SSD

Diskussion über SSD

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vor 3 Jahren

Rückforderung von Produkten, die nicht zum Höchstpreis verkauft wurden

Ist es gerechtfertigt, von einem Kunden zu verlangen, SSDs, die laut Digitec zu einem zu tiefen Preis aus Versehen verkauft wurden (Vorkasse, bezahlt, versendet angekommen) zurückzufordern? Dies ist mir leider passiert, ich musste die bestellten SSDs zurückgeben oder den vollen Preis von Digitec bezahlen. Als ich nachgefragt habe und gesagt habe, das sei unfair wurde mir mit Mahnungen des Differenzbetrags gedroht...

rschaller98vor 3 Jahren139 Beiträge
139 Beiträge
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vor 3 Jahren

Kommt drauf an. War das Produkt denn im Shop falsch angeschrieben?

BaMb1N0vor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Ich kenne den Fall nicht genau, sehe es allerding so: Wenn Digitec irgendwas, das z.B. 1000 CHF kostet für 100 CHF im Shop anbietet und man es dann kauft UND bezahlt, muss Digitec nun mal dazu stehen und den Artikel, zum eigenen Schaden, für den Preis nun mal verkaufen!

Sollte es mir passieren, was oben beschrieben ist, würde ich klagen und wenn ich mich nicht irre auch gewinnen.

da.vizivor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Der Preisunterschied lag nicht einmal bei 90 sondern nur bei 60%. Allerdings war ich sehr eingeschüchtert, da mir mit Betreibung und Mahnungen gedroht wurde... Ein Gerichtsverfahren, bei dem ich nicht 100%ig gewinnen würde ist mir in meiner Situation etwas Riskant...

rschaller98vor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Nimm doch Kontakt mit dem Kundendienst auf, nicht immer, aber vielleicht können Sie dir die Differenz gutschreiben auf deinem Konto, oder mit einer Kontonummer Ihnen überweisen.

[Anonymous]vor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Das ist ein gesetzlich vertretbares Verhalten von digitec. Der Kaufpreis entstand durch einen Irrtum und kann nachträglich geändert werden. Genauso ist es beim umgekehrten Fall: Wenn du wegen eines Fehlers zu viel zahlst, hast du das Recht, die Differenz zurückzufordern. Klingt unangenehm für dich, ist aber richtig so. Zahl die Differenz oder gib es zurück, was anderes kannst du nicht machen!

LG Technology

Jeenyusvor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Ich bin kein Jurist, aber meines Wissens gilt grundsätzlich der Preis bei Kaufabschluss, auch wenn die Preisangabe auf einem Irrtum beruht. Nur wenn es sich ganz offensichtlich um eine Falschanschreibung handelt (z. B. CHF 1 statt 1000), kann der Verkäufer nachträglich die Preisdifferenz verlangen. Ob eine falsche Preisangabe nun offensichtlich ist oder nicht, müsste letztlich wohl ein Richter entscheiden. Da sich der Rechtsweg hier aber auf keinen Fall lohnt, würde ich der Forderung nachkommen. Bei einer Preisdifferenz von 60 Prozent fände ich das auch Digitec gegenüber fair.

amanite1vor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Ich dacht ein Kaufvertrag kommt immer zustande wenn der Verkäufer den Preis angibt und der Verkäufer dies annimmt. Wenn der Kaufvertrag dan zustande kommt ist es bindig. Ausser der Betrag ist so horrend und unterschiedlich das es offensichtlich ist das es zu günstig / teuer verkauft wird. z.b anstatt 10 Franken 100 Franken.

Puritvor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Die effektiven Preise: 122 statt 380. (Bei Microspot war der Preis 270 - den dass Digitec das Produkt über 100.- teurer verkauft könnte ich ja damals nicht wissen)

rschaller98vor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Könnte ja eine Aktion gewesen sein?
Ich würde trotzdem nochmals den Kundendienst fragen, warum das geschah bzw was die Gründe sind, dass Sie den Betrag bezahlen müssen

SvenSigivor 3 Jahren
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vor 3 Jahren

Der Kundendienst hat mir nur gesagt, es war ein Preisfehler und das sei halt einfach zu bezahlen oder zurückgeben. Ich hatte keine Chance (nach 20 Mails habe ich leider aufgegeben)

rschaller98vor 3 Jahren
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