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Was ist Fairphone?

Fairphone begann 2010 als Projekt der Waag Society, Action Aid und Schrijf-Schrijf, um auf Konfliktmineralien der Verbraucherelektronik, sowie die Kriege, die damit im Kongo finanziert werden, aufmerksam zu machen. Die Kampagne und die damit verbundene Forschung lief über drei Jahre. 2013 wurde Fairphone offiziell als Sozialunternehmen angemeldet, um den Einfluss in der gesamten Wertschöpfungskette eines Smartphones auszubauen.

In welchen Bereichen will Fairphone soziale Wirkung erzielen?

Fairphone treibt eine Bewegung voran, die zum Ziel hat, die Elektronikindustrie von innen heraus zu verändern. Auf dem Weg dahin gibt es tausende soziale und ökologische Standards, die man bei der Produktion von Smartphones verbessern kann. So gesehen, ist das Fairphone 2 auch noch weit entfernt von «fair». Fairphone hat – als eines der einzigen Unternehmen in der Mobile-Branche überhaupt – jedoch klare Projekte (wie Solutions for Hope oder Conflict-Free Tin Initiative) definiert, mit denen es engagiert immer mehr Standards anpacken will. Insbesondere baut Fairphone mit Unterstützung des bekannten Labels MaxHavelaar die erste Fairtrade-Gold-Lieferkette in der Unterhaltungselektronik auf.

Fairphone nutzt mit der Smartphone-Herstellung kommerzielle Strategien, um die sozialen Einflüsse auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette zu maximieren. Dazu konzentriert sich das Social Enterprise auf 5 Kernbereiche:

Bergbau

Im Bergbau setzt sich Fairphone erfolgreich dafür ein, Materialien zu beschaffen, die den örtlichen Wirtschaften (im Kongo und Ruanda) helfen, nicht bewaffneten Milizen. Dabei zieht sich Fairphone nicht aus schwierigen Regionen zurück, sondern möchte genau dort Schritt für Schritt zu einer positiven Entwicklung beitragen. Eine Dokumentation zur Reise von konfliktfreien Mineralien

Design

Fairphone designt sein Produkt selbst. So kann das Unternehmen nicht nur Einfluss auf die Lieferkette und dessen Lebenszyklus nehmen, sondern sich hinsichtlich Reparaturfähigkeit und Lebensdauer seiner Geräte vom Markt abheben. So möchte Fairphone den Käufern letztlich mehr Kontrolle über ihre Produkte geben und die Nutzungsdauer verlängern.

Produktion

In der Produktion pflegt Fairphone eine enge Zusammenarbeit mit seinen Produktionspartnern und engagiert sich für verbesserte Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Arbeitnehmervertretung.

Produktlebenszyklus

Fairphone erkundet Alternativen zum linearen Wirtschaftsmodell und nutzt das Prinzip der «Kreislaufwirtschaft». Ziel ist es, die Lebensdauer des Fairphone 2 zu verlängern, sowie Komponenten und Materialien, die ihr Lebensende erreicht haben, wieder zu verwenden oder zu recyceln. Die Digitec Galaxus AG unterstützt dieses Prinzip, indem sie für die umweltgerechte Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte mit der Swico Recycling zusammenarbeitet – denn jeder alte Fernseher oder jeder ausrangierte Computer enthält eine Vielzahl von wertvollen Rohstoffen, die wiederverwertet werden können.

Soziales Unternehmertum

Fairphone verfolgt die Vision einer neuen Ökonomie, mit Schwerpunkt auf sozialen Werten und nachhaltigem Wirtschaften. Transparentes Handeln, die Offenlegung von Errungenschaften aber auch der Herausforderungen, sollen dazu beitragen, dass Kunden wieder eine Beziehung zu ihrem Produkt aufbauen und eine sachkundige Entscheidung bei deren Kauf treffen können. Fairphone wurde im Mai 2015 zum B Corp-Unternehmen ausgezeichnet.

Weitere wissenswerte Informationen zum Fairphone 2 und der Vision seiner Hersteller

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1 Kommentar

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User fumo

Aha, aha. Und nun? Nach "drei Jahren Forschung" und inzwischen fünf Jahren auf den Markt, wie sehen Statistiken aus? Was haben sie denn auch wirklich erreicht? Nichts!
Das ganze ist doch nur ein Marketinggag damit sich auch die letzten Ökos und Technikverweigerer einen Smartphone zulegen.

gestern 06:00
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