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Cyberdepression – machen soziale Netzwerke krank?

Kontakte pflegen, schöne Momente teilen – soziale Netzwerke weisen eine Reihe von positiven Eigenschaften auf und sind für viele ihrer Nutzer aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Zusammen mit dem ersten Kaffee am Morgen wird die Timeline gecheckt. Doch kommen mit der Post- und Like-Leidenschaft auch Gefahren auf?

Eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab beschäftigt sich mit den Schattenseiten. Demnach lösen Facebook, Instagram und Co. u.a. eine Art von Cyberdepression, Neid und Stress aus. So gibt ein Viertel der Befragten aus Deutschland (27.3 Prozent) zu, dass sie sich wegen ihrer Social-Media-Nutzung schon einmal niedergeschlagen fühlten und dass sie (27.1 Prozent) neidisch darauf sind, wenn ihre Freunde mehr Likes bekommen als sie selbst. Ein Grund: Auf der Jagd nach «Gefällt mir»-Klicks und sozialer Anerkennung sehen sich viele Nutzer unter Druck. Die Folge: Bleiben die Likes aus, kann es zu Frustration und damit zum unachtsamen Umgang mit persönlichen Informationen kommen.

Viele Nutzer scheinen online Grenzen zu überschreiten, sollten die sozialen Netzwerke nicht die gewünschte Freude oder Like-Erfolge bringen. Hier die am häufigsten genannten Gründe für aufkommende Frustration:

  • Nervige Werbeeinblendungen (55 Prozent),
  • Neidgefühle, weil Freunde scheinbar ein besseres Leben führen (48 Prozent),
  • Oder Enttäuschung, wenn Posts nicht in der gewünschten Weise von anderen goutiert werden (46 Prozent).

Leben in der Online-Blase

Natürlich teilen wir vornehmlich die schönen Momente des Lebens mit anderen. Allerdings entsteht so schnell eine Art Online-Blase. Also eine Parallelwelt, in der nur noch die positiven Aspekte dargestellt werden und alles Negative ausgeblendet wird. Da jedoch jeder die negativen Aspekte des Lebens kennt, scheint das Leben der anderen plötzlich in einem viel besseren Licht. Dieser Schein, diese suggestive Kraft, geht sogar so weit, dass 38 Prozent der Befragten zugeben, beim Betrachten ihrer älteren Posts das Gefühl zu haben, als wären ihre Lebensumstände früher besser gewesen als heute.

Männer sind freizügiger

Tatsächlich liess sich ein deutlicher geschlechterspezifischer Unterschiede im Verhalten feststellen. So nehmen besonders Männer die Anzahl ihrer Likes gern als Mass für ihre soziale Akzeptanz. 16 Prozent der in Deutschland befragten Männer haben Angst, dass ihr Ansehen bei Freunden sinkt, sollten Beiträge nicht die gehoffte Anzahl an «Gefällt mir»-Klicks bekommen. Die Folge: Weit stärker als Frauen sind Männer geneigt, für eine scheinbar höhere soziale Anerkennung in sozialen Netzwerken Dinge zu tun, die sie in der Offline-Welt nicht tun würden. Auf der Suche nach mehr Aufmerksamkeit posten Männer vor allem:

  • Selfies in leichter Bekleidung (9 Prozent) oder unter Alkoholeinfluss (9 Prozent),
  • Dinge, die nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen (8 Prozent),
  • Fotos von betrunkenen (8 Prozent) oder leicht bekleideten Freunden (7 Prozent),
  • Peinliche Details über einen Arbeitskollegen (6 Prozent).

Grenzüberschreitungen, die nur etwa halb so viele Frauen begehen würden. Psychologen erklären die Diskrepanz mit der Tatsache, dass Männer weniger zu sozialer Harmonie neigen und entsprechend risikobereiter sind als das weibliche Geschlecht.

Daumen hoch für mehr Sicherheit

Generell geben wir in sozialen Medien sensible Informationen preis. Angefangen beim Wohnort über den aktuellen Beziehungsstatus bis hin zum Arbeitgeber. Es sind Informationen, von denen interessanterweise die Mehrheit der Befragten nicht möchte, dass sie anderen bekannt werden. Sicher ist, dass diese Informationen in Kombination mit weiteren Fakten, eine Einladung für Cyber- und andere Kriminelle sein können. Doch soll daher lieber auf soziale Medien verzichtet werden? Nein, bestimmt nicht. Sie dienen überwiegend einem regelmässigeren Kontakt mit Bekannten und Verwandten, sie machen Spass. Und das sollte auch so bleiben, sofern wir lernen, vorsichtiger bei der Auswahl der kommunizierten Inhalte zu sein und diese richtig zu bewerten.

Weitere Ergebnisse

Weitere Ergebnisse der Studie «Have we created unsocial media? How social media affects our lives and mood» kannst du auf dem Kaspersky-Blog einsehen.

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Raphael Knecht

Alles in und rund um den PC fasziniert mich: Diese Begeisterung hilft mir bei Digitec Galaxus, mich in die Konsumenten hineinzufühlen. In meiner Freizeit bastle ich an selbst zusammengestellten PCs und spiele bzw. coache leidenschaftlich gerne Unihockey. Auch exotische Reisen, funky Musik, bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions gehören zu meinen Hobbys.

1 Kommentar

User XXXXXX

Ich empfehle sehr zu diesen Thema die Youtube Videos von Pr. Dr. Dr Manfred Spitzer einer der wenigen Personen die die digitale Entwicklung kritisch gegenüber steht und auch überprüfbare studien vorlegt. Lohnt sich.

01.03.2017
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