleibt alles beim alten...

22.10.2018
User RealMajor

also weiss ja nicht wer es nötig hat hier n daumen runter zu geben doch... beim macbook und headfone jack beim smartphone wirds noch fast vom tenor gefeiert mit unnötigen und überteuerten dongles rumzurennen.. und hier wo es mit einem kleinen eifachem günstigen gut erhältlichem usb-c zu micro usb adapter erledigt ist... und man den speaker ja auch nicht täglich lädt ist auf einmal ein riesen "no go"... silly ppl smh

28.10.2018
User RealMajor

warum nicht gleicht das orig ue power up lade-dock als zubehör kaufen? dann haste gar keine kabbelei... und dann... warum nicht gleich stark bemängeln dass die ue boom3 nicht per induktion aufgeladen werden kann '^ ^ /ironie off

28.10.2018
Antworten
User Aendu22

Ein (Sound)Vergleich der UE Boom/Megaboom mit ihren Kontrahenten wäre eine tolle Sache digitec!

14.10.2018
User RealMajor

die musste nicht gross vergleichen... die klingen im grossen und ganzen zimlich ähnlich, da hat sich nicht sehr viel getan ausser dem wegfallen des 3.5mm aux anschlusses... addition von wlan und amazon alexa... am besten mal bei speakertoni oder clavinet junkie auf YT reinsehen

22.10.2018
User RealMajor

ahh habs missverstanden sry ...kontrahenten ... nicht vorgänger =P naju doch auch dies wird binaural abgegeckt auf YT '^ ^

22.10.2018
User RealMajor

und sonst mal hier reinhören ;-) am besten mit KH switcher.oluvsgadgets.net/

22.10.2018
Antworten