Das In-Ear-Bass-Wunder bekommt ein Upgrade
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Das In-Ear-Bass-Wunder bekommt ein Upgrade

Thomas Wüthrich
Zürich, am 28.12.2020
Der Jabra Elite 85t ist der Nachfolger vom Elite 75t. Für den True-Wireless-Kopfhörer wurde laut Hersteller eine verbesserte Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) entwickelt und die Soundqualität optimiert. Vorerst gibt’s den Kopfhörer nur in schwarz. Bald folgen aber weitere Farben.

Seit Mitte Oktober ist der neue True-Wireless-Kopfhörer von Jabra bestellbar. Seit Mitte November können wir ihn ausliefern. Er tritt in die Fussstapfen des Elite 75t, der vor allem mit seinem für In-Ear-Verhältnisse enormen Bass für Aufsehen und viele zufriedene Hörer sorgte.

Die wichtigsten Eigenschaften

  • Akkulaufzeit bis 5.5 Stunden mit eingeschaltetem ANC (bis zu 25 Stunden mit Ladeetui)
  • Bluetooth 5.0 für eine stabile Verbindung und einen niedrigen Energieverbrauch
  • Multipoint-Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig möglich
  • 11-stufiges ANC und HearThrough-Funktion
  • 12mm Treiber sollen für beste Soundqualität sorgen
  • Sechs Mikrofone für bessere Anrufqualität und Geräuschtunterdrückung
  • Wireless-Charging-fähig mit Qi-Standard

Bass-Monster 2.0?

Als ich vor etwa einem Jahr den Vorgänger Jabra Elite 75t ausprobiert habe, hat er für mich einen neuen Massstab bezüglich Bass-Volumen bei einem In-Ear gesetzt. Was aus diesen zwei kleinen Knöpfen kommt, ist beeindrucken. Obwohl ich gern viel Bass habe, war es mir bei gewissen Genres wie HipHop, Hardstyle oder Power Metal dann doch etwas zu viel des Guten und ich musste den Bassanteil über den Equalizer in der App reduzieren.

Ein Jahr später habe ich den Nachfolger in den Ohren und denke keine Sekunde darüber nach, die App runter zu laden und im Equalizer herum zu spielen. Es passt einfach. Im Gegensatz zum Vorgänger ist im neuen Jabra Elite 85t ein doppelt so grosser 12mm-Treiber verbaut, was vor allem den Mitten und Höhen zugutekommt. Der Bass ist für In-Ears immer noch sehr stark, aber nicht mehr übertrieben.

Wenig Platz, um einen verhältnismässig grossen 12mm-Treiber im Kopfhörergehäuse unter zu bringen.
Wenig Platz, um einen verhältnismässig grossen 12mm-Treiber im Kopfhörergehäuse unter zu bringen.

Die Unterschiede zum Vorgänger

Neben der bereits erwähnten Verdoppelung der Treibergrösse, haben die neuen Elite 85t auch ein anderes ANC. Jabra nennt dies «Jabra Advanced ANC». Im Gegensatz zum Standard-ANC, wie es bei den Elite 75t zum Einsatz kommt, nutzt das neue ANC doppelt so viele Mikrofone für die Aktive Geräuschunterdrückung. Zudem berechnet ein separater ANC-Chip den passenden Gegenschall für die aktive Geräuschunterdrückung. Des Weiteren ist das ANC nun über 11 Stufen anpassbar und reicht von vollständiger Abschottung von der Aussenwelt bis hin zu kompletter Durchlässigkeit von Umgebungsgeräuschen im HearThrough-Modus.

Wie beim Vorgänger erhältst du auch beim Elite 85t Ohrpasstücke in verschiedenen Grössen für guten Halt in deinen Ohren. Im Gegensatz zum Vorgänger sind diese beim Elite 85t aber nicht rund, sondern eher oval und führen so nicht zur Blockierung deines Gehörgangs. Obwohl sie leicht schwerer sind als der Vorgänger (7 g vs. 5,5 g pro Ohrhörer) und etwas grösser, passen sie mindesten genau so gut in meine Ohren. Jabra hat hier nochmals bei der Form nachgebessert.

Und so sieht der neue Jabra Elite 85t im Ohr aus.
Und so sieht der neue Jabra Elite 85t im Ohr aus.

Weitere Farben kommen 2021

Zwar sollten die Elite 85t dank IPX4-Rating Spritzwasser überleben, für den Sport sind sie allerdings nicht gemacht. Dafür bringt Jabra jeweils eine gleichnamige «Active»-Variante der Kopfhörer raus. Für den Elite 85t ist in naher Zukunft allerdings noch nicht mit einer Active-Variante zu rechnen. Hier geht's zum Vorgänger: Jabra Elite Active 75t.

Ab Ende Januar werden zudem noch vier weitere Farben vom Elite 85t erhältlich sein.

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Thomas Wüthrich
Thomas Wüthrich
Portfolio Development Manager, Zürich
Egal ob Ball, Ei oder Shuttle, ich renne so ziemlich allem nach, solange man damit kompetitiv Sport machen kann. Zudem glänzen meine Augen bei alten und neuen Gefährten mit viel Hubraum. Immer dabei habe ich einen von unzähligen Kopfhörern und zuhause baue ich ein kleines Smart Home auf.

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