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Der ultimative Wasserkühlungs-Guide – alles, was du wissen musst

Willkommen zu meinem Wasserkühlungs-Guide, Teil 1 (den Rest findet ihr im PDF am Ende der Page). Ich möchte hier näher auf das Thema Wasserkühlung eingehen, meine Erfahrungen teilen und euch eine Anleitung zum Selberbauen bieten.

Woraus eine Wasserkühlung besteht

Eine Wasserkühlung besteht selbst im einfachsten Fall schon aus einer ganzen Menge von Komponenten. Da hätten wir mindesten einen Kühlkörper (bspw. der CPU-Wasserkühler), einen Wärmetauscher (Radiator), eine Pumpe, Schläuche oder Hardtubes, die alles verbinden, Fittings, Adpater, um den Schlauch an die einzelnen Elemente anschliessen zu können und schliesslich einen Ausgleichsbehälter für das leichte Befüllen und Entlüften. Natürlich gehört dann auch noch ordentlich Kühlflüssigkeit ins System.

Es macht meiner Meinung nach jedoch fast keinen Sinn, nur eine Komponente zu kühlen. So ergeben sich dann auch schnell mal zwei bis vier Kühlkörper sowie mehrere Radiatoren.

Vor- und Nachteile einer Wasserkühlung

Eine Wasserkühlung muss nicht immer besser sein als eine Luftkühlung. Die zusätzlichen Wärmeübergänge vom Wasser zu den Kühlern, die Pumpe bzw. deren Lärm, grosser Platzbedarf sowie ein höherer Stromverbrauch sind klare Nachteile einer Wasserkühlung. Jedoch kannst du mit einer Wasserkühlung auch bedeutend besser kühlen, wenn auch nicht unbedingt leiser. Sie ist zudem vielseitig anpassbar, als Beispiel kann eine Wasserkühlung Wärme besser über eine grosse Distanz transportieren. Dies vor allem in Bezug auf die freie Wahl, wo die Wärme abgegeben wird (Radiator). Als Beispiel kann ein Radiator in der Front des Gehäuses installiert werden – dies ist ein kühlerer Ort, um Wärme zu tauschen, wobei Luftkühler oft mit warmer Luft (z.T mehr als 40°) arbeiten müssen. Auch besteht die Möglichkeit, Radiatoren sogar ausserhalb des Gehäuses zu verwenden. Grosse Luftkühler, wie man sie von Noctua, be quiet! etc. kennt, bringen natürlich auch eine hervorragende Kühlleistung hin. Wie gesagt, sie kriegen jedoch keine bis zu wenig frische und kalte Luft. Dies erschwert die Kühlung und wenn Leistung vom PC abgefragt wird, muss demnach die Lüfterdrehzahl nach oben geschraubt werden. Eine Wasserkühlung kommt aber auch nicht ohne «Luftkühlung» aus. Die Radiatoren brauchen auch Lüfter, um das Wasser herunterzukühlen.

Wenn man den Preis vergleicht, was die Kühlung kostet, geht dieser Punkt klar an die Luftkühlung. Immer mehr Leute verbauen eine Wasserkühlung, nicht wegen des riesigen Kühlpotentials (z.B. beim Overclocking), sondern wegen des Designaspektes. Anfänger haben oft ungeheure Angst davor, dass die Wasserkühlung undicht werden könnte. Andere Leute wiederum behaupten, mit destilliertem Wasser könnte gar nichts passieren. Was stimmt nun?

Eine Wasserkühlung ist prinzipiell dicht, bei einem Transport wird eher das Gewicht zum Problem. Sollte doch einmal Wasser austreten, dann meist wenig und aufgrund von Fehlern bei der Montage – ein kleiner Tropfen an einem Anschluss ist der Elektronik aber auch mehr oder minder egal. Damit wirklich viel Wasser auf die Hardware gelangt, muss schon ein grober Fehler vorliegen. Destilliertes Wasser ist weniger leitfähig als normales Leitungswasser, es richtet so weniger Schaden an. Wasserzusätze aber können das zum Teil ändern, vor allem farbige. Läuft über längere Zeit oder auf einmal viel Wasser über die Hardware, dann wird diese beschädigt und mit Sicherheit wird sie eine Verfärbung aufweisen. Wer aber alles richtig montiert und die Wasserkühlung in regelmässigen Abständen wartet, braucht sich keine Sorgen zu machen.

Beide Methoden bieten Vor- und Nachteile. Dies muss der Builder selbst abschätzen, je nach Anwendung oder Design.

Der komplette Guide

Die komplette Anleitung findest du hier als PDF.

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Produktwissen
Christian Seeholzer

Christian Seeholzer

Category Planning Specialist

Benutzerprofil
  • 6340

Wasserkühlungs-Build mit Hardtubes – die Königsklasse der Kühlungen

User
"Fass bitte meinen Computer nicht an." Diesen Satz hörte ich andauernd in meiner Kindheit, denn ich war bekannt dafür, an elektronische Geräten - vor allem PC's - rumzuschrauben. Ausbauen-Einbauen. Herausfinden, wie es funktioniert. Bald entwickelte sich eine Leidenschaft. Fliessender Strom wurde fliessendes Herzblut - diese Leidenschaft verwandelte sich zum Beruf. Die grösste Faszination erlebe ich beim Computerbau, Planungen von Wasserkühlungen aber auch beim Vergleichen von Komponenten. Als entspannte Abwechslung leite ich mit Freunden einen Filmclub - wo ich Kurzfilme für diverse Festivals realisiere.

15 Kommentare

User RealMajor

sorry da muss ich aber vehement widersprechen, ein gut geplanter wakü loop ist mit garantie leiser als lukü, wenn nicht... haste was falsch gemacht ;-) zb die falschen lüfter verbaut... zudem es macht nicht sinn alle komponenten zu kühlen zb RAM wie bei dem aus dem inet bezogenen bild ist unnötig

09.09.2017
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User RealMajor

RAM mit wasser zu kühlen sieht toll aus aber macht in der praxis sehr wenig sind auch mit OC, MBfullbody covers sind bei extrem OC sinnvoll ansonsten reich CPU/GPU völlig aus ggf noch m.2 ssd alles andere ist nur aus spass an der freude ;-) wichtig ist insbesondere der gesamt radiatorflache/komponenten koeffizient

09.09.2017
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User RealMajor

was die lautstärke betrifft ist nur wichtig full load cpu/gpu 24/7 ...idle ist unrelevant.. das können beide arten leise kühlen... gaming betrieb erreicht zudem selten 100% auslastung... bei ner workstation sieht aber dann wieder ganz ganz anders aus ;-)

09.09.2017
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User RealMajor

ansonsten guter artikel, ich finde es immer gut wakü zu promoten... für mich gibts nichts besseres.. und man braucht keine Kopfhörer oder Oropax wenn die Kiste voll abgeht... sehr neven schonend

09.09.2017
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User RealMajor

danke danke für die daumen runter ohne begründung, dies bedeutet nur das ihr keine argumente habt... schade das heutzutage jeder vollsepp ins internet darf... aber ihr disqalifizuert euch bloss selbst... ich weiss was ich hab... und ich geniesse die ruhe jeden tag im arbeitszimmer... ;-) n1 WE noch

09.09.2017
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User grummelchen

Ich kühle meine CPU/GPU zwar auch mit einer custom aber alles andere macht wirklich nicht Sinn. Vielleicht als Design aber das will ich nicht und mag ich mir nicht antun. Nicht mal eine m.2 SSD, da langt ein passiver Kühlkörper längstens. Den Rest macht man mit den Gehäuselüftern. Für RealMajor daher ein Daumen hoch als Ausgleich.

09.09.2017
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User Inshaman

Ca serait genial d'avoir se guide en français!

17.09.2017
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User Mr.Shin-Chan

Huch, habe mir schon sorgen gemacht wie ich den PC an die Switzerlan mitnehme :D

09.09.2017
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User RealMajor

mit einem hubwagen aka palettrolli '^ ^ aber nur wenn man vorher das wasser ablässt =P

11.09.2017
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User Mr.Shin-Chan

Ach was das wird scjon i wie gehen xD

11.09.2017
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User XxEDGExX

Aus meinem Glas-Hard-Tube Projekt lässt sich ev. auch etwas lernen: facebook.com/xinterceptorx/ - viel Spass :)

09.09.2017
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User loicschneider

bringt hardtube/glas neben dem bling bling schnigi schnagi effekt in der realität irgendwas?

10.09.2017
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User RealMajor

ne.. ausser der anderen optik ist da kein mehrwert... denen die das machen gefällt dass straight lines also gerade führung möglich ist.. wirkt halt iwie schon etwas auffgeräumter. Mit PCV resp schlauch hat man immer mind eine leichte biegung drinnen. Der einzige ort wo Hardtubes effektiv sinn machen können ist als verbindung zw gfx cards in einem SLI system wenn man keine plexi bridge will. Bei Glas ist ggf die "verdunstung" geringer aber das scheint mir ein sehr geringer mehrwert zu sein.

11.09.2017
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