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Bei «F1 2018» qualmen nicht nur die Reifen

Die Königsklasse des Rennsports beeindruckt mit packenden Überholmanövern, knallharten Crashes und epischen Duellen. In «F1 2018» überlässt Codemasters dir das Steuer. Ob die Simulation einen Gang höher schaltet oder zum Reifenwechsel muss, liest du hier.

Wenn die roten Lichter erlöschen, geht's los: Dieser Satz fesselt während der Formel-1-Saison tausende Rennsport-Aficionados an die Glotze. Ab der ersten Runde wird mitgefiebert, ob die Pole Position dem Favoriten auch wirklich zum Sieg reichen wird oder ob es die Boxencrew beim Pit Stop vermasselt. Waghalsige Overtakes bei horrendem Tempo, spektakuläre Unfälle, nach denen die Fahrer scheinbar unverletzt aus dem Wagen steigen, und legendäre Jubelposen machen die Faszination dieses Sports aus.

Die gleichnamige Simulations-Serie von Codemasters ermöglicht es dir auch dieses Jahr, einen der begehrten Startplätze in der Formel 1 zu ergattern, die Karriereleiter hochzuklettern und – als Höhepunkt – zusammen mit deinem Rennstall Weltmeister zu werden. Diese Chance habe ich mir nicht entgehen lassen und getestet, wie sich das Game in der Welt des Highspeed-Racings behauptet.

Ein kleines Jubiläum

Das Spiel des britischen Videospielentwicklers Codemasters feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Im Jahre 2009 hat alles angefangen, seither wurde – wie im Rennsport üblich – fleissig getestet, weiterentwickelt und ausgebaut. Die erste Ausgabe war damals ausschliesslich auf der Wii und der Playstation Portable erhältlich. Danach wurden die Spiele auch für PC, Xbox, Playstation und Nintendo 3DS veröffentlicht.

Acht neue Classic Cars bietet «F1 2018», seit fünf Jahren sind sie Bestandteil der Serie.

2010 hielten wechselnden Wetterbedingungen sowie der Karrieremodus Einzug, 2011 das Safety Car und der Splitscreen und 2012 der Rennfahreralltag beziehungsweise dessen Umfeld. 2013 fanden Classic Cars aus den Achtzigern und Neunzigern den Weg ins Spiel und 2016 wurden für die Entwicklung erstmals aktive Spieler miteinbezogen.

Viel Bewährtes, wenig Neues

Nach wie vor findest du in «F1 2018» alle lizenzierte Fahrzeuge, Fahrer und Strecken. Hinzu kommen inzwischen 20 klassische Rennwagen, die dich die goldenen Tage vergangener Jahre erneut durchleben lassen, sowie die zwei neuen Strecken, der Circuit Paul Ricard und der Hockenheimring. Nicht mehr im offiziellen Kalender enthaltene Tracks verschwinden auch aus dem Spiel.

Nebst Einzel- und Mehrspielerrennen, dem Classic Mode (hier kommen die eben erwähnten Classic Cars zum Einsatz) und der Meisterschaft mit einem der Formel-1-Stars steht vor allem der Karrieremodus im Fokus der Entwickler. Neu führt zudem bei Online-Rennen ein Rangsystem dazu, dass die Fahrer nach Fairness, Schnelligkeit und Erfahrung bewertet und entsprechend gerated werden. So parkierst du deinen Boliden nicht gleich nach den ersten drei Kurven völlig gefrustet am Streckenrand, sondern kriegst angemessene Gegner zugeteilt.

Hallo Halo! Auch der umstrittene Sicherheitsbügel, der die Sicht versperrt, hat's ins Game geschafft.

Volle Konzentration auf die Karriere

Auch dieses Jahr hat Codemasters den Löwenanteil der Arbeit in den Karrieremodus gesteckt – ganz, wie es sich die Fans gewünscht haben. Neu musst du beispielsweise nach jedem Qualifying und Rennen bei der Presse antraben und Auskunft geben. Deine Aussagen, die du unter Zeitdruck wählen kannst, haben entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf deiner Karriere. Wirst du zum Showman oder hältst du dich an die Regeln? So oder so solltest du deine Worte weise wählen, denn jede Antwort kann deine Zukunft beeinflussen: Hast du dich zum Saisonbeginn negativ über den Rennstall eines Rivalen geäussert, kannst du eine vielversprechende Karriere bei deinen neuen Erzfeinden abschreiben.

Sehen harmloser aus, als sie sind: Die Medienvertreter sind äusserst nachtragend und vergessen nichts.

Die Entwicklung der Fahrzeuge wurden ebenfalls intensiviert. Neu kannst du sagenhafte 124 Entwicklungsstufen freischalten. Und, ebenfalls neu, kann es passieren, dass die ganze Arbeit für die Katz war. Denn die virtuellen Schiedsrichter können Teile verbieten, die du dann sogar zurückbauen musst. Nicht nur verlierst du dadurch Entwicklungspunkte, sondern es schwindet auch gleich noch die Performance des Autos.

Der Entwicklungsbaum ist je nach Rennstall verschieden und jedes Investment muss wohlüberlegt sein.

In der 2018er-Version musst du nicht nur Reifen schonen, haushälterisch mit den Motorteilen umgehen und Benzin sparen, sondern auch noch ein Auge auf das Energierückgewinnungssystem haben. Ehrlich gesagt, gehen mir langsam die Augen auf, denn das Spiel ist sonst schon anspruchsvoll genug. Mit der ebenfalls neuen Aufhängungssimulation können dir bereits kleinste Unebenheiten das Genick (oder eben die Aufhängung) brechen. Selbst wenn dein Fahrzeug unbeschädigt bleibt, grenzt es an ein Wunder, wenn du durch eine unscheinbare Bodenwelle nicht mindestens fünf Plätze verlierst.

Jeder Millimeter kann entscheiden

Ich spiele «F1 2018» mit dem Controller und nicht mit Steuerrad und Pedale. Es ist das einzige Rennspiel, das ich mir auf der Playstation in unregelmässigen Abständen kaufe. Daher lohnt sich die Anschaffung schlichtweg nicht. Redaktionskollege Simon Balissat meint, er würde mich mit seinem Steuerrad in Grund und Boden fahren. Schon möglich, beurteilen kann ich das aber nicht. Zudem halte ich mich auch ohne zusätzliche Steuereinheiten für keinen schlechten Fahrer. Da die Lenkung dieses Jahr nochmals anspruchsvoller geworden ist und auf jede noch so kleine Joystick-Bewegung reagiert, ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Das dynamische Wetter macht nicht nur den Rennwagen, sondern auch mir als Spieler mehr zu schaffen denn je.

Das Spiel ist auf jeder Schwierigkeitsstufe anspruchsvoller geworden. Für Anfänger stehen diverse Fahrhilfen wie die dynamische Ideallinie, ABS, Bremshilfen und Rückblenden – wenn alles verloren scheint – zur Verfügung. Profis stellen alles ab und fahren, als sässen sie tatsächlich im Cockpit eines Formel-1-Boliden. Ich wähle derzeit einen Mittelweg. So ist gewährleistet, dass sowohl Einsteiger wie auch Fortgeschrittene Spass am Fahren haben. Auch die Abnutzung der Reifen, der Teileverschleiss und das neue ERS, mit dem ich in den ersten Spielminuten grosse Mühe hatte, fordern den Spieler mehr als zuvor.

Rad an Rad bei über 300 Kilometern pro Stunde: Nichts für schwache Nerven.

Was mir in der Reihe bisher immer gefehlt hat, war eine anständige KI. Die Online-Rennen waren zu schwer, da ich fast immer in Rennen eingeteilt wurde, bei welchen ausser mir nur ehemalige Formel-1-Fahrer oder Profi-Gamer teilgenommen haben. (Oder ich bin einfach schlecht gefahren.) In den Einzelrennen und vor allem im Karrieremodus waren die Gegner entweder zu schwach oder dann zu stark. Ein Mittelmass konnte ich bisher nicht finden. Diese aus meiner Sicht grosse Lücke konnte Codemasters dieses Jahr endlich schliessen. Die Übergänge der Schwierigkeitsstufen sind fliessender, die anderen Piloten machen bereits im Qualifying eine gute Figur und lassen mich in entscheidenden Rennsituationen Blut schwitzen. So macht die Formel 1 auch auf der Konsole grossen Spass.

Alles Gold, was glänzt

«F1 2018» kommt noch hübscher daher als all seine Vorgänger. Die Fahrzeuge sind in gewissen Situationen kaum von echten Rennautos zu unterscheiden, derart hat sich Codemasters ins Zeug gelegt. Das kann sich sehen lassen: Strecken, Boxengassen, Fahrer, Medien und insbesondere die Wagen wirken authentischer denn je. Auch die Schadenssimulation ist einfach nur geil umgesetzt. Ich weiss, es ist alles andere als unterhaltsam, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Selten aber brachte ich bei einem virtuellen Aufprall keinen Mucks mehr über die Lippen. Auch hier muss ich Codemasters ein Kränzchen binden. Das Spiel braucht sich mit seinem tollen Erscheinungsbild nicht zu verstecken.

Atemberaubend schön: Die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Belgien ist eines der vielen Rennsport-Highlights.

Auch am Sound wurde geschraubt. Die Wagen klingen besser als noch vor zwei Jahren – «F1 2016» war das letzte Spiel dieser Formel-1-Reihe, das ich gespielt hatte. Musik in den Ohren sind aber vor allem die Classic Cars, wenn du mit einem dieser Oldtimern über die Strecke flitzt und den Motor aufheulen lässt.

Fazit

Auch dieses Jahr heisst es: im Westen nichts Neues. Codemasters fährt mit «F1 2018» unangefochten an die Spitze. Das Spiel ist dank ausgeklügelter KI, neuer Aufhängungsphysik und intelligentem ERS schwieriger zu meistern als je zuvor – genau das, was ich mir gewünscht habe. Die Neuerungen im Fahrerumfeld, wie beispielsweise die kniffligen Fragen der Pressedame, sowie der noch grössere Entwicklungs- und Technologiebaum heben das Formel-1-Feeling auf ein neues Level. Das Ranking-System im Online-Modus und die neu hinzugekommenen Classic Cars sind «nice to have», für mich aber nur eine Randnotiz wert.

Das Spiel wirkt unglaublich echt, sodass aus Spass schnell bitterer Ernst werden kann.

Aber: Erneut bleiben viele Wünsche der Fans und Spieler auf der Strecke. Das eigenhändige Fahren in der Boxengasse wurde nicht berücksichtigt – nach wie vor erledigen Maschinen die ganze Arbeit bei einem Pit Stop. Und geht dir der Saft aus, kannst du dennoch ganz langsam an die Boxen fahren, was unrealistisch ist. Auch Testfahrten oder Nachwuchsserien, durch welche du dich als Fahrer in die oberste Liga kämpfen könntest, finden keine Beachtung. Was andere Sportspiele scheinbar problemlos auf die Reihe kriegen, geht bei Codemasters Jahr für Jahr in die Hosen: Die Mädels und Jungs schaffen es einfach nicht, das Spiel zu Beginn der offiziellen Saison zu veröffentlichen. Über die Hälfte der Rennen sind schon durch, wenn du dich ein erstes Mal ans Steuer wagst. Das ist schade.

Trotz des faden Beigeschmacks überwiegen die positiven Argumente. Für Rennsportfans ist das Spiel ein Must-have. Auch Gamern, die andere Racing-Titel spielen, lege ich den Kauf nahe. Für Gelegenheitsspieler und Anfänger ist das Ganze jedoch nichts. Denn Codemasters hat ein Game entwickelt, das nicht nur der Konsole, sondern auch dem Spieler alles abverlangt. Bei «F1 2018» rauchen definitiv nicht nur die Pneus.

F1 2018 Headline Edition, PC
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User

Raphael Knecht, Zürich

  • Teamleader Heimdall
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug. Die Musik ist mein steter Begleiter. Und als Feinschmecker probiere ich oft neue Rezepte aus. Auch exotische Reisen, bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions gehören zu meinen Hobbys.

13 Kommentare

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Es gelten die Community-Bedingungen.

User christian

Da das (leider) nicht immer selbstverständlich ist: Funktionieren Lenkräder (z.Bsp. ein Thrustmaster TS 300) in der PC-Version? Weiss das jemand? Hat das schon wer probiert?

30.08.2018
User ryanblaesig

Ich habe ein Thrustmaster TS 300 GT und dieser funktioniert einwandfrei auf dem PC. Ich musste nur den Hebel von PS4 auf PS3 setzen.

Was allerdings nicht geht sind Pedale wie Thrustmaster T3PA. Diese brauchen einen speziellen Adapter T.RJ12 um auf dem PC genutzt zu werden.

30.08.2018
User MatthiasBarth

blog.codemasters.com/f1/07/...

30.08.2018
User christian

Danke für die Rückmeldung. Und danke für den Link zum Blog von Codemasters ... da hätte ich auch drauf kommen sollen.
Ich habe eben auch ein Thrustmaster Lenkrad mit Fusspedalen. In Asseto Corsa und EuroTruckSim2 funktioniert es auch einwandfrei (auch die Fusspedalen). Aber bei diversen NeedforSpeed-Titeln zum Beispiel wird das Lenkrad überhaupt nicht unterstützt. Daher frage ich immer mal wieder konkret nach, wenn es um ein spezifisches Spiel geht, ob es auch wirklich funktioniert.

30.08.2018
User Anonymous

Oder man kauft sich ein Lenkrad, dass auch wirklich am PC unterstützt wird. Oder man versucht einige zusammen zu bekommen, um endlich dagegen vorzugehen, dass man nur gewisse Lenkräder an gewissen Systeme nutzen kann. Wie diese doofen Chips in den neuen Kontrollern und Lenkräder für PS4. Ein G27 lässt sich nur mit grossem Aufwand an einer PS4 nutzen und auch dann mit grossen Abstrich. Soll man jetzt bei jeder neuen Konsole ein neues Lenkrad kaufen?? Nein, sollte nicht sein.

31.08.2018
User MatthiasBarth

PC Patch 1.05:
- Fixed issues with Thrustmaster T300 wheel
steamcommunity.com/games/73...

03.09.2018
Antworten
User Anonymous

"Der Entwicklungsbaum ist je nach Rennstahl verschieden und jedes Investment muss wohlüberlegt sein." .. Rennstahl hätte wohl Rennstall heissen sollen?

30.08.2018
User Raphael Knecht

Jepp, klar – danke für den Hinweis, ist korrigiert.

30.08.2018
Antworten
User SL33V3

Das Spiel ist wirklich genial... Aber aufgrund der Graifkpower und >60 FPS würde ich es definitiv auf einem potenten PC vorziehen. Habe es bei einem Kollegen auf der PS4 gezockt und ich selbst drehe meine Runden am PC.

24.09.2018
User reinhold86

Rennspiel in 2018: NoVR = NoBuy

30.08.2018
User Anonymous

Stimmt und darum nutze ich nur noch Gran Turismo oder Project Cars 2. VR hat den Vorteil, dass man einen Kopf drehen kann und sieht was im Rückspiegel ist oder eben hinten ohne weiter Knöpfe zu drücken. Auch ist es um längen realistischer als auf einen flachen Monitor/Frenseher zu schauen.

31.08.2018
User reinhold86

Das schlimme ist vor allem, wenn man schon ein paar mal in VR gefahren ist. will und kann man einfach nicht mehr zurück auf einen flachen Bildschirm. Ich fahre nun schon seit der DK2 nur noch in VR und liebe es. Die Zweikämpfe untereinander (andere VR Fahrer) sind so einfach um längen besser da man die viel bessere Rundumsicht hat.

Bin gespannt auf Assetto Corsa Competizione, dass ja auch ab Oktober VR Support haben soll.

31.08.2018
Antworten